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Österreichische GmbH

Die Österreichische GmbH und die Vorteile daraus....

 

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

Die GmbH ist nach dem Einzelunternehmen die am häufigsten vorkommende Rechtsform. Der Grund der hohen Attraktivität lässt sich schon aus der Namensgebung ableiten: Die Haftung bleibt auf die Gesellschaft beschränkt. Daher eignet sie sich besonders für Zusammenschlüsse von Partnern, die zwar in der Gesellschaft mitarbeiten, das Risiko aber auf die Kapitaleinlage reduzieren wollen.

Es muss jedoch beachtet werden, dass diese Haftungsbeschränkung in der Praxis bei Gesellschaftern durchbrochen ist.

So haften diese im Rahmen der Kreditgewährung in der Regel persönlich gegenüber der Bank. Den handelsrechtlichen Geschäftsführer trifft ebenfalls ein breites Haftungsspektrum.

Die GmbH kann auch als Ein-Mann-Gesellschaft gegründet werden und verlangt nicht zwingend zwei Gesellschafter.
Stammkapital

Das Mindeststammkapital von GmbHs beträgt 35.000,-- Euro, die Mindestbareinzahlung beträgt insgesamt 17.500,-- Euro, zum Nachweis kann auch eine Bankbestätigung dienen. Die Mindeststammeinlage jedes einzelnen Gesellschafters 70,-- Euro.


Gründung

Die Gründung einer GmbH setzt einen Gesellschaftsvertrag voraus, wobei der Abschluss des Vertrages in der Form eines Notariatsaktes erfolgen muss.


Firmenbuch

Die Gesellschaft entsteht erst mit Eintragung ins Firmenbuch.


Firma

Der Firmenwortlaut einer GmbH kann als Personen-, Sach- oder Fantasiefirma gestaltet sein, wobei zwingend die Bezeichnung "Gesellschaft mit beschränkter Haftung" enthalten sein muss; die Bezeichnung kann abgekürzt werden.

Beispiele:
Personenfirma: Springer GmbH
Sachfirma: XY Holzhandel GmbH
Fantasiefirma: Complex GmbH

Zusätzlich können Sie eine Geschäftsbezeichnung verwenden.


Vertretung

Da die GmbH als juristische Person zwar rechts-, aber nicht handlungsfähig ist, erfolgt die Vertretung der Gesellschaft nach außen durch einen oder mehrere handelsrechtliche Geschäftsführer, die im Falle eines Verschuldens für den verursachten Schaden voll haftbar gemacht werden.


Gewerbeberechtigung

Will die Gesellschaft eine gewerbliche Tätigkeit durchführen, so muss die GmbH einen Gewerbeschein lösen. Dabei muss die Gewerbeberechtigung auf die GmbH lauten. Da die Gesellschaft erst mit Eintragung ins Firmenbuch existent wird, kann die Gewerbeanmeldung bzw. das Bewilligungsansuchen erst nach Eintragung ins Firmenbuch unter Vorlage eines Firmenbuchauszuges bei der Gewerbebehörde vorgenommen werden.

Um eine Gewerbeberechtigung zu erlangen, muss die GmbH einen gewerberechtlichen Geschäftsführer namhaft machen. Dieser muss alle persönlichen Voraussetzungen erfüllen und sich im Betrieb entsprechend betätigen. Außerdem muss er, wenn die Erbringung eines Befähigungsnachweises vorgesehen ist, entweder dem vertretungsbefugten Organ (Vorstandsmitglied oder Geschäftsführer) der Gesellschaft angehören oder als voll versicherungspflichtiger Arbeitnehmer der GmbH tätig sein.


Sozialversicherung

Reine Gesellschafter einer GmbH unterliegen grundsätzlich keiner Pflichtversicherung. Ist ein Gesellschafter einer gewerblich tätigen GmbH gleichzeitig handelsrechtlicher Geschäftsführer, ist er grundsätzlich nach GSVG pflichtversichert. Eine Ausnahme besteht dann, wenn der Geschäftsführer-Gesellschafter keinen beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben kann, wovon bei einer Beteiligung von bis zu 25 % auszugehen ist. Eine weitere Ausnahme ergibt sich bei einer Beteiligung zwischen 26 und 49 % und Weisungsabhängigkeit; in diesen Fällen kommt eine Pflichtversicherung nach ASVG in Betracht.


Steuern

Die Gesellschaft unterliegt mit ihrem Gewinn der Körperschaftsteuer (25%). Sollte in einem Wirtschaftsjahr kein Gewinn oder gar ein Verlust entstehen, so ist eine jährliche Mindestkörperschaftsteuer in der Höhe von 5% des gesetzlichen Stammkapitals, daher 437,50 Euro/Quartal (im ersten Jahr bloß 273,- Euro/Quartal), in Form einer Vorauszahlung zu leisten. Gewinnausschüttungen unterliegen der Kapitalertragsteuer (25%).

Gehälter, die sich die Gesellschafter für ihre Leistun- gen für die Gesellschaft ausbezahlen lassen, unterliegen entweder der Lohnsteuer (siehe Sozialversicherung) oder der Einkommensteuer. Vergütungen sind einkommensteuerpflichtig.

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