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Bulgarien

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Bulgarien-Info Newsletter 13

30.05.2006

Aktuell / Актуално

• Bulgarien - Aktuelle Ausschreibungen

1. Titel: Straßeninstandsetzung
Datum:28.04.2006
Land:Bulgarien
Abgabetermin:16.06.2006
Finanzierung:Europäische Investitionsbank (EIB)

2. Titel: Trennschalter/Transformatoren/Überspannungsableiter (220 kV)
Datum:28.04.2006
Land:Bulgarien
Abgabetermin:15.06.2006
Finanzierung:Europäische Investitionsbank (EIB)

Titel: Trennschalter/Transformatoren/Überspannungsableiter (400 kV)
Datum:28.04.2006
Land:Bulgarien
Abgabetermin:15.06.2006
Finanzierung:Europäische Investitionsbank (EIB)

3. Titel: Bauaufsicht, Kanalisation (Stara Zagora)
Datum:19.04.2006
Land:Bulgarien
Abgabetermin: noch nicht angekündigt
Finanzierung:EU-Kommission/Europäische Union

Detailierte Information über diese Ausschreibungen steht EXKLUSIV unseren Firmenpoolmitgliedern zur Verfügung.

• Bulgarien - auch in Zukunft aktives und verantwortliches NATO-Mitglied

Bulgarien wird auch in Zukunft aktives und verantwortliches NATO-Mitglied sein und die besten Lösungen im Rahmen des Bündnisses suchen. Das schreibt der bulgarische Regierungschef Sergej Stanischew in seinem Grußschreiben an die Teilnehmer des NATO-Treffens in Sofia. Die erfolgreiche Transformation des Bündnisses sei ihm zufolge die Garantie, dass der Packt die richtige Antwort für die sich dynamisch verändernde Sicherheitsarchitektur finden wird. Der Premierminister betont die außerordentliche Wichtigkeit der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen NATO und Europäischer Union.

• "Ecobulpack" wird 6 Sortieranlagen bauen

Die Investition in Höhe von 15 Mio. BGN stellt 7-fache Erhöhung im Vergleich zu den Investitionen der Gesellschaft im Jahre 2005 dar. Um das Geld zu sammeln, wird die Organisation die Mitgliedsgebühren erhöhen, so der Ratsvorsitzende und Geschäftsführer von „Agropolychim“ Philip Rombaut.

• Die ersten europäischen Zuschüsse für die bulgarische Landwirtschaft werden für Agroökologie eingesetzt

Bulgarien war das erste Land, das sich schon im Jahr 2001 am EU-Programm für Landwirtschaft und Entwicklung der ländlichen Regionen SAPARD beteiligte. Doch erst fast am Finale des Programms für unser Land, weniger als ein Jahr vor unserer Aufnahme in der EU im Jahr 2007, wurde eine finanzielle Unterstützung zur Entwicklung unserer agroökologischen Praktiken unterzeichnet.
Die Finanzierung beläuft sich auf 12,5 Millionen Euro und wird für die nächsten fünf Jahre zur Verfügung stehen, wenn Bulgarien schon Mitglied der EU sein wird. Diese Ausrichtung von SAPARD, die für die Agroökologie bestimmt ist, wird auch die erste sein, die europäische Prinzipien für Zahlung pro Flächeneinheit einführen wird. Auf diese Weise bekommt ein Teil der bulgarischen Landwirte die Möglichkeit, sich schon jetzt mit den europäischen Subventionen bekannt zu machen. Es geht um eine Abweichung vom Hauptprinzip des Programms SAPARD, dass man sich mit einem fertigen Projekt bewerben muss, und das Programm dann 50 Prozent des Kapitals an die Landwirte zurückerstattet. Das größte Interesse wird bei den Zuschüssen für die Biolandwirtschaft und die Züchtung von aussterbenden heimischen Nutztierrassen sein.
Wenn die bulgarischen Landwirte es schaffen, die europäischen Zuschüsse richtig zu nutzen, und das schmackhafte bulgarische Obst und Gemüse zu einem wettbewerbsfähigen Produkt zu machen, dann kann dieses zu einem der bedeutendsten Wahrzeichen Bulgariens in Europa werden.

Market / Пазар

• Wirtschaftstrends 2006 in Bulgarien - Sektoraler Ausblick

Motor des gesamtwirtschaftlichen Wachstums war bis in den Herbst 2005 hinein die Industrie, namentlich der verarbeitende Sektor und darunter vor allem die Exportbranchen. Im Gesamtjahr wurde ein Produktionsplus von rd. 7% erzielt.
Die Entwicklung im Dienstleistungssektor, der inzwischen mit rd. 53% zum bulgarischen BIP beiträgt, blieb ebenfalls dynamisch, zeigte jedoch in den einzelnen Branchen einen sehr unterschiedlichen Verlauf.
Starke Steigerungen gab es in der bulgarischen "Nationalindustrie", dem Tourismus, im Handel und im Telekommunikationsgeschäft. Demgegenüber hatte der Transportsektor 2005 einige Probleme. Sie waren vor allem eine Folge der enormen Flutschäden, die zwischenzeitlich ganze Verkehrsstränge, namentlich im Eisenbahnverkehr, lahm legten. Dennoch dürfte der Dienstleistungssektor 2005 mindestens genau so stark wachsen wie 2004 (+6,0%).
Die Erwartung, dass die Landwirtschaft nach dem recht guten Ergebnis des Vorjahres (Bruttoproduktion +2,2%) auf Wachstumskurs bleiben würde, hat sich nicht bestätigt. Schon im 1. Halbjahr 2005 fiel sie deutlich hinter die Vorjahresergebnisse zurück. Hinzu kamen die Flutschäden im Sommer. Für das Gesamtjahr wurde ein Rückgang der Bruttoproduktion von wenigstens 2% erwartet. Unter den fünf für die deutsche Wirtschaft wichtigsten Kernbranchen, verzeichnete in den ersten neun Monaten 2005 die Chemieindustrie mit einem Produktionsplus von über 20% das stärkste Wachstum. Es folgten Elektromaschinen und Elektrotechnik sowie der Maschinenbau (einschl. Haushaltsgeräte). Bei Büro- und EDV-Technik, wie auch bei Fernseh-, Radio- und Fernmeldetechnik ist die bulgarische Produktion weiter rückläufig. Das überdurchschnittliche Wachstum im Kfz-Bau spielt für die Gesamtsituation der Industrie kaum eine Rolle, da diese Branche in den letzten 15 Jahren auf einen Bruchteil ihrer früheren Bedeutung geschrumpft ist.

Detailierte Information über die Wirtschaftstrends nach Sektoren steht EXKLUSIV unseren Firmenpoolmitgliedern zur Verfügung.

Kultur / Култура

• Die Kirche von Bojana

Die Kirche in Bojana bei Sofia ist eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Denkmäler Bulgariens. Aufgrund ihrer Malereien wurde sie 1979 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, in der heute insgesamt neuen bulgarische Denkmäler enthalten sind.

Die Kirche von Bojana, gelegen im gleichnamigen Sofioter Vorort am Fuße des Witoscha-Berges, gehört zu den wenigen mittelalterlichen Kirchen Osteuropas, die in einem sehr guten Erhaltungszustand sind. Einst gehörte diese Kirche zu einer Festung, von der jedoch heute nichts mehr erhalten ist. Einzig die Kirche hat die Jahrhunderte seit ihrer Errichtung im 10. Jahrhundert überdauert. Im 13. Jahrhundert erhielt diese einstige Burgkapelle einen größeren Anbau und wurde 1259 im Inneren mit Fresken geschmückt, die auch heute noch die Besucher beeindrucken. Stifter war der damalige Feudalherr von Bojana Sebastokrator Kalojan, der zusammen mit seiner Gemahlin Desislawa abgebildet ist. Gegenüber dem Stifterbildnis hat der heute unbekannte Maler das zu jener Zeit in der Reichshauptstadt Tarnowo regierende Zarenpaar abgebildet. Insgesamt weisen die Wandmalereien 89 Bildkompositionen mit 240 Figuren auf. Darunter sind einige der beeindruckendsten mittelalterlichen Bildnisse, wie die des Stifterpaares, des heiligen Johannes aus dem Rilagebirge und der heiligen Petka aus Tarnowo.
Was ist aber nun das Einzigartige an diesen Malereien? Der Künstler hielt sich an die Traditionen der Malerschule der Hauptstadt Tarnowo, in der die sogenannte "Paläologische Renaissance" des benachbarten Byzanz modern war. Trotzdem lassen sich leicht Gestaltungsunterschiede ausmachen, die besonders in der wirklichkeitsgetreuen Darstellung persönlicher Gesichtszüge und der damit verbundenen psychologischen Charakterisierung der Dargestellten zum Ausdruck kommen. Der Künstler hat offensichtlich nach der Natur gemalt, was besonders an den Unterschieden zwischen den Porträts des Stifter- und des Zarenpaares deutlich wird. Während das Zarenpaar zeremoniell stilisiert und mit steifer Würde dargestellt ist, wirkt das Stifterpaar äußerst lebendig und man empfindet ihm gegenüber trotz der unübersehbaren Zeichen seiner hohen gesellschaftlichen Stellung eine Sympathie, so menschlich wirkt es. Interessant ist, dass auch die Heiligenbilder bei aller Religiosität der Darstellung vermenschlicht wirken. Eine besondere psychologische Tiefe strahlt auch das Bildnis des 12jährigen Christus im Tempel aus. Kunstwissenschaftler sehen darin erste Anzeichen der nahenden Renaissance, die sich erst ein Jahrhundert später in Europa entfaltet hat, in Bulgarien selbst jedoch auf Grund der Eroberung des Landes durch die Türken Ende des 13. Jahrhunderts nie stattfand.

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Sie können uns telefonisch, per E-Mail oder persönlich erreichen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Frau KOLEVA und Frau MESERDZHIEVA.

28, Vitosha Blvd., Et. 4 , App. 8
BG -1000 Sofia
Tel.:+ 359 2 9889110
Fax:+ 359 2 9889112
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