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Bulgarien

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Bulgarien-Info Newsletter 10

01.02.2006

Aktuell / Актуално
• Unterzeichnung des neuen SAPARD Abkommens abgeschlossen
Bulgarien hat unter dem SAPARD Programm das achte jährliche Abkommen für das Jahr 2005 unterzeichnet.
Bulgariens Finanzminister Plamen Oresharski, Landwirtschaftsminister Nihat Kabil und Dimitris Kourkoulas, Leiter der Delegation der EU-Kommission in Bulgarien, führten die Unterzeichnung am Dienstag durch.

Das Land wird von der europäischen Union EUR 75,9 Mio. für die Entwicklung das Agrarsektors zur Verfügung gestellt bekommen.
• Straßenbau für das Jahr 2006 in Planung
Bulgarien plant für das neue Jahr weitere 60 km Landstraßen auszubauen, erklärte Ministerpräsident Sergey Stanishev auf der Eröffnung des Forums "Infrastrukturentwicklung".
Stanishev betonte besonders, dass man sich auch um die zweitklassigen Straßen des Landes kümmern sollte, denn diese würden auch eine große Rolle spielen. Die Instandthaltung dieser Wege solle in der Finanzierung berücksichtigt werden.
Zum Zweiten wurde unterstrichen, dass die neuen 60 km noch nicht genug sind, aber zur Zeit aufgrund der fehlenden Mittel das Maximum darstellen.
Wenn Bulgarien die Erneuerungen und Renovierungen nicht beschleunigt, könnte es seine gute Position verlieren.
Der Vorsitzende der bulgarischen Indurstriekammer Bozhidar Danev kommentierte, dass sich das Land zur verlangsamten Entwicklung hinbewege.
Zum Schluss erklärte der Wirtschafts- und Energieminister Rumen Ovcharov, dass eine der wichtigsten Entscheidungen die Einrichtung staatlicher Privatbetriebe ist, da so Ressourcen für verschiedene Infrastrukturprojekte geschaffen werden.
• Bulgarien unterzeichnet 7 ISPA Memoranden
Bulgariens Finanzminister Plamen Oresharski und Dimitris Kourkoulas, der Leiter der Delegation der EU-Kommission in Bulgarien, unterzeichneten sieben finanzielle Memoranden unter dem ISPA Programm.
Fünf der Memoranden betreffen den Umweltsektor, zwei den Transportsektor.
Der Gesamthaushalt der unterzeichneten Memoranden beträgt EUR 183,2 Mio EUR. 133,19 Mio davon sind als Fördermittel dem ISPA Programm zugeteilt worden.
• Anregung zum Einsatz von erneuerbaren Energiequellen
Die Möglichkeiten für Nutzung von erneuerbaren Energiequellen wurden auf einem Fachseminar von Experten des bulgarischen Energie- und Wirtschaftsministeriums in Betracht gezogen.
Führende Energieunternehmen und Spezialisten aus dem Vereinigten Königreich und anderen Ländern wohnten der Sitzung ebenfalls bei.
Die Veranstaltung wurde das vom bulgarischen Wirtschafts- und Energieminister Rumen Ovcharov eröffnet. Er erklärte, dass das Land noch nicht die volle Kapazität aller Energiequellen nutze.
Zum Ende des Jahres hin will das Ministerium für Wirtschaft und Energie einen Gesetzesentwurf über die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen erarbeiten.
Ziel des neuen Gesetzes ist, die Energieproduktion auch in anderen Bereichen anzuregen.
• Bulgariens Einkünfteagentur startet ihre Tätigkeit
Bulgariens neue nationale Behörde für Einkünfte, die Steuern und Versicherung erheben wird, startet am 3. Januar ihre Tätigkeit. Die Behörde fasst das Steuerverwaltungssystem und das Sozialversicherungsinstitut zusammen. Das ist die größte Reform, die die bulgarische Verwaltung je erlebt hat. Das Bürogebäude der Dienststelle befindet sich auf der Straße – ul. 6. September – in Sofia.
Maria Murghina – die Leiterin der Einkünfteagentur – hat zugegeben, dass der Start der Behörde, die Erhebung öffentlicher Rückgaben verlangsamen kann.
• Das Bulgarien-US Abkommen wird im März erwartet
Bulgarien erwartet bis März die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten zur Aufstellung von Militäreinrichtungen auf dem Gebiet des Landes, sagte der bulgarische Verteidigungsminister Vesselin Bliznakov.
Die Erklärung kam kurz nach der Unterzeichnung eines Abkommens zur Gründung eines Militärstützpunktes in Rumänien durch die US-Außenministerin Condoleezza Rice und seinen rumänischen Partner.
Der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, sagte anlässlich einer Pressekonferenz, dass Bulgarien und die Vereinigten Staaten schon zwei Besprechungsrunden zu dem Thema abgehalten haben und ein Abkommen spätestens im März erwartet wird.
Nach seinen Worten planen die Vereinigten Staaten keine großen Stützpunkte in Osteuropa.
Market / Пазар
• Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in Bulgarien
Die Rechtsgrundlage des Aufenthaltsrechts in Bulgarien ist im Gesetz über Ausländer in der Republik Bulgarien und im Gesetz über ausländische Investitionen geregelt.
Besucher aus der Bundesrepublik Deutschland benötigen bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen - gerechnet ab dem Zeitpunkt der ersten Einreise - kein Visum.
Zur visumsfreien Einreise nach Bulgarien ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Kinder unter 16 Jahren dürfen nur noch mit Kinderausweis mit Lichtbild oder mit Reisepass einreisen; die Eintragung der Kinder in den Pass der Eltern ist nicht ausreichend. Reisepässe und Kinderausweise mit Lichtbild sollten bei der Einreise noch drei Monate gültig sein, nach Auskunft der zuständigen bulgarischen Behörden mindestens jedoch für die geplante Reisedauer. Der Inhaber/die Inhaberin ist verpflichtet, Bulgarien vor dem Ablauf des Reisedokumentes zu verlassen. Die Einreise mit anderen Personaldokumenten ist nicht möglich. Insbesondere Personalausweise werden nicht akzeptiert.
Ab dem 01.01.2006 ist eine neue Vorschrift in Kraft getreten, wonach die ausländischen Bürger bei der Einreise obligatorisch ihre Aufenthaltsadresse schriftlich angeben. Bei der Einreise auf dem Luftweg ist die dazu erforderliche Anmeldekarte bereits im Flugzeug auszufüllen. Reisende auf dem Landweg erhalten diese an der Grenze. Ausgenommen von der neuen Regelung sind Transitreisende, die Bulgarien innerhalb von 24 Stunden verlassen.

Detailierte Information über den Turismus in Bulgarien steht EXKLUSIV unseren Firmenpoolmitgliedern zur Verfügung.

Kultur / Култура
• Namenstage – Vassiljovden (1. Jan.) Jordanovden (6. Jan.) und Ivanovden (7. Jan.)
Ein der verbreitetsten Feste in Bulgarien ist der Namenstag - imen den. Deren gibt es fast so viele wie es Namen gibt. Im Januar gibt es deren in reicher Fülle.
Zum Namenstag wird nicht extra eingeladen, der Namensträger ist an diesem Tag auf Besuch eingestellt. Der Besucher überrascht den Namensträger mit einem "tschestit imen den", einem "Glückwunsch zum Namenstag" und einem kleinen Geschenk.
Vassiljovden – Der Tag von Vassil
Vassiljovden findet am allerersten Tag eines jeden neuen Jahres statt – gleich am 1. Januar. Für die Namensträger ist er ein Anlass zur Fortsetzung des Neujahrfestes.
Jordanovden – Der Tag von Jordan
Der Jordanstag findet in der kältesten Zeit des bulgarischen Winters, am 6. Januar statt. An diesem Tag wird in den Dörfern ein großes Kreuz in das kalte Wasser eines nahegelegenes Flusses geworfen. Aufgabe der Männer ist es dann dieses Kreuz wieder herauszuholen. Das ganze Spektakel ist begleitet von Tanz, üppigem Essen und Trinken. Ursprung dieser christlichen Tradition ist die Taufe Jesu Christis im Fluss Jordan.
Ivanovden – Der Tag von Ivan
Der Namenstag der vielen Bulgaren, die Ivan heißen, findet am darauffolgenden 7. Januar statt. Der Ivanovden wird seit altersher auch als Tag der Trauzeugen begangen. An diesem Tag werden die Trauzeugen von den Verheirateten aufgesucht. Man bittet die Trauzeugen um Verzeihung für die Fehler des alten Jahres, bevor man mit Wein und Schnaps auf ein neues und glückliches Ehejahr anstößt. Eine frisch gebackene Banitza (Blätterkuchen mit Käse) gehört an diesem Tag immer dazu.
• Wir präsentieren Ihnen die Stadt PLOVDIV
Plovdiv ist die zweitgrößte Stadt in Bulgarien und liegt an den beiden Ufern des Flusses Maritza, auf sechs einzigartigen Sienithügeln. Ihre einzigartige Ortslage auf der uralten Wegkreuzung von West- und Mitteleuropa nach dem Nahen Osten, von der Ostsee nach dem Mittelmeer und von dem Schwarzen Meer nach Adria trug zum starken kulturellen und politischen Einfluss der Ost- und Westzivilisationen bei.
Plovdiv ist eine der ältesten und schönsten Städte auf der Balkanhalbinsel. Sie ist älter als Rom, Athen und Konstantinopol. Die archeologischen Funde zeigen, dass Plovdiv innerhalb des thrakischen Staates war, der im 5.Jh.v.Chr. gegründet wurde. Im 7.Jh.v.Chr. wurde die Stadt von Philip von Mazedonien (342) vergrößert und befestigt. Er nennt sie Philipopolis. Später bekommt sie den Namen Pulpudeva.
Im 1.Jh.n.Chr. wurde die Stadt von den Römern erobert (1-4.Jh.). Damals trägt sie den Namen Trimonzium. Nachher geht sie in die Grenze von Byzanz über und später wurde sie von den Slaven erobert und Paldin genannt. 1364 wird Plovdiv von den Türken erobert und heißt damals Philib. Nach der Befreiung Bulgariens vom türkischen Joch bekommt die Stadt den Namen Plovdiv.
Am Ende des 19. Jh. hat Plovdiv 84 000 Einwohner (viel mehr als Sofia). Die Geschichte der Stadt im 20. Jh. charakterisiert sich durch die rasche Entwicklung des Bauwesens, der Industrie, der Kultur und des Tourismus.
Heute ist Plovdiv eine der schönsten Städte Bulgariens, ein großes Verwaltungszentrum, mit bedeutender Wirtschaftsrolle und entwickeltem Tourismus. Die Bevölkerung von Plovdiv beäuft sich zur Zeit auf ca. 340 000 Menschen. Die Stadt ist in 6 Stadtteilen eingeteilt: das zentrale, nördliche, westliche, südliche, östliche und “Thrakia”.
Die Stadt ist das natürliche Wirtschaftszentrum Südbulgariens. Hier ist enorme Industrie konzentriert: Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Textil-, Chemie-, Schuh-, Schneider- und Tabakindustrie, Metallurgie u.a. Der Tourismus ist ebenfalls stark entwickelt. Dank ihrer geographischen Lage (auf dem Weg zwischen Osten und Westen), dank ihren natürlichen Gegebenheiten (den Hügeln der Stadt, dem Fluss Maritza, der Nähe zum Rodopi-Gebirge) und am meisten aufgrund iherer Geschichte, Architektur und ihrer Kulturdänkmäler ist Plovdiv ein Anziehungspunkt für viele Touristen. Sehnswert sind an erster Stelle die Altstadt von Plovdiv mit ihren archeologischen Funden und alten Gebäuden; die Unterführungen im Zentrum und das Antike Theater.
Eine wichtige Rolle spielt Plovdiv in Bezug auf die Entwicklung des Außen- und Binnenhandels. An erster Stelle ist die Internationale Technische Messe zu erwähnen: alljährlich finden in Plovdiv zwei große internationale Ausstellungen statt.
Eine wichtige Rolle spielen auch das Stadtbezirkszollamt und der Flughafen Krumovo. Plovdiv ist ein großes Verkehrszentrum. Durch die Stadt ist die Autobahn “Thrakia” gezogen. Auch die Landstraßenverbindung zum Zentral-Rodopi-Gebirge gehen durch die Stadt. Plovdiv ist ein Verkehrsknottenpunkt, von dem aus alle Regionen Bulgariens erreichbar sind.
Das Wirtschaftspotential der Stadt verleiht gute Voraussetzungen für die Entwicklung der Kultur und des Sports. Die Stadt ist mit ihren Theatern, Opern und Sälen das Zentrum einer Reihe von internationalen Kunstveranstaltungen.
In Plovdiv gibt es 4 Stadionen. Der Ruderkanal, auf dem viele internationale Wettkämpfe stattfinden, hat olympische Größe.
Die Wissenschaft in der Stadt entwickelt sich auch mit großem Erfolg. Die Plovdiver Universitäten und Hochschulen bieten viele geisteswissenschaftliche, technische, medizinische, landwirtschaftliche u.a. Studienfächer an. Hier studieren nicht nur bulgarische, sondern auch viele ausländische Studierende Die Wissenschaftsinstitute für Gemüseherstellung, Obstbau, Buntmetalle, Nahrungs- und Genussmittelindustrie leisten auch einen großen Beitrag zur Entwicklung der Wissenschaft.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Sie können uns telefonisch, per E-Mail oder persönlich erreichen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Frau KOLEVA und Frau Georgieva.

28, Vitosha Blvd., Et. 4 , App. 8
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Tel.:+ 359 2 9889110
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