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Bulgarien

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Bulgarien-Info Newsletter 16

03.08.2006

Aktuell / Актуално

• Gesetz fördert den Aufbau von Windzentralen

Bis zum Ende August wird der Gesetzentwurf für Energie aus kleinen Wasser- und Windzentralen und Energie von geothermalen Gewässern fertig sein. Das Gesetz wird die Investitionen in erneuerbare Quellen durch Förderungen und Präferenzen stumulieren. Die Frist für den präferenziellen Aufkauf der Elektroenergie von den Windzentralen dauert bis 2012. Danach wird der Marktmechanismus für Förderung der Produktion von Energie eingeführt. Eine EU – Direktive führt sechs Mechanismen für Förderung solcher Produktion ein. Im EU-Bericht 2005 wurden die Vorzugspreise als erfolgreichster Mechanismus erwähnt. Dabei geht es um einen obligatorischen Aufkauf der gesamten Elektroenergie von erneuerbaren Quellen, einen höheren Marktpreis und langfristige Verträge für die Mechanismusanwendung. Ihre durchschnittliche Gültigkeitsdauer ist 15 Jahre. Seit 2007 wird die Frist der Vorzugspreise verlängert. Das Problem liegt in den teueren Verfahren und in der relativ teueren Windmessung, so Hristomira Marcheva – Leiter des Kreditzentrums “Kleine und mittlere Unternehmen” bei der Vereinigten Bulgarischen Bank. Bis heute hat die Bank nur ein Projekt für Windzentrale kreditiert, noch 5 befinden sich in der Vorbereitungsphase.

• Die Unternehmen für Biobrennstoffe werden in Zukunft immer mehr Rohstoffe brauchen
Nächstes Jahr werden die Rapsflächen in Bulgarien auf 30 000 Hektar vergrößert, was etwas mehr als das jetzige Niveau ist – 23 000 Hektar. Diese Prognose wurde auf einem Seminar für Biodieselwechselbeziehungen bekannt gegeben. Die Rapserträge werden 57 000 T. erreichen. Die Analyse zeigt, dass im nächsten Jahr 30,9 Tausend T. Raps für Biobrennstoffherstellung nötig sein werden, und im Jahre 2010 - ca. 67,2 Tausend T. Das bedeutet, dass man mehr als die Hälfte von den Rapserträgen für Biobrennstoffe gebrauchen wird. Der Rest wird für Nahrung, Samen und Reserve gebraucht.
Hinsichtlich des erwarteten aktiven Instalationsaufbaus in Bulgarien in den kommenden Jahren, wird sich die Nachfrage von Raps für Biobrennstoffherstellung erhöhen, so die Spezialisten. Die Erwartungen sind, dass der Biodieselertrag aus Raps im Jahre 2007 11,1 Tausend T. sein werde und in den nächsten vier Jahren - doppelt so groß. Nach den Erwartungen wird die Nachfrage das Angebot überstegen. Ähnlich sieht die Situation mit der Sonnenblume. Die Sonnenblumenproduktion im nächsten Jahr wird 800 000 T. sein, und im Jahre 2010 - 962,5 Tausend T. Für Biobrennstoffe wird man nächstes Jahr 120 Tausend T. Sonnenblume verbrauchen. Davon produziert man 47 000 T. Biodiesel. Die restliche Sonnenblumenmenge wird man für Konsum verwenden – für Nahrung, Öl, Samen und auch Export. Auch jetzt exportiert Bulgarien der größte Teil der Sonnenblumenproduktion.

Die Biobrennstoffherstellung im Jahre 2007 wird 1.150 Mlrd. Liter sein, und die Biodieselherstellung – 65 Mio. Liter. In vier Jahren erreicht die Produktion von Biodieselbrennstoff 1,34 Mlrd. Liter, und von Biodiesel – 123 Mio Liter.

• Deutsche Bank auch in Sofia

In Sofia gibt es schon eine Filiale der Deutschen Bank. Der offizielle Vertreter heißt Pavel Ezekiev. Diese Initative ist eine Folge von der Expansion der Bank auf den sich schnell entwickelnden Ausladsmärkten mit hohem Wirtschaftswachstum und Bedarf an Investitionen in der Infrastruktur.
Die Tätigkeit der Deutschen Bank in Bulgarien entwickelt sich auf drei prioritäre Bereiche: Vorbereitung und Förderung von maßstäblichen Infrastrukturprojekten, Finanzdienstleistungen für private Unternehmen und Dienstleistungen für individuelle Kunden gezielt auf Management der eigenen Kapitalien.
In Bulgarien wird die Bank ihre reiche Erfahrung bei der Management der öffentlich-privaten Partnerschaften anwenden. In diesem Aspekt wird sie in enger Wechselwirkung auch mit den Gemeinden arbeiten.
Im privaten Sektor zeigt Deutsche Bank Interesse an maßstäblichen Vereinigungen und Erwerbungen, besonders im Bereich der Energiewirtschaft, der technologischen Produktionen und der Immobilien, welche die Bank finanzieren kann. Im Laufe der vergangenen Jahren hat sich Deutsche Bank als die führende internationale Clearing-Bank behauptet.
Im Bereich Bankieren der Investitionen wird die Bank die bulgarischen Unternehmen bei der Anbahnung ihrer neuen Geschäftskontakte und bei der Realisierung eines bedeutenden wirtschaftlichen Wachstums weiter unterstützen.

• HVB Bank Biochim – auch dieses Jahr Bank No. 1 in Bulgarien

HVB Bank Biochim, die ein Teil von UniCredit Group ist, wurde zu “der besten Bank in Bulgarien” gewählt – in der Klassierung der bedeutendsten internationalen finanziellen Zeitschrift „Euromoney“.
Mit dem Erwerb von Hebros Bank im Jahre 2005 und in Folge des starken Wachstums der ganzen Gruppe, hat HVB Bank ihre Positionen als Bank No. 1 in Bulgarien gefestigt. Das sind die Kommentare in der letzten Ausgabe von „Euromoney“, wo die besten Banken in der Welt dargestellt sind.
Diese Klassierung, die auf außerordentliche Leistungen beim Bankieren basiert ist, ist immer noch eine der angesehnsten in der Welt. Auf der Basis von schon seit langem durchgesetzten Kriterien sind in der Klassierung sowohl quantative, als auch qualitative Kennziffer eingetragen. Bewertet werden die Leistungen von dem vergangenen Jahr. Zur besten Bank in den entsprechenden Ländern wählt man eine Institution oder Gruppe mit guten Praktiken sowohl im Bereich des korporativen Bankieren, als auch beim Bankieren für einzelne Bürger. Zusätzliche Kennziffer sind dieses Jahr die Leistungen im Bankieren der Investitionen.

• Das Umweltministerium hat ca. 9 Mio. BGN für Kläranlagen am Meer zugewiesen

Der Verwaltungsrat des Unternehmens für Management der Tätigkeiten für Umweltschutz hat einer unentgeltlichen Projektenfinanzierung für die Gesamtsumme 51 417 641 BGN zugestimmt. Prioritär weist man Geldmittel für Kläranlagen am Schwarzen Meeer zu. Dafür werden 8.917 Mio BGN zugewiesen. Mehr als 10 Mio BGN werden für Begleitobjekte zugewiesen – z.B. Kanalisationskollektoren.
Das Umweltministerium gibt Geldmittel auch für Korrekturen von Flüssen und Bächern, um die schädliche Wirkung auf die Gewässer zu verhindern. Die Summe beträgt fast 2 Mio. BGN. Für Hausmülldeponien sind 1 200 000 BGN vorausgesehen. Für getrennte Müllsammlung sieht man 262 457 BGN voraus, für organisierte Müllsammlung – 1 187 109 BGN. Für Projekte im Bereich Ekotourismus werden 155 225 BGN zugewiesen.
Es werden zinslose Kredite auf die Gesamtsumme von 6.33 Mio. BGN gewährt – für Projekte im Bereich Abfallmanagement, Ekolandwirtschaft und Luftsauberkeitschutz.

• Ein bulgarisch-slovenisches Konsortium wird eine Kläranlage in Baltschik aufbauen

Das Konsortium “Primorie“ (Slovenien) – „Hydroingeneering“ (Slovenien) – „Balkanstroi“ AG (Bulgarien) wird eine Kläranlage in Baltschik aufbauen. Der Endpreis des Angebotes ist 4 312 578.46 EUR. Das Umweltministerium hat den Start des Projektes am Anfang dieses Monats gegeben. Der Vertrag mit dem Projektausführenden wurde im April unterzeichnet. Nach Information des Ministeriums beträgt er 3 868 061 EUR. 75% davon sind vom ISPA-Programm zugewiesen, die restlichen 25% sind bulgarische Mitfinanzierung. Supervisor des Objektes ist die Gesellschaft aus Pure Environment (Deutschland) - Еven Group – CEG.
Das ist das erste Objekt für Wasserkläranlage mit ISPA-Finanzierung, das am Schwarzen Meer in Bulgarien realisiert wird und das erste Objekt, das von einem neuen EU-Mitgliedstaat gewonnen ist. Die Durchführungsfrist ist 24 Monate. Das bédeutet, dass das Projekt gegen Mitte 2008 beendet sein wird.
Das Hauptziel des Projeks ist es, die Schwarzmeerküste vor Verschmutzung infolge der Einleitung von Haus- und Industrieabwasser zu erhalten und dieses Abwasser in einer Kläranlage zu behandeln. Diese Kläranlage soll 11 760 Einwohner und 9000 Touristen bedienen und ein 100%-iges biologisches Klären des Abfallwassers aus Baltschik sichern. Für die zweijährige Bauperiode werden ca. 200 provisorische Arbeitsplätze geschaffen, und für Exploitation werden ca. 30 Spezialisten fest eingestellt.


Market / Пазар

• DIE INFRASTRUKTUR IN BULGARIEN

BESCHREIBUNG UND BEDEUTUNG DER BRANCHE
Bulgarien ist traditionell ein ausgesprochenes Transitland. Aufgrund seiner geografischen Durchgangslage zwischen Mitteleuropa und dem Nahen Osten, der Türkei und den GUS-Ländern kommt der bulgarischen Verkehrsinfrastruktur auch im europäischen Kontext große Bedeutung zu. Der Großteil des Gütertransports erfolgt auf der Straße, gefolgt von Schienen- und Schiffsverkehr.
Durch jahrelang fehlende bzw. nur sehr zögerliche Investitionen im Verkehrswesen sind derzeit in Bulgarien umfangreiche Vorhaben zur Modernisierung und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur dringend notwendig.

EINZELNE SEKTOREN
a. Straße

Allgemeines
In Bulgarien umfasst das Straßennetz ungefähr 37.000 km, davon sind derzeit ca. 320 km Autobahnen (160 km beträgt alleine der Autobahnabschnitt zwischen Sofia und Plovdiv). Zwischen Bulgarien und Rumänien entlang der gemeinsamen Donaugrenze gibt es derzeit nur eine Donaubrücke, welche die beiden Hafenstädte Russe in Bulgarien und Giurgiu in Rumänien verbindet.
Der Straßenbau in Bulgarien ist relativ kompliziert und teuer, da ca. 40 Prozent des Territoriums gebirgig ist. Grundsätzlich läßt sich sagen, dass das Ost-West Streckennetz in Bulgarien besser entwickelt ist als das Streckennetz von Süden nach Norden. In Bulgarien werden in Form eines Vignettensystems Gebühren für die Straßenbenutzung eingehoben.

Straßenbau
Umfangreiche Fördermöglichkeiten für den Ausbau des Straßennetzes in Bulgarien bestehen im Rahmen der EU-Vorintegrationsprogramme ISPA und PHARE. Neben den Modernisierungs- und Neuerrichtungsvorhaben auf den großen europäischen Transversalen gibt es auch umfangreiche Ausbaupläne für das stark überholungsbedürftige nationale Straßennetz.

b. Eisenbahnwesen

Allgemeines
Das Eisenbahnnetz in Bulgarien umfasst 4.320 km Schienen. Der Elektrifizierungsgrad liegt bei lediglich ca. 60 %. Der weitaus größte Teil des Schienennetzes – über 4.000 km – hat eine Schienenbreite von 1.435 mm. Das restliche Schienennetz hat eine Breite von 960 mm. Insgesamt umfasst die Eisenbahnstruktur in Bulgarien ca. 900 Bahnhöfe und 300 Haltestellen. Der überwiegende Teil des Eisenbahnnetzes ist für Geschwindigkeiten von lediglich 80-100 km pro Stunde geeignet – ein geringer Teil der Schienenstränge eignet sich auch für Geschwindigkeiten bis zu 130 km pro Stunde.

Detailierte Information über die Infrstruktur in Bulgarien steht EXKLUSIV unseren Firmenpoolmitgliedern zur Verfügung.

In der nächsten Ausgabe informieren wir Sie über Ausländische Investitionen in Bulgarien.

Kultur / Култура

• Perperikon

Perperikon ist das bulgarische Troja. Es liegt in den Ostrodopen in der Nähe von Kardschali, auf einem Felsen 470 m über dem Meeresspiegel. Im Tal fließt der Fluss Perpereschka (10 km lang, 3-4 km breit). Dieser Fluss verleiht dem Gebiet die besten Vorraussetzungen, sich weiter fortzupflanzen und sich zu entwickeln. In der Mitte dieses Gebietes liegt Perperikon. Dieses heilige Gebiet ist auch während des Christentums heilig gewesen und man wird in die Zeit 8000 v. Chr. zurückversetzt.
Am Flussufer entlang liegen archäologische Funde aus verschiedenen Epochen. Perperikon bildet ihr natürliches Zentrum. Die Heiligenstätte datiert aus der Neusteinzeit und besteht aus vier Hauptteilen: massive Schutzmauer
– Akropol, das im höchsten Teil liegt und aus großen Steinblöcken gebaut wurde
– 10.000 qm großer Palast, der in den Felsen gemeißelt wurde
– nördliche und südliche Vorbauten, wie Wohnhäuser, Tempel und kleine Strassen zwischen den Felsen.
Perperikon beherbergte vor Jahrtausenden mehrere Generationen von Menschen, die alle ihre Spuren auf den Felsen hinterlassen haben. In der Neusteinzeit (Ende des 6. und Anfang des 5 Jh. v. Chr.) war Perperikon lediglich ein kahles Felsmassiv, da die Menschen noch keine Gegenstände zum Bearbeiten des Felsens kannten und dies lieber der Natur, also Wasser, Wind und Regen überließen. So wurde Perperikon zunächst nicht als Siedlung sondern als heiliger Felsen bekannt. Zu einem späteren Zeitpunkt haben Römer und Thraken immer größere Teile des Felsmassiv abgetragen und bauten daraus Schutzmauern ohne jegliches Verbindungsmaterial zu nutzten. Die erste Blütezeit erlebt Perperikon zusammen mit Troja und Mikena. Aus dieser Zeit datieren tausende aus dem abgetragenen Felsen entstandene Tempelnischen, Kanalisationssysteme und Grabstätten. Einige der steinernen Altäre wurden zur Opferung von Tieren und Menschen genutzt. Die archäologischen Funde, die bei Ausgrabungen in Perperikon gemacht wurden, bergen das antike Geheimnis des Tempels für Dionysos in den Rodopen. Hier erblickt man eines der Weltwunder, das von den Forschern lange gesucht wurde und bei Kardschali endlich entdeckt wurde; es ist der so genannte Dionysos- Tempel.

Die sommerlichen Ausgrabungen erwiesen, dass sich an dem Ort auch die Residenz des thrakischen Zaren befand. Fachleute fanden bei den Ausgragungen gewisse Hinweise und man vermutet, dass in dieser Umgebung auch wichtige Mitglieder der Zarenfamilie begraben sind.

Perperikon wird mit vielen griechischen Mythen verbunden. Vor allem mit Orpheus, dem Poet und Musiker. Er bezauberte den ganzen Wald mit seinen Liedern und seiner Stimme. Er glaubte an die thrakische Religion und war auch ein Mitbegründer dieses Glaubens – der Orphismus. Ungefähr 900-800 v. Chr. war dieser Glaube verbreitet und man traf sich sogar, um zu Ehren des Orpheus zu feiern. Es wurde an geheimen Orten gefeiert wo "normal Sterbliche" nicht zugelassen wurden. Unter anderem fanden viele Treffen in Felsen und Höhlen statt. Perperikon war einer dieser Treffpunkte.

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