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Bulgarien

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Bulgarien-Info Newsletter 2

30.05.2005

Aktuell / Актуално

• Bulgarien ratifiziert den EU-Beitrittsvertrag am 11. Mai

Bulgarien und Rumänien hatten das Schlüsseldokument am 25. April auf einer offiziellen Zeremonie in Luxemburg unterzeichnet. Im bulgarischen Parlament wurde am 11. Mai 2005 eine Sondersitzung zur Ratifizierung des EU-Beitrittvertrags Bulgariens eröffnet. Der Vertrag muss von allen 25 EU-Mitgliedsstaaten sowie Rumänien ratifiziert werden, um in Kraft zu treten.

• Dexia, ein Konsortium französischer und belgischer Unternehmen, plant einige "strategische" Zukäufe in Bulgarien, Rumänien und der Türkei

Die belgische Finanztageszeitung "De Tijd" zitierte den Geschäftsführer des Unternehmens, Axel Miller, laut welchem die geplanten Investitionen das Privatkundengeschäft in der Region sowie die korporativen Finanzierungsmethoden weiterentwickeln würden. Dexia, mit einer Kapitalausstattung von 20 Milliarden Euro, erachtet diese "strategische" Erweiterung nach Ost-Europa als abseits vom Risiko zu hoher Investitionssummen.

Das französisch-belgische Unternehmen beabsichtigt, seine slowenische Firmenniederlassung–Dexia Kommunalkredit Holding, wo es einen Aktienanteil von 49 Prozent besitzt, als Ausgangsstandort für seine osteuropäische Investitionen zu nutzen.

• Electrolux erwägt Herstellung von Rasenmähern in Bulgarien

Das schwedische Unternehmen Electrolux erwäge die Möglichkeit der Errichtung einer Fabrik zur Herstellung von Rasenmähern in Bulgarien, gaben Beamte in dieser Woche in Sofia bekannt.
Der bulgarische Energieminister, Milko Kovatchev, hatte sich zurzeit seiner offiziellen Schwedenvisite mit dem Electrolux-Management zu Gesprächen getroffen.
Die internationalen Unternehmer äußerten, dass sie die Erarbeitung eines Investitionsplans sowie einen Bulgarienbesuch planen. Minister Kovatchev versicherte den Geschäftsleuten, dass Bulgarien bereit sei, die Partnerschaft mit Schweden auszuweiten.

• Drittes Internationales Businessforum – „Investitionen in die Umwelt für eine bessere Lebensqualität“

Am 17. und 18. Mai 2005 war Sofia Gastgeber des Internationalen Businessforums zum Thema "Investitionen in die Umwelt für eine bessere Lebensqualität". Das Forum wurde im Kontext zu dem am 5.Juni begangenen Weltumwelttag bereits zum dritten Mal vom bulgarischen Umweltministerium und dem Bulgarischen Wirtschaftsforum organisiert. Das Event ist darauf ausgerichtet, Wege zur Schaffung höherer umweltfreundlicher Standards im Businesssektor zu finden. Die Finanzierung von Umweltprojekten, Investitionen im Wassersektor sowie die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Einrichtungen bei der Realisierung von Ökologieprojekten waren nur einige der auf der Tagesordnung stehenden Hauptthemen.



Market / Пазар

• Steuern in Bulgarien

Das bulgarische Steuerrecht kennt die fünf folgenden Steuerarten:

1. Mehrwertsteuer (MwSt.)
2. Körperschaftssteuer
3. Verbrauchersteuer (Akzisen)
4. Einkomennsteuer natürlicher Personen
5. Kommunalsteuern und Gebühren

In diesem Artikel werden wir Sie über die ersten 2 Arten informieren.
Der Mehrwertsteuer (MwSt.) unterliegt jede inländische Warenlieferung und Leistung, die von einer nach dem Gesetz steuerpflichtigen Person ausgeführt wird; das gilt auch für die Aus- und Einfuhr.
• Registrierung:
o Jede (juristische oder natürliche, inländische oder ausländische) Person, deren steuerpflichtiger Umsatz in den vorausgegangenen 12 Monaten 50 000 Lewa übersteigt, ist verpflichtet, sich für mehrwertsteuerliche Zwecke zu registrieren.
• Mehrwertsteuerfreie Leistungen: Es bestehen drei Arten steuerfreier Leistungen:
o Leistungen, die kraft der gesetzlichen Lieferortbestimmung außerhalb des bulgarischen Territoriums erfolgen
o Lieferung von Waren an Zolllager im Rahmen der entsprechenden Zollbearbeitung
o Leistungen, die aufgrund ihres Gegenstands steuerfrei sind, wie z.B.:
 Übertragung von Eigentum und beschränkten dinglichen Rechten an Grund und Boden
 Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
 Bildungs- und Kulturdienstleistungen
o Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen
o Die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen wird mit einem Mehrwertsteuersatz von Null belastet.
o Die Verarbeitung von Importwaren, die wiederausgeführt werden, wird ebenfalls mit einem Steuersatz von Null besteuert

Der Mehrwertsteuersatz beträgt z.Z. 20%. Dies betrifft auch die Einfuhr von Gütern und Dienstleistungen. Für Dienstleistungen an Ausländer im Toursimus gilt vorerst ein reduzierter Satz von 7%.

Bulgarien wird entsprechend dem neuen MwSt.-Gesetz, das auf Vorschlag der Regierung ab 1. Januar 2006 in Kraft treten soll, ab 2007 den Mehrwertsteuersatz (MwSt.) von derzeitig 20% auf 18% senken. Das Gesetz ist Bestandteil der laufenden Bemühungen, die bulgarische Gesetzgebung dem EU-Gesetzrahmen anzugleichen, um so der nationalen Steuerbehörde einen erfolgreichen Start zu sichern.

Die MwSt.-Einkünfte des Staates erreichten im Jahr 2004 eine Summe von 3,8 Milliarden Lewa, im Budget 2005 wurden 4,1 Milliarden Lewa vorgesehen. Entsprechend dem neuen Gesetz kann jedes kleines Unternehmen, d.h. mit einem Jahresumsatz von weniger als 50.000 Lewa, nach dem MwSt.-Gesetz registriert werden. Der neue Entwurf sieht die Verkürzung der MwSt.-Rückerstattungsfrist von 45 auf 30 Tage vor.

Nach dem neuen Gesetz bleibt die gegenwärtig präferenzielle Behandlung der wichtigsten Investitionsprojekte auch weiter in Kraft. Die in Frage kommenden Projekte sollten eine Durchführungsdauer von bis zu 2 Jahren aufweisen, die Gesamtinvestitionen sich auf mindestens 10 Millionen Lewa belaufen sowie sollten mindestens 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Die entsprechenden Investoren dürfen keine ausstehenden finanziellen Verpflichtungen haben und müssen die erforderlichen Finanzmittel nachweisen. Nur mit der Erfüllung aller Bedingungen erwerben die Investoren das Recht auf Rückerstattung der beim Erwerb von Investitionsgütern anfallenden MwSt.

Das Körperschaftssteuergesetz regelt die Besteuerung des Gewinns und der Einkünfte in- und ausländischer juristischer Personen, der Haushaltsorganisationen, der in- und ausländischen Gesellschaften ohne eigene Rechtspersönlichkeit sowie die Einkünfte in- und ausländischer natürlicher Personen, die im Gesetz aufgeführt sind.

Fuer weitere Information bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Kultur / Култура


• Der Georgstag (6. Mai)

Am 6. Mai 2005 feiern die Bulgaren den Georgstag. Der heilige Georg, der Siegbringende wird sowohl von den Christen als auch von den Moslems verehrt und gerühmt.
Nach kirchlichen Überlieferungen wurde Georg in Kapadokien, Kleinasien geboren. Mit seiner für die damalige Zeit ausgezeichneten Bildung, erhält er, erst 20-jährig, einen hohen Militärrang-als talentierter Heerführer. Der Sohn reicher christlicher Eltern wird zum leidenschaftlichen Anhänger des christlichen Glaubens. Als dessen Verfechter ist er grausamen Folterungen ausgesetzt und wird zurzeit des Imperators Diokletan (284 - 305 n.Chr.) im Jahre 288 enthauptet.
Der heilige Georg wird zum Vorbild eines idealen christlichen Kriegers und zum heiligen Beschützer des Krieges und der Armee. Der Volksglauben und Legenden schreiben dem heiligen Georg ebenfalls die Rolle eines Schlangen- und Drachenbezwingers zu. Genau dieser Lebensabschnitt ist der Ikonenmalerei zugrunde gelegt-das Antlitz eines heiligen Drachen- und Schlangenbezwingers.


Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Sie können uns telefonisch, per Mail oder persönlich erreichen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Frau KOLEVA und Frau MESERDZHIEVA.


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