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Albanien

Zielrichtungen des OEZA-Programms Albanien 2007-2009

Albanien hat im Rahmen seines umfassenden Transformationsprozesses in Richtung soziale und nachhaltige Marktwirtschaft, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und seines erklärten Ziels einer vollen Integration in die EU-Strukturen in den vergangenen 15 Jahren trotz einiger Rückschläge große Fortschritte erzielt. Die Unterzeichnung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens mit der EU im Juni 2006 stellt dabei einen wichtigen Meilenstein dar.

Mit einem durchschnittlichen Wachstum von 5,7 Prozent ist Albanien das Land mit dem höchsten Wirtschaftswachstum in der Region. Aufgrund der noch bestehenden Defizite, insbesondere schwacher Verwaltungsstrukturen, Korruption, unzureichender Infrastruktur und ungelöster Grund- und Eigentumsfragen, rangiert Albanien im regionalen Vergleich in Bezug auf Foreign Direct Investment, Privatinvestitionen und Export allerdings weiterhin an letzter Stelle. Während in der Anpassung des albanischen Rechtsbestands an europäische Standards und Normen in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte erzielt wurden, geht deren Umsetzung oft nur schleppend voran.

Es gilt, Albanien bei der Nutzung seiner Entwicklungspotenziale weiterhin tatkräftig zu unterstützen. Albanien verfügt über ungenutzte natürliche Ressourcen wie Wasserkraft sowie über viel Potenzial in den Bereichen Landwirtschaft und Tourismus. Albaniens geografische Lage begünstigt das Land als potenzielle Drehscheibe für Handelsbeziehungen im Balkan- und Mittelmeerraum. Jahrhunderte lang gelebte religiöse Toleranz macht Albanien zu einem Vorbild, von dem viele andere Länder lernen können.

Die Österreichische Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) wird in den kommenden Jahren die Förderung der touristischen Entwicklung Albaniens in den Mittelpunkt ihrer Arbeit rücken. In Albanien steht die Entwicklung des Tourismus erst am Anfang. Die große Chance, aber auch Herausforderung besteht darin, dabei das Ziel der wirtschaftlichen Entwicklung mit dem des Umweltschutzes zu verbinden. Das österreichische Programmziel wird mittels Maßnahmen in den beiden Teilbereichen „Wasser, Abwasser, Umwelt" und „Tourismusausbildung" umgesetzt werden. Good Governance und Gender werden als Querschnittsthemen im Programm verankert. Geografisch wird die OEZA ihren bisherigen Schwerpunkt auf Nordalbanien fortsetzen.

Weitere wichtige strategische Zielrichtungen des OEZA-Programms Albanien 2007-2009 sind die Unterstützung Albaniens bei der Einführung europäischer Standards und der Einbindung in europäische Strategien, die Stärkung der regionalen Kooperation, die Förderung der religiösen Toleranz und des Dialogs und die Ausrichtung des gesamten Programms an den Prinzipien von Harmonisierung und Anpassung: Unterstützung der Entwicklungsstrategien Albaniens, Stärkung der institutionellen Kapazitäten, Teilnahme am Politikdialog und enge Zusammenarbeit mit der internationalen Gebergemeinschaft.

Das Landesprogramm wurde erstellt von:

  • Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten, Sektion Entwicklungs- und
    Ostzusammenarbeit, Wien
  • Koordinationsbüro für Technische Zusammenarbeit, Tirana
  • Austrian Development Agency, Länderdesk Albanien

Redaktionsteam: Ingrid Sager, Christopher Opancar, Hubert Neuwirth

Wien, Februar 2007

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