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Bulgarien

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Bulgarien-Info Newsletter 11

07.03.2006

Aktuell / Актуално
• Unterzeichnung des Abkommens über Grenzverbesserung
Bulgarische staatliche Agenturen haben am Dienstag ein Abkommen für nationale Grenz-Zusammenarbeit unterschrieben.
Die Unterzeichnung wurde von Bulgariens staatlichem Verwaltungsminister Nikolay Vassilev eingeleitet und vom Innenminister Rumen Petkov, Finanzminister Plamen Oresharski, vom Regionalen Entwicklungsminister Assen Gagauzov und vom Landwirtschaftsminister Nihat Kabil genehmigt.
Bulgariens Grenzpolizei, die Zollagenturen, die Straßenagenturen, das nationale Veterinäramt und der Verband der Pflanzenschützer haben sich dem Abkommen angeschlossen.
Das Abkommen behandelt die Kostenaufteilung und die weitere Finanzierung und Modernisierung der Grenzkontrollstellen.
• Premierminister verlangt Bericht über die bedeutenden Transportprojekte
Bulgariens Premierminister Sergey Stanishev hat von den zuständigen Ministerien einen Bericht über die vorrangigen Transportprojekte verlangt, die vom Staat in den folgenden Jahren zu verwirklichen sind.
Auf der ersten Sitzung des Rats für Koordinierung, Monitoring und Ausführung von Infrastrukturprojekten von nationaler Bedeutung hat Stanishev hervorgehoben, dass die einzelnen Ministerien in enger Abstimmung arbeiten, auch wenn es immer noch nicht fest steht, welche Projekte und Transportwege am günstigsten für den Saat sind. Zudem hat er noch eine klare finanzielle Begründung für deren Realisierung verlangt – werden sie durch Kohäsionfonds, durch PPP usw. finanziert.
Der Exekutivdirektor der Straßenagentur - Vesselin Georgiev, berichtete, dass in diesem Jahr die 17 Kilometer lange Strecke von Orizovo nach Stara Zagora und die 35 Kilometer lange Strecke Karnobat-Bougas für den Verkehr freigegeben werden.
Eine Fachgruppe unter der Leitung von Transportminister Krassimira Martinova hat einen Entwurf fertigzustellen, der zur Erleichterung der Investitionen in den Transportsektor dienen soll.
• Bulgarischer Bankensektor kann Wirtschaftswachstum ankurbeln
Finanzminister Plamen Oresharski erklärte, dass der Bankensektor des Landes sich als Antrieb für das nationale Wirtschaftswachstum erweisen könnte.
Am Mittwoch hat er die größte jährliche Bankenexpo unter dem Motto "Banken, Investment und Geld" in Plovdiv eröffnet.
Immer noch leide Bulgarien unter Problemen der Wettbewerbsfähigkeit, die wegen der Bestrebungen nach Erfüllung aller Voraussetzungen für den EU-Beitritt Bulgariens noch nicht endgültig bewältigt werden konnten. Das erklärte der Präsident Georgi Parvanov zum Stand der Dinge.
Außerdem hat er einen Bericht über die finanzielle Lage des Landes vorgetragen, aus dem deutlich wurde, dass die öffentlichen Ausgaben 40 Prozent des Bruttoinlandprodukts nicht überschreiten dürfen. Wenn die Prozentzahl sich erhöhte, würde das die fortschrittliche Entwicklung des privaten Sektors beeinflussen.
Der Finanzminister Plamen Oresharski wies noch darauf hin, dass das Finanzministerium dafür sorgt, einen besseren Überblick über die öffentlichen Ausgaben zu bekommen.
Die vierte Ausgabe der Ausstellung hat 42 Banken, Finanzinstitutionen und Firmen angezogen.
• Trassisert ist der Weg der großen Transportobjekte bis 2013
Mit 2 Mlrd. EUR EU-Mitteln werden Straßen und Eisenbahnlinien gebaut, Flughäfen und Autobahnen werden zur Konzession ausgeschrieben.

Alle Flughäfen außer dem Sofioter Flughafen, sowie die Autobahnen Trakia, Maritza, Struma, Cherno more, werden in Konzession vergeben, auch die erstklassigen Landstraßen und die Eisenbahnlinien von der Hauptstadt bis zum Schwarzen Meer und nach Vidin, wie auch die Podbalkanskata linia (die Landstraße, die als Alternative der Autobahn Sofia – Bourgas erscheint) mit EU-Finanzmitteln in der Zeitspanne 2007 – 2013 modernisiert, dies ist im Aktionsplan der Regierung in Bezug auf die Infrastrukturprojekte von nationaler Bedeutung vorgesehen. Dieser sollte bis April vom Ministerrat und danach auch von Brüssel genehmigt werden. Bis Ende März sollte auch der Zeitplan für die Ausführung der Projekte ausgefertigt werden, damit der Investitionsprozess beschleunigt wird, so Regionalminister Assen Gagauzov.
Es geht um gut 1 Mlrd. EUR für Straßen, die vom Kohäsionsfonds der EU erwartet wird. Die Finanzmittel sollen gemäß dem Plan zum Aufbau und der Reparatur der neun erstklassigen Straßen dienen, der Umgehungsstraßen von Montana, Vratza und Gabrovo, sowie der Verbindung zwischen der Autobahn Hemus und der Sofioter Umehungsstraßen dienen. Mit weiteren 1,15 Mlrd. EUR vom selbem Fonds werden die Eisenbahnlinien Sofia – Pernik – Radomir, Sofia – Dragoman, Mezdra – Gorna Orjahovitza modernisiert und die Trasse Parvomaj – Svilengrad – bis zur Grenze an Türkei elektrefiziert.
• ENEL äußert Bereitschaft, in den Aufbau des AKW Belene zu investieren
ENEL bekundete ihr Interesse an Investitionen in den Aufbau des Atomkraftwerkes Belene. Dieses Interesse bleibe bestehen, unabhängig davon, ob die Regierung einen Partner mit Minderheits- oder Mehrheitsbeteiligung haben will, erklärte der Exekutivdirektor der Gesellschaft für die Balkanländer Enrico Viale auf einem Seminar für bulgarische Journalisten in der Zentrale der Gesellschaft in der italiänischen Hauptstadt. ENEL hat vor, ca. 15 Mlrd. EUR in den Energiesektor in Südosteuropa in den nächsten ein paar Jahren zu investieren, und macht sich keine Sorgen um den Umfang der Finanzmittel, die für den Aufbau des AKW Belene anfallen.
• EU-Förderung Bulgariens im vergangenen Jahr
Über 500 Mln. EUR wurden Bulgarien von der EU für das vergangene Jahr gewährt, berichtete der Leiter der Delegation der Europäischen Kommission in Bulgarien Dimitris Kourkoulas. Über 281 Mln. EUR wurden nach dem Programm Phare, ca. 175 Mln. EUR – nach ISPA, und 75 Mln. EUR – nach SAPARD gewährt.
• Die Arbeitslosigkeit in Bulgarien im Januar
Im Januar betrug die Arbeitslosigkeit 11,67%, berichtete die Beschäftigungsagenutur. Das ist die niedrigste Arbeitslosigkeit für diesen Monat seit 1992 an, und gegen Januar des vergangenen Jahres ist sie um 1,46 Punkt gesunken. Im Januar 2006 sind in den Arbeitsstellen 432 308 Arbeitslose registriert. Zum Vergleich mit Januar des vergangenen Jahres bedeutet dies eine Reduzierung um 54 106 Menschen. Der Größttel der neu eröffneten Arbeitsplätze sit in der realen Wirtschaft in der verarbeitenden Industrie (853) und im Handel (336) zu vermerken.

Market / Пазар

• EU-Förderprogramme für Bulgarien

Phare
Das Phare-Programm ist ein finanzielles Instrument der Europäischen Union (EU) zur Unterstützung der Beitrittsvorbereitungen. Die Auswahl von Projekten erfolgt aufgrund der in den bilateralen Beitrittspartnerschaften zwischen der EU und den Beitrittsländern festgelegten Prioritäten. Generell verfolgt das Phare-Programm zwei Schwerpunkte:
• Unterstützung von Investitionen zur Anpassung der Infrastrukturen und Unternehmen, dass sie den EU-Standards angepasst werden. Für dieses Ziel sollen 70 % der Phare-Mittel zur Verfügung gestellt werden.
• Stärkung der Institutionen, für dieses Ziel sollen 30 % des Phare-Budgets bereitgestellt
Durch Twinning und technische Unterstützung sollen der Ausbau und die Stärkung der Institutionen und Verwaltungen vorangetrieben werden, um für die Übernahme des EU-Rechtsbestands und der dazu gehörenden Administration gerüstet zu sein. Da die Bereiche Umwelt, Verkehrsinfrastruktur und Landwirtschaft durch eigene Programme (ISPA und SAPARD) abgedeckt werden, beinhaltet Phare keine Programme für diese Sektoren. Die einzelnen Unterprogramm von Phare sind ausschließlich auf die Bedürfnisse ausgerichtet, die sich aus den bevorstehenden Beitritten ergeben. Die Umsetzung des Phare-Programms ist dezentral organisiert. Bei den meisten im Rahmen von Phare finanzierten Projekten werden die ausführenden Firmen mittels eines internationalen Ausschreibungsverfahrens ermittelt. Die geplanten Ausschreibungen werden bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt von der für Drittstaatenprogramme zuständigen Stelle der Europäischen Kommission, EuropeAid Co-operation Office, im Internet unter der Adresse http://europa.eu.int/comm/europeaid/cgi/frame12.pl veröffentlicht. Auf Grundlage der Projektinformationen im Internet können Unternehmen und Berater ihr Interesse mittels eines "Letter of Interest" bekunden. Erreicht das Unternehmen einen Platz auf der so genannten Short List, kann es an der konkreten Ausschreibung teilnehmen. Im Rahmen des Phare-Programms gewährt die Europäische Kommission nicht rückzahlbare Zuschüsse.

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Kultur / Култура
• Martenitza

1. März
Martuwane, Tag der Martenizi (zu Deutsch: Quasten aus weißer und roter Wolle)

An diesem Tag stecken sich alle Bulgaren die Glückbringer Martenitzi (abgeleitet vom bulgarischen Wort für März – Mart – Bem. d. Übersetzers) als Symbol der Gesundheit und des Glücks an.

Am 1. März machte man noch vor Sonnenaufgang Feuer im Garten, das von allen Familienmitglieder gleich drei Mal übersprungen werden musste. Dabei sollte man mit dem Gesicht zur aufgehenden Sonne schauen. So glaubte man, dass man die bösen Kräfte und die Krankheiten besiegt. Die Hausfrau brachte am 1. März alle roten Kleider und Decken in die Sonne. Erst danach steckte sie die Kinder mit den zuvor selbstgebastelten Martenitzi an. Den christlichen Überlieferungen nach trugen die Menschen weiße Kleider, wenn sie froh und glücklich sind. So stand die Heilige Mutter Gottes eines frühen Morgens in weißen Kleidern vor dem Feuer. Es war der 1. März des Jahres, als Jesus geboren werden sollte. Maria schnitt ein Stück ihres Kleides ab und bemalte es mit Blut. Dann nahm sie ein anderes weißes Stück ihres Kleides und band es mit dem roten Stück zusammen. Mit dem rotweißen Bändchen in der Hand ging sie hinaus und begrüßte die Sonne, dass sie guter Hoffnung ist. Seitdem nennt sich das Bändchen Martenitza und am 1. März tragen sie alle schwangere Frauen und alle Kinder im Glauben, dass sie gesund bleiben und ihrer Familie Freude bereiten. Zu den traditionellen bulgarischen Martenitzi gehören oft auch Silbermünzen, Knoblauchzehen, blaue Steine, Ringe, Pferdehaare u.a. Das verwandelt die Martenitzi zu richtigen Glücksbringern. Die Kinder hatten die Martenitzi an der rechten hand zu tragen. Die jungen Mädchen und die frisch verheirateten Frauen trugen die Martenitzi am Hals, so dass sie mit den Haaren gebunden sind. Die Männer banden sich die Martenitzi am linken Ellenbogen oder am linken Fuß um. In manchen Regionen mussten sie sie unter der linken Ferse tragen. Die Tradition besagt, dass die Martenitzi so lange getragen werden müssen, bis man den ersten Storch sieht. Dann sollte man sie abnehmen und an einen Obstbaum anbinden. Dabei wünschte man sich etwas.

Am 1. März feiern alle, die Marta oder Martin heißen, ihren Namenstag.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Sie können uns telefonisch, per E-Mail oder persönlich erreichen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Frau KOLEVA und MESERDZHIEVA.

28, Vitosha Blvd., Et. 4 , App. 8
BG -1000 Sofia
Tel.:+ 359 2 9889110
Fax:+ 359 2 9889112
E-mail: office@sikos.com
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