Star Light Consulting
SLC
SLC> Firmengründung Asien> Firmengründung China
DruckansichtEmpfehlung versenden

China überrundet Deutschland als Exportweltmeister

29.12.2007

Der Aufstieg der Volksrepublik vollzieht sich in rasenden Tempo: Seit Ende der 70er Jahre hat sich der Anteil Chinas am weltweiten Exportgeschäft verzehnfacht und erreichte 2006 bereits acht Prozent.

„Die Ausfuhrerfolge des Reichs der Mitte beruhen dabei nur unwesentlich auf Billigprodukten“, stellte die deutsche Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) fest, die für das Wirtschaftsministerium tätig ist.

Christof Römer vom arbeitgebernahen Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln sieht keinen Grund für die Unternehmen, den drohenden Verlust des Titels zu beklagen: „Die Deutschen profitieren vom Boom in China, weil viele Firmen dort produzieren oder in die Volksrepublik exportieren.“

Mittlerweile spielt China in vielen Branchen beim Ausfuhrgeschäft im Konzert der Großen die erste Geige. Mit einem Exportanteil von 18,5 Prozent ist das Land bereits größter Lieferant in der Elektronikbranche.

Beim Stahlexport hatte Deutschland 2006 mit einem Ausfuhranteil von 8,8 Prozent nur noch knapp die Nase vorne, dürfte laut Bernd Schaaf (bfai) aber bereits in diesem Jahr überrundet worden sein. „Auch bei Maschinen und chemischen Erzeugnissen muss künftig stärker mit China gerechnet werden.“

Seine Agentur geht davon aus, dass China 2008 insgesamt Waren im Wert von 1,5 Billiarden Dollar (1033 Milliarden Euro) auf dem Weltmarkt absetzen wird. Deutschland würde mit 1,48 Billiarden Dollar dann nur knapp dahinter auf dem zweiten Platz landen. Sollte der Dollar im nächsten Jahr seine Talfahrt fortsetzen, könnte das Rennen zwischen den beiden Ausfuhrgiganten noch enger werden.

Ausland treibt Export

Das bfai sieht das Erstarken von China als Folge seiner wirtschaftlichen Öffnung für ausländisches Kapital. Es seien gerade die ausländischen Investoren gewesen, die das chinesische Wirtschaftswunder ermöglicht hätten.

Bis zum ersten Quartal 2007 seien mehr als 735 Milliarden Dollar in die Volksrepublik geflossen. Die mit diesem Geld aufgebauten Firmen stellten mittlerweile weit mehr als die Hälfte der gesamten chinesischen Exporte.

Chinas Aufstieg zur Exportweltmacht basiert nach Ansicht von Experten auch darauf, dass die Landeswährung Yuan de facto an den Dollar gekoppelt ist und nur in einer sehr engen Bandbreite zur US-Währung schwanken darf.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat der kommunistischen Führung in Peking empfohlen, den Yuan aufzuwerten. Sonst drohe der mit Überhitzungstendenzen kämpfenden Volkswirtschaft eine Inflationsspirale.


OÖnachrichten vom 29.12.2007
DruckansichtEmpfehlung versenden

Hotlinezeiten:
Montag - Freitag
8:00 Uhr - 14:00 Uhr

Aufgrund des großen Telefonaufkommens kann es zu Wartezeiten während der Supportzeiten kommen.

Bequemer für Sie ist es, ihre Anfrage über unser Online-Support-Center zu stellen.
www.slc-europe.at
www.slc-europe.bg

 

19 % legal endbesteuert!

Für Steuerpflichtige aus Österreich und Deutschland.