Star Light Consulting
SLC
SLC> Firmengründung Asien> Firmengründung Aserbaidschan
DruckansichtEmpfehlung versenden

Gasprom will Gas aus Aserbaidschan für Europa - "Wedomosti"

11.01.2008

Nach Ansicht von Experten braucht Gasprom dieses Gas für die Pipeline South Stream. Gasprom sei am Kauf von Gas aus dem Vorkommen Schach-Denis interessiert, erklärte Peter Mellbye, Vize-Exekutivpräsident von StatoilHydro (kommerzieller Betreiber des Projekts). Aserbaidschan sei jetzt in Bezug auf Gaslieferungen nach Europa sehr wichtig, betonte Mellbye.

Gasprom-Vertreter Sergej Kuprijanow verweigerte einen Kommentar zu dieser Erklärung. Eine Quelle im russischen Konzern bestätigte jedoch, dass über Gaslieferungen von Schach-Denis tatsächlich verhandelt werde. Aber Einzelheiten wollte auch besagte Quelle nicht mitteilen.

Die Sprecherin von StatoilHydro Kjersti Morstol teilte mit, dass mit Shtokman-Partner Gasprom regelmäßig Geschäftstreffen abgehalten werden. Bei einem davon kam auch der eventuelle Kauf von Gas aus Schach-Denis durch Gasprom zur Erörterung. Morstol betont, dass sich seit Beginn der zweiten Erschließung des Vorkommens auch mehrere andere Abnehmer aus Europa, die zu nennen sie nicht wollte, für den Kauf von Gas aus Schach-Denis interessieren.

Die Förderung dort begann im Dezember 2006. Zur Zeit werden auf dem Vorkommen an die acht Milliarden Kubikmeter Gas gefördert, das an die Türkei, nach Aserbaidschan und Georgien geliefert wird. Im November 2007 wurden dort zusätzliche Gasvorräte, ungefähr eine Billion Kubikmeter, entdeckt. Mit der Erschließung dieser Vorräte werde jetzt begonnen, sagt Tamam Bajatly, Sprecherin von British Petroleum in Aserbaidschan (Förderbetreiber auf Schach-Denis). Wie sie betonte, ist eine zusätzliche Erkundung erforderlich, damit der genaue Umfang bestimmt werden könne, die mehrere Jahre dauern werde.

Michail Kortschemkin, Generaldirektor von East European Gas Analysis, behauptet, dass der russische Energiegigant Gas aus Aserbaidschan braucht, um das South-Stream-Rohr auszulasten. Der Brennstoff könne über die bestehende Rohrleitung im Kaspiraum von Aserbaidschan nach Machatschkala (russische Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus) und dann zur russischen Schwarzmeerküste gepumpt werden, sagt der Experte. Früher sei russisches Gas durch die Rohrleitung im Kaspiraum nach Aserbaidschan geliefert worden, doch seit 2007 liefere Russland dem Nachbarn kein Gas mehr, hebt Kortschemkin hervor.

Gemeinsam mit dem italienischen Konzern Eni plant Gasprom den Bau von South Stream bis 2012 abzuschließen, an die acht Milliarden Kubikmeter Gas sollen im Jahr geliefertt werden.

Quelle: de.rian.ru
DruckansichtEmpfehlung versenden

Hotlinezeiten:
Montag - Freitag
8:00 Uhr - 14:00 Uhr

Aufgrund des großen Telefonaufkommens kann es zu Wartezeiten während der Supportzeiten kommen.

Bequemer für Sie ist es, ihre Anfrage über unser Online-Support-Center zu stellen.
www.slc-europe.at
www.slc-europe.bg

 

19 % legal endbesteuert!

Für Steuerpflichtige aus Österreich und Deutschland.