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Bulgarien

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Bulgarien-Info Newsletter 9

04.01.2006

Aktuell / Актуално
• EU gewährt Bulgarien über 11 Mlrd. EUR ihres Haushalts
Der Haushalt der EU für die Zeitspanne 2007 - 2013 beträgt 862,4 Mlrd. EUR, von denen Bulgarien über 11,1 Mlrd. EUR bekommt. Die Vereinbarung ist am frühen Morgen des 17. Dezembers nach ca. 30-stündigen Verhandlungen auf dem EU-Gipfeltreffen in Brüssel bekannt geworden.
Die Vereinbarung ist dank der Einwilligung Großbritanniens möglich geworden, 10,5 Mlrd. EUR oder 20 % seines EU-Budgetrabatts für die 7-jährige Zeitspanne abzutreten. Schlüsselrolle hat die Überwindung des französischen Widerstands gegen die Überprüfung der Agrarfinanzierung vor 2013 gespielt.
Als EU-Mitglied erhält Bulgarien in der Zeitspanne 2007 – 2013 - 11,113 Mlrd. EUR von den EU-Fonds, es sei denn die Mitgliedschaft auf 2008 verschoben wird oder die bulgarische Administration nicht die Kapazität hat, die Finanzmittel wahrzunehmen. Im Jahre 2010 wird eine Revision durchgeführt zur Ermittlung, wie jedes Land die Kohäsionsfonds nutzt. Aufgrund dieser Überprüfung wird entschieden, ob Bulgarien auch in Zukunft die Unterstützung zur Fonds-Nutzung genießt.
Im Vergleich zu den vorläufigen Vorschlägen ist der derzeitige Betrag für Bulgarien um 144 Mio. EUR höher als zuvor. Die Finanzmittel werden für Landwirtschaftspolitik und Kohäsionsfonds ausgegeben. Der abgestimmte EU-Haushaltsentwurf behält den Betrag von 4,5 Mlrd. EUR für die ersten 3 Jahre der EU-Mitgliedschaft Bulgariens (2007 – 2009), welcher im Beitrittsvertrag vom April dieses Jahr festgelegt war.
• Die Geschäftskreise beurteilen das abgelaufene Geschäftsjahr als erfolgreich
Die Bulgarische Wirtschaftskammer hat in der Zeitspanne vom 13. bis zum 15. Dezember 2005 eine Blitzumfrage unter 300 Führungskräften und Unternehmensträgern – Mitglieder der Wirtschaftskammer, durchgeführt. Die Meinungsforschung deckt alle Wirtschaftssektoren und Unternehmen von unterschiedlichster Größenordnung ab.
Im Allgemeinen schätzen die Unternehmer das abgelaufene 2005 als erfolgreich für ihre Tätigkeit ein – nur 3 % der Befragten haben eine Verschlechterung des Geschäftszustandes ihres Unternehmens angegeben.
76 % der Unternehmen haben ihre Produktliste bereits erweitert und 79 % haben dies im Jahr 2006 vor. Eine positive Tendenz macht sich auch in Bezug auf den Export bemerkbar – 62 % der Unternehmen haben ihre Ausfuhrliste bereichert und 72 % erwarten eine ähnliche Entwicklung im kommenden Jahr. Die Außenhandelsorientierung der Firmen ist deutlich ausgeprägt – 72 % davon haben im laufenden Jahr ausgeführt und erst 28 % haben nur auf dem Binnenmarkt abgesetzt.
Auffällig gering ist der Anteil der Unternehmen, die größere Aufmerksamkeit den Objekten des Geisteseigentums schenken, um den wirtschaftlichen Aufschwung ihrer Firma herbeizuführen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Erst 11 % der Befragten haben in den Erwerb von Objekten des Geisteseigentums investiert – Patente, Firmenmarken, Design u.a.
Hinsichtlich des Geschäftsklimas haben die Befragten als wesentlichste Hindernisse für die Ausübung ihrer Tätigkeit vermerkt:
 Die große Sozialversicherungslast: über 1/3 der Unternehmen (34 %) sind in der Erwartung einer bedeutsamen Reduzierung der Sozialversicherungslast;
 Die Bürokratie ist ein Hindernis für die Tätikeit jeden vierten Unternehmers (24 %);
 Der unlautere Wettbewerb bereitet Schwierigkeiten jedem 5. Unternehmer (21 %);
 Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften ist ein Problem wiederum für 21 % der Firmen;
 Die schlechte Rechtsordnung stört 20 % der Befragten;
 Die hohen Steuern und Abgaben sind ein Hindernis für 19 % der Unternehmer;
 Die niedrige Qualität der administrativen Dienstleistungen ist von 17 % der Firmen als problemhaft angegeben worden;
 Die Korruption nimmt einen der letzten Plätze ein mit erst 11 %, was vor dem Hintergrund der hohen Niveaus in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung kenntlich macht;
 Das ineffiziente Rechtssystem ist für 9 % der Unternehmer Störfaktor;
 Erst 8 % beklagen sich über den illegalen Import.
Ein der schwerwiegenden Probleme des bulgarischen Wirtschaftsklimas bildet das große Volumen an Zahlungsverzügen. Über die Hälfte der Befragten (55 %) erklären, dass sie in Verzug geratene Forderungen gegen Kontrahenten haben, wobei erst 11 % von ihnen die Sache vors Gericht anhängig machen würden, 38 % der Unternehmer verlassen sich auf das vorgerichtliche Verfahren. Die Hälfte der Befragten (51 %) sind bereit, auf informelle Methoden zur Bewältigung dieses Problems zu greifen – 31 % würden die Forderung verkaufen, und 20 % sind geneigt, diese in Eigentum transformieren zu lassen.
Die Kreditexpansion im Jahr 2005 hat sich wesentlich auf die Unternehmen ausgewirkt – 61 % der Firmen haben Bankkredite zur Finanzierung ihrer Tätigkeit in Anspruch genommen. Wiederum 61 % planen Beantragung von Krediten auch im folgenden Jahr und weitere 30 % der Unternehmer überlegen sich einen derartigen Schritt. Erst 9 % der Befragten ziehen eine mögliche Finanzierung ihrer Tätigkeit durch Kreditinstitute nicht in Betracht.
Nach 24 % der Geschäftsleute ist der Anteil der Schattenwirtschaft im Jahr 2005 geschrumpft, 52 % sind dagegen der Meinung, dass in dieser Hinsicht keine Änderung eingetreten ist. Als Quellen für das Vorhandensein der illegalen Wirtschaft werden durch die Befragten angegeben: die Korruption unter den staatlichen Kontrolorganen (31%), die schlechte Verwaltungskontrolle (26 %), die hohe Sozialversicherungslast (20 %), die schlechte Geschäftskultur (18 %), der illegale Import (18 %) und die schlechte Rechtsordnung (13 %).
• Donaubrücke-2-Projekt erhält Baugenehmigung
Der stellvertretende Minister für regionale Entwicklung, Savin Kovachev, hat dem Verkehrsminister Petar Mutafchiev die Baugenehmigung für die Donaubrücke 2 überreicht und damit grünes Licht für den Beginn der Bauarbeiten gegeben. Die Bauarbeiten sollen jedoch erst im Jahr 2007 aufgenommen werden.
Die Europäische Kommission hat bereits die engere Auswahlliste der Bauunternehmen gebilligt, die sich im Rahmen einer Ausschreibung um den Bau des Projekts "Donaubrücke-2" beworben haben.
Der Bau der Donaubrücke-2, die die im Nordwesten Bulgariens gelegene Stadt Vidin mit der rumänischen Stadt Kalafat verbinden soll, zählte zu den größten und kompliziertesten Infrastrukturprojekten, die vom bulgarischen Verkehrsministerium gesteuert werden.
Das Projekt im Wert von 236 Millionen Euro wird aus Mitteln der PHARE-und ISPA-Programme der europäischen Union, der Europäischen Investitionsbank (EIB), der deutschen KfW-Bankengruppe, der Französischen Entwicklungsagentur (AFD) sowie des bulgarischen Staatshaushalts finanziert.
Die Donaubrücke 2 sollte plangemäß bis Ende 2008 übergeben werden; die Anlage soll bis 2009 betriebsfertig sein.
Seitens Rumäniens und Bulgariens war das Projektabkommen bereits im März 2000 unterzeichnet worden, dessen Realisierung wurde jedoch aus Mangel an finanziellen Mitteln immer wieder hinausgezögert.
• Bulgarien eröffnet das Angebotsverfahren für Bauaufsichtsunternehmen
Die bulgarische Regierung hat den Beginn der öffentlichen Ausschreibung für die Auswahl einer Bauaufsichtsgesellschaft beim Bau der zweiten Donaubrücke verkündet.
Die Ausschreibung findet im Einvernehmen mit den Forderungen und Bestimmungen des Europäischen Rates statt. In die Kurzliste der für die Endrunde ausgewählten Kandidaten werden zwischen vier und acht Gesellschaften aufgenommen.
Der Europarat hat schon die Genehmigung der Kurzliste für den zukünftigen Bau der zweiten Donaubrücke zwischen Kalafat (Rumänien) und Vidin (Bulgarien) erteilt.
Der Endtermin für die Einreichung der Bauaufisichtsangebote ist der 20. Januar 2006, fügte der Minister für regionale Entwicklung hinzu. Der Vertrag wird mit der ausgewählten Firma Mitte 2006 unterschrieben.
Im Vertragsentwurf sind Höchstkosten von 7 Millionen Euro und ein Durchführungsfrist von 51 Monaten vorgesehen.
• Isländischer Großinvestor kauft BTK und vivatel
Der isländische Großinvestor Thor Bjorgolfsson, Besitzer des Anlagenfonds Novator, hat ein Abkommen mit der Britischen Firma Advent International unterzeichnet, worin ihm der Fond die Option erteilt, sämtliche Aktien der Viva Ventures zu kaufen. Viva Ventures ist wiederum Besitzer von 65% der Aktien der Bulgrischen Telekom Gesellschaft (BTK). Der Preis des Geschäfts wurde nicht bekannt gemacht.
Sollten die zuständigen bulgarischen Behörden das Abkommen genehmigen, wird Bjorgolfsson 65% der bulgarischen Telekom Gesellschaft und 100% der Aktien in ihrer Mobiltelefongesellschaft vivatel erwerben.
"BTK und vivatel würden die Möglichkeit eines eventuellen Zuwachses der Investitionen in Viva Ventures durch Thor Bjorgolfsson gutheißen, da er einer der größten, ausländischen und direkten Investoren in Bulgarien und ein strategischer Investor auf dem Telekom-Gebiet in Finnland, Polen, der Tschechischen Republik und Griechenland ist,“ steht in einer Verlautbarung der BTK.
Durch den Erwerb der Mehrheit der Aktien an BTK und dem dritten Mobilfunkbetreiber vivatel, wird Thor Bjorgolfsson zum größten, ausländischen, privaten Aktienbesitzer in Bulgarien. Im September 2005 erwarb Thor Bjorgolfsson 34 % der bulgarischen Wirtschafts- und Investitionsbank (EIBank). Bjorgolfsson ist zudem der Besitzer von drei pharmazeutischen Unternehmen in Bulgarien, nachdem er Balkanpharma kaufte, welche später den Namen Actavis bekam.
Market / Пазар
• Firmenrecht und Geschäftsorganisationen in Bulgarien
Rechtsformen in Bulgarien
Gemäß dem bulgarischen Handelsgesetz können ausländische Investoren in folgenden Rechtsformen Unternehmen gründen:
Mögliche Rechtsformen

Gesellschaften mit beschränkter Haftung Druzhestvo s Ogranichena Otgovornost (OOD)
Ein-Mann-Gesellschaften mit beschränkter Haftung Ednolicheno Druzhestvo s Ogranichena Otgovornost (EOOD)
Aktiengesellschaften Aktzionerno Druzhestvo (AD)
Ein-Mann-Aktiengesellschaften Ednolicheno Aktzionerno Druzhestvo (EAD)
Offene Handelsgesellschaften Sabiratelno Druzhestvo (SD)
Kommanditgesellschaften Komanditno Druzhestvo (KD)
Kommanditgesellschaften mit Aktien Komanditno Druzhestvo s Aktzii (KDA)
Einzelkaufleute. Ednolichen Targovetz (ET)

Die wichtigsten Gesellschaftsformen in Bulgarien sind die GmbH (OOD) und die AG (AD) und ihre Arten - Ein-Mann GmbH (EOOD) und Ein-Mann AG (EAD).

Detailierte Information über den Turismus in Bulgarien steht EXKLUSIV unseren Firmenpoolmitgliedern zur Verfügung.

Kultur / Култура

• Bulgarien feiert 50. Jubiläum als Mitglied der Vereinten Nationen

Zu dem feierlichen Anlass – 50 Jahre UN-Mitgliedschaft Bulgariens, wurde in Sofia eine Fotoausstellung veranstaltet. Die Ausstellung befand sich im Gebäude der Nationalbibliothek und war auf die Initiative des Außenministers organisiert. Neben Fotos waren auch Dokumente aus den Archiven der UN-Mitgliedschaft Bulgariens ausgestellt.
Die Teilnehmer, einschließlich Neil Buhne, der ansässige Vertreter der UNDP für Bulgarien, und der stellvertretende Minister für Auswärtige Angelegenheiten – Frau Gergana Grancharova, haben eine Hocheinschätzung der 50-jährigen UN-Mitgliedschaft Bulgariens abgegeben und einen Plan für die zukünftigen Aktivitäten Bulgariens an den UN präsentiert.

• Festtage für Bulgariens Fischer und Bankiers

Bulgariens Fischer, Matrosen und Bankiers feierten am 6. Dezember (Dienstag) den gemeinsamen Beschützer, den christlichen Sankt Nikolaus.
Zu diesem Anlass empfangen Leute, die Namen wie Nikolay, Nikola und Nikolina tragen, Freunde und Familie zur Namenstagsfeier.
Die christliche Mythologie besagt, dass Sankt Nikolaus über die Seen zieht und den sich in Not befindenden Schiffen hilft. Er soll auch der Herr über die Seewinde sein.
Das traditionelle Gericht zum Tag Sankt Nikolaus besteht aus einem im Ofen gebackenen, mit Reis, Walnüssen, Rosinen und Kräutern gefüllten Karpfen. Die bulgarische Tradition verlangt, dass die Fischgräten zu Asche verbrannt werden, tief in den Grund gegraben und in einen Fluss geworfen werden sollen. Das Ritual soll der Familie Wohlstand bringen.

• UNESCO nimmt einmalige bulgarische Stimmen unter den Weltmeistern auf

UNESCO hat Bistrishki Babi, ein Ensemble für altertümliche Polyphonie, Tänze und Ritualfeierlichkeiten, in seine Liste des mündlichen und unantastbaren Menschenerbgutes aufgenommen. Das Diplom "Weltmeisterstück" wurde offiziell dem bulgarischen Botschafter in Frankreich, Irina Bokova, verliehen.
Die Polyphonie ist eine altertümliche Singart mit kennzeichnenden Melodien, welche Jahrzehnte überlebt haben. Das malerische Dorf Bistritza hat diese einmaligen Traditionen bis heute gehegt und gepflegt.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Sie können uns telefonisch, per E-Mail oder persönlich erreichen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Frau KOLEVA und Frau Georgieva.

28, Vitosha Blvd., Et. 4 , App. 8
BG -1000 Sofia
Tel.:+ 359 2 9889110
Fax:+ 359 2 9889112
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