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Finnland sucht engeren Kontakt zu Bulgarien

05.07.2006

Allein im Jahr 2005 begrüßte unser Land allein aus Finnland mehr als 90.000 Gäste. Somit zählt unser Land zu einem der begehrtesten Urlaubsziele der Skandinavien. "Finnland braucht einen engeren Kontakt mit Bulgarien", sagte der finnische Botschafter Kauko Jamsen vor Journalisten in Sofia. Gemäß dem Rotationsprinzip übernahm Finnland am 01. Juli die Ratspräsidentschaft. Jamsen erklärte die Beziehung seines Landes zur Erweiterung der Gemeinschaft und vor allem zur anstehenden Aufnahme Bulgariens und Rumäniens in die Europäische Union, deren endgültige Entscheidung unter finnischem Vorsitz getroffen werden soll.
"Finnland hat immer die Erweiterung der Europäischen Union unterstützt" ergänzte Jamsen in Sofia. "Wir wollen die gute Erfahrung, die wir als Mitgliedsland in den vergangenen 11 Jahren gesammelt haben, mit den beiden neuen Mitgliedern teilen. Die Erweiterung der EU wird auch nach dem Beitritt Rumäniens und Bulgariens fortgeführt werden, denn das ist der beste Weg zur Verbreitung der Prinzipien des Rechtsstaates, von Demokratie und Marktwirtschaft. Es ist notwendig, allen Staaten gegenüber gleiche Rechte einzuräumen, damit alle die gleiche Chance haben, sich der Europäischen Union anzuschließen. Es freut mich sehr, feststellen zu können, dass der erste große Plan der finnischen Regierung im Ehrenkonsulat in Varna geschaffen wurde. Das haben wir noch vor meinem Besuch in Bulgarien vorbereitet. Wir haben bereits ähnliche Vertretungen in der Türkei und in Rumänien, und dies ist unser erster Schritt in unseren Beziehungen zu Bulgarien. Ihr Land kommt Finnland jeden Tag näher, denn der Tourismus entwickelt sich sehr schnell. Bulgarien ist nach Spanien und Griechenland bereits das drittpopulärste touristische Ziel der Finnen. Wir erwarten für Bulgarien einen Anstieg der finnischen Touristen um 20-30 Prozent. Genau deshalb ist es notwendig, dass wir vor allem auch die Kontakte im Bereich des kulturellen Netzes der beiden Länder ausbauen. Unsere beiden Völker weisen sehr viele Ähnlichkeiten auf, unter anderem auch aufgrund einiger Ereignisse in der Geschichte unserer beiden Länder", schließt Jamsen seine Ausführungen ab.
Es ist kaum ein Zufall, dass das Ehrenkonsulat Finnlands ausgerechnet am 01. Juli eröffnet wurde, dem Tag, an dem Finnland die Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union übernommen hat. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat Finnland 390 Ehrenkonsulate in der gesamten Welt eröffnet. Der bulgarische Konsul Krassimir Gantschew ist einer der jüngsten unter ihnen.
"Ich hoffe, dass wir mit der Unterstützung des finnischen Botschafters und unserer Kollegen in der finnischen Botschaft in Sofia in den einzelnen Bereichen ausgesprochen viel bewegen können", sagte Krassimir Gantschew und fuhr fort: "An erster Stelle steht der kulturelle Austausch zwischen den beiden Ländern. Sie haben eine gemeinsame Geschichte haben, die mehr als 100 Jahre, in die Zeit des russisch-türkischen Befreiungskrieges, zurückreicht. Im Verlauf all dieser Jahre gelang es Finnland, eine Fülle von Informationen und Wissen über die bulgarische Kultur zu bewahren, die wir zum Teil verloren haben. Darum sind wir heute an der Reihe, uns dem Volk der Finnen anzunähern, sich mit ihnen vertraut zu machen und sie besser verstehen zu lernen.
An zweiter Stelle stehen die wirtschaftlichen Beziehungen. Der Warenaustausch zwischen den beiden Ländern ist vernachlässigbar gering. Wir sollten nicht vergessen, dass Finnland zu den Ländern mit dem besten makroökonomischen Index in der EU zählt. Und trotz seiner geografischen Lage am uns gegenüberliegenden Ende des europäischen Kontinents, scheint mir, dass wir in einigen Bereichen viele gemeinsame geschäftliche Interessen finden können, etwa im Bereich der Hochtechnologie, denn Finnland ist weltspitze in diesem Feld und das ohne ernsthafte Konkurrenz. Andere Bereiche, in denen Finnland unter den Favoriten ist, ist die holzverarbeitende Industrie, die Energieindustrie, ebenso wie Schiffsbau, Fischfang und der Fischverarbeitungsindustrie. Dies sind Dinge, die auch für unsere Wirtschaftsentwicklung hilfreich sein können. Die kleinen bulgarischen Privatunternehmen sollten in der Lage sein, in ihrem Bestreben, sich auf dem bulgarischen Markt zu etablieren, auch finnische Partner anzuziehen. Ich persönlich werde durch meine Arbeit versuchen, die positive Einstellung, die die Finnen Bulgarien gegenüber haben, zu bewahren. Ich weiß nicht, wie viele andere europäische Staaten ein derartiges Vertrauen und Zuversicht in Bulgarien setzen, dass die Finnen uns entgegen bringen", ergänzte Krassimir Gantschew, Ehrenkonsul Finnlands in Bulgarien.

Autor: Gergana Mantschewa
Übersetzung: Martina Bunk
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