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AG Firmengründung in Tschechien

Nähere Informationen zur AG Gründung in Tschechien

as Grundkapital der Aktiengesellschaft muss mindestens CZK 2.000.000,- (vor 2001: CZK 1.000.000) betragen, sofern die Gesellschaft ohne öffentliches Angebot von Aktien gegründet wird, ansonsten beträgt das Grundkapital zumindest CZK 20.000.000,-. Bei der Gründung müssen mindestens 30 % eingezahlt sein.


Die Aktiengesellschaft kann durch einen Gründer, wenn dieser eine juristische Person ist, sonst durch zwei oder mehrere Gründer gegründet werden.


Aktien können als Inhaberaktien oder Namensaktien ausgegeben werden. Namensaktien müssen den Namen des Ersteigentümers beinhalten und die Gesellschaft kann in der Satzung ihre Übertragbarkeit durch die Festlegung von Bedingungen einschränken.


Die Funktionsweise der Aktiengesellschaft wird in erster Linie von ihrer Satzung bestimmt.
Eine Aktiengesellschaft kann grundsätzlich jene Organe haben, die sie selbst für notwendig erachtet; mindestens notwendig sind jedoch eine Hauptversammlung, ein Vorstand und ein Aufsichtsrat.

Die Hauptversammlung ist das oberste Organ einer AG und setzt sich aus den anwesenden Aktionären zusammen. An der Hauptversammlung kann jeder Aktionär teilnehmen und über die Beschlüsse der Versammlung abstimmen, sofern sein Stimmrecht nicht vom Gesetz ausgeschlossen wurde. Die Hauptversammlung wird mindestens einmal pro Jahr vom Vorstand einberufen. Der Hauptversammlung ist die Beschlussfassung über die wichtigsten Fragen der Gesellschaft vorbehalten, insbesondere Satzungsänderungen; Wahl und Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands; Genehmigung des Jahresabschlusses der Gesellschaft; Beschlussfassung über die Gewinnaufteilung. Die Hauptversammlung fasst ihre Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Aktionäre, es sei den die Satzung oder das Gesetz selbst erfordert eine höhere Stimmenanzahl.

Der Vorstand nimmt im Namen der Gesellschaft Rechtshandlungen gegenüber dritten Personen vor und ist auch für die Leitung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft verantwortlich. Der Vorstand ist verpflichtet, seine Befugnisse mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns auszuüben, anderenfalls haftet er für den Schaden, den er der Gesellschaft verursacht. Der Vorstand richtet sich nach den von der Hauptversammlung gebilligten Weisungen, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt. Die gesetzlich vorgesehene Mindestanzahl der Vorstandsmitglieder ist drei, sofern es sich nicht um eine AG mit nur einem Aktionär handelt. Die Vorstandsmitglieder werden auf einen Zeitraum von höchstens fünf Jahren gewählt, wobei die Wiederwahl gesetzlich zulässig ist.

Der Aufsichtsrat überwacht die Ausübung der Befugnisse des Vorstands und die Realisierung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft. Mitglieder des Aufsichtsrats können nur natürliche Personen werden. Die Mindestanzahl der Mitglieder beträgt drei, die Zahl seiner Mitglieder muss durch drei teilbar sein. Sollte die Aktiengesellschaft zur Zeit der Tagung der Hauptversammlung die den Aufsichtsrat wählt, mehr als 50 Mitarbeiter haben, werden zwei Drittel der Aufsichtsratmitglieder von der Hauptversammlung gewählt und ein Drittel von den Mitarbeitern der Aktiengesellschaft. Die Aufsichtsratmitglieder werden auf höchstens fünf Jahre gewählt, eine Wiederwahl ist zulässig. Die erste Amtszeit der Aufsichtsratmitglieder beträgt ein Jahr ab Entstehen der Gesellschaft.

Die Aktiengesellschaft bildet die gesetzliche Rücklage aus dem Jahresüberschuss für das Jahr, in dem sie zum ersten Mal einen Gewinn verzeichnet, und zwar in Höhe von mindestens 20 % des Jahresüberschusses, nicht aber mehr als 10 % der Höhe des Grundkapitals; jährliche Ergänzung um mindestens 5 % des Nettogewinnes bis zur Mindesthöhe von 20 % des Grundkapitals. Über die Verwendung der Rücklage entscheidet der Vorstand, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt.

Quelle: WKO/AWO Österreich
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