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Bulgarien

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Bulgarien-Info Newsletter 18

17.10.2006

Aktuell / Актуално

• Neuer Bericht der Europäischen Komission

Der Bericht der EK vom 26. September empfiehlt, dass Bulgarien und Rumänien am 1.1.2007 Mitglieder in der EU werden. Vorerst werden beide Länder ohne Schutzklausel aufgenommen, nach dem ersten Monitoringbericht im März 2007 kann die Europäische Kommission aber verschiedene Schutzklausel in den Bereichen Interner Markt, Justiz und Inneres aufheben, sowie die Finanzhilfe aus den EU-Fonds kürzen. Diese Regel sollen in den ersten drei Jahren der Mitgliedschaft gelten.

• Internationale Technische Messe 2006 - Saar-Präsenz in Bulgarien

Bereits zum dritten Mal in Folge hat Saarland International – Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, IHK Saarland und ZPT Saar – in Zusammenarbeit mit sikos-uc-Sofia einen Gemeinschaftsstand auf der Herbstmesse in Plovdiv (25. – 30.09.2006) organisiert. Diesmal haben mehr als ein Dutzend Aussteller aus den Branchen Maschinenbau, Elektro- und Umwelttechnik ihr Leistungs-spektrum präsentiert.

Allein zehn Aussteller aus der Abfall- und Abwasserwirtschaft, die beim Umweltforum der saarländischen Wirtschaft im April diesen Jahres in Sofia dabei waren, haben die Plattform des Gemeinschaftsstandes genutzt, um ihre geknüpften Kontakte weiter auszubauen und zu vertiefen. Zudem fand 27. September 2006 der Saarländische Umwelttag im Rahmen der Messe statt, welcher die Gelegenheit zum Meinungsaustausch mit Experten aus beiden Ländern gab.

• Delegationsreise unter der Leitung des hessischen Wirtschaftsministers Dr. Alois Rhiel nach Bulgarien (9.-11. Oktober 2006)

Das Land Hessen in Zusammenarbeit mit HA Hessen Agentur GmbH unter der Leitung des hessischen Ministers für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Herrn Dr. Alois Rhiel, bieten vom 9. bis 11. Oktober 2006 eine Delegationsreise nach Bulgarien an.
Die Branchenschwerpunkte der Delegation liegen in den Bereichen Infrastruktur, Umwelt und Zulieferindustrie.
Im Rahmen der Delegationsreise findet am 10. Oktober 2006 in Sofia (Bulgarien) Business-Forum mit deutschen Unternehmen aus dem Bundesland Hessen statt. Ziel des Forums ist es den bulgarischen und deutschen Firmen zu ermöglichen, direkte Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen. Die interessierten bulgarischen Unternehmen und Institutionen haben die Möglichkeit, individuelle Gespräche mit den deutschen Partnern zu führen.

• Präsident Parwanow strebt zweites Mandat an

Das politische Gesehen in Bulgarien dreht sich zur Zeit um die anstehenden Präsidentschaftswahlen (22. Oktober 2006). Antreten wird auch der amtierende Staatschef Georgi Parwanow, der einstige Parteichef der Sozialisten. "Unser Ziel ist, dass Parwanow noch am ersten Wahltag gewinnt und es zu keiner Stichwahl kommt", erklärte der heutige Parteichef der regierenden Sozialisten und Ministerpräsident Sergej Stanischew. Am 22. Oktober werden wir wissen, ob dieses Ziel der Linke erreicht werden konnte.
Laut Stanischew ist der Wahlsieg seines Vorgängers das wichtigste Ziel seiner Partei bis Jahresende. Das Amt des Präsidenten hat viele moralische Aspekte. Georgi Parwanow hat in seiner ablaufenden Amtszeit eine hohe Moral bewiesen und uns ein Beispiel gegeben, wie die Parteiinteressen zum Wohle des Landes überwunden werden können", sagte Stanischew bei der Eröffnung des Wahlquartiers von Präsident Parwanow. Der Wahlkampf des amtierenden Staatschefs soll sich an die Zukunft Bulgariens richten, ohne jedoch die Erfahrungen aus der Vergangenheit zu unterschätzen.

• Weltbank stellt Fortschritte Bulgariens im Kampf gegen die Korruption fest

Bulgarien hat ernsthafte Fortaschritte im Kampf gegen die Korruption und bei der Verbesserung des Geschäftsklimas erzielt. Das steht in dem Bericht der Weltbank für 2005, der in Zusammenarbeit mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung erstellt und in Sofia von Cheryl Gray, Direktorin in der Weltbank für Europa und Mittelasien, vorgestellt wurde.
Nach 1999 und 2002 ist das der jüngste Bericht über die Struktur und die Tendenzen innerhalb der Korruption in den Geschäftsbeziehungen in Europa und Mittelasien. Entstanden ist er nach Befragungen von mehr als 20.000 Unternehmen der genannten Regionen und akzentuiert auf die Erfolge der jeweiligen Länder bei der Bewältigung des Korruptionsproblems. Was Bulgarien anbelangt, wird eine spürbare Verbesserung der Geschäftsbedingungen registriert. Diese, so meinen die Experten, sei auf die Antikorruptionsreform zurückzuführen. Auch helfe der Wunsch nach EU-Beitritt, die Reformen zu beschleunigen und die Korruption zu senken. Die Fachleute sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass die Korruption zwischen Unternehmen und Behörden in den Umbruchländern, einschließlich Bulgarien, stetig abnimmt.

• Finanzminister Orescharski zieht Bilanz des ersten Regierungsjahres

Bulgarien weist nach dem ersten Jahr der Regierung der großen Dreier-Koalition weiterhin hohe makroökonomische Stabilität, zusammen mit hohem Wirtschaftswachstum, relativ niedriger Inflation und sinkender Arbeitslosigkeit auf. So heißt es im Bericht des bulgarischen Finanzministers Plamen Orescharski, in dem er die Bilanz des ersten Regierungsjahres zieht.
Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 5,5 Prozent im vergangenen Jahr werde auch für 2006 erwartet. Die erhöhte Inflation ist nach Meinung des Finanzministers eine Folge der vorgezogenen Erhöhung der Wein- und Tabaksteuer, die eigentlich für 2008 geplant war. Die Steuererhöhung wurde vorgezogen, um bessere Voraussetzungen für die Einführung des Euro im Jahr 2009 zu haben.
"Das Geschäftsklima erreicht die besten Werte der letzten Jahre", betonte er. "Die ausländischen Direktinvestitionen im ersten Halbjahr 2006 beliefen sich auf 1,4 Milliarden Euro - ein Rekord der letzten 15 Jahre".
Das Defizit der Handelsbilanz bleibt neben den sehr niedrigen Einkommen das größte Problem für die Wirtschaft des Landes. Das Defizit belief sich in den ersten fünf Monaten des Jahres auf 7,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Es ist ein besorgniserregendes Zeichen das davon zeugt, dass unser Land weiterhin viel mehr importiert, als es ausführt.

Market / Пазар

• Maschinen- und Anlagenbau in Bulgarien

Einführung

Der bulgarische Markt für Maschinenbauerzeugnisse bleibt auch in den nächsten Jahren für ausländische Zulieferer interessant, denn die Industrie des Balkanlandes hat noch vor dem Beitritt die EU-Standards zu erfüllen, was auch Anpassungen des Maschinenparks einschließt. Ferner müssen die Unternehmen kräftig investieren, wollen sie künftig in der EU wettbewerbsfähig sein. Last but not least gibt es eine Fülle von Infrastrukturprojekten, bei denen ausländische Firmen zum Zuge kommen können. Die Expansion des Marktes scheint bis 2010 vorprogrammiert.

Marktentwicklung/-bedarf

Der augenblickliche und künftige Bedarf wird zu einem wesentlichen Teil durch den baldigen Beitritt zur EU und die sich daraus ergebenden Vorbereitungs- und Anpassungspflichten bestimmt. Glänzende Aussichten haben daher weiterhin alle Maschinenbauerzeugnisse, die für den Infrastrukturbau benötigt werden. Bulgarien muss auf diesem Gebiet viel aufholen, und nach 2007 wird sich der Zufluss von Mitteln aus den EU-Fonds in diesen Bereich noch wesentlich verstärken. Auf Jahre hinaus dürften insbesondere Straßenbaumaschinen, Erdbewegungstechnik, Ausrüstungen für den Hochbau sowie Förderanlagen in Bulgarien stark gefragt sein. Neue Projekte im Bergbau verbessern auch die Chancen bei Bergbaumaschinen. Dies gilt insbesondere für den Erzbergbau sowie den Abbau und die Herstellung von Baustoffen. Die Anpassung an die EU-Standards sorgt für weiterhin starken Bedarf bei Umwelttechnik und Nahrungsmittelmaschinen. Die durch die EU-Anforderungen arg in Bedrängnis gebrachte Nahrungsmittelindustrie - drittwichtigster Industriezweig des Landes - wird im Rahmen der EU nur wettbewerbsfähig sein, wenn weiter kräftig in moderne Anlagen investiert wird. Dies bedeutet Rückenwind für Nahrungsmitteltechnik, aber auch für Verpackungsmaschinen. Ähnliches gilt für die Landwirtschaft, die viel aufzuholen hat. Zwischen 2007 und 2013 wird sie rd. 4 Mrd. Euro aus EU-Töpfen erhalten und somit auch für eine steigende Nachfrage nach Landtechnik sorgen.

Detailierte Information über die Infrstruktur in Bulgarien steht EXKLUSIV unseren Firmenpoolmitgliedern zur Verfügung.
Brche kompakt
In der nächsten Ausgabe informieren wir Sie über Abwasserwirtschaft in Bulgarien.

Kultur / Култура

Kopriwstica




Die kleine Stadt mit von Kopfstein gepflasterten Straßen und malerischen farbigen Häusern aus dem 18. Jahrhundert ist unter geräumigen Wiesen und Wälder im Herzen von Sredna Gora Berg, (110 Km von Sofia entfernt) aufgestellt.
Kopriwstica befindet sich auf 1060 m. über dem Meeresspeigel auf den beiden Seiten des Flusses Topolka. Nicht weit davon erheben sich die beiden höchsten Berge im Mittelgebirge – Bogdan und Bunaia. Kopriwstica stand im Mittelpunkt zur Zeit des bulgarischen Befreiungskriegs. Dort hat der April Aufstand gegen die Türken im Jahre 1876 begonnen. Kopriwstica spielt wichtige Rolle in der Epoche der Bulgarischen Wiedergeburt.
Das Teppichweber-Dorf im Topolnica-Tal, einem schönen grünen Gebirgstal, ist ein Musterbeispiel altbulgarischer Wohnkultur und steht unter Denkmalschutz. Die Häuser - mit gemauertem Untergeschoss und einem Obergeschoss aus Holz - stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, aus einer Zeit, zu der die Bürger von Kopriwstica durch Weben und Teppichknüpfen wohlhabend geworden waren. Man sieht dies an der Architektur, an den aufwendigen Erkern, den Veranden und vielen Fenstern der Häuser. Außen sind die Häuser oft kunstvoll bemalt; innen haben sie feingeschnitzte Zimmerdecken und sind mit wertvollen Teppichen und kostbaren Möbeln ausgestattet. Der Staat hat viel Geld in die Restaurierung der Häuser gesteckt, zahlreiche Gebäude können auch besichtigt werden. Das besonders reich geschmückte Oselkov-Haus von 1856 wurde als ethnographisches Museum eingerichtet.
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Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Sie können uns telefonisch, per E-Mail oder persönlich erreichen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Frau KOLEVA und Frau MESERDZHIEVA.
28, Vitosha Blvd., Et. 4 , App. 8 • BG -1000 Sofia • Tel.:+ 359 2 9889110 • Fax:+ 359 2 9889112
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