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Bulgarien hat Chancen, seine Spitzenposition auf dem regionalen Energiemarkt zu halten

16.06.2006

Die optimistische Vorhersage machte der amerikanische Botschafter beim ersten Spatenstich für das neu Wärmekraftwerk "Mariza-Ost 1" mit einer Leistung von 670 Megawatt. Das Wärmekraftwerk wird von dem amerikanischem Unternehmen AES erbaut. Die Investition beläuft sich auf über eine Milliarde Euro. Das neue Kraftwerk wird die im Jahr 2002 abgeschalteten ersten und zweiten Block des Kernkraftwerks "Kosloduj" mit je 440 Megawatt Leistung zumindest teilweise ersetzen. Die Verhandlungen mit der amerikanischen AES wurden fast zehn Jahre geführt. Man erwartet, dass das Wärmekraftwerk 2009 seine Arbeit aufnehmen wird. Somit wird Bulgarien 2010- 2012 die Energiekrise überbrücken können. Leider wurde das Projekt sehr lange aufgeschoben und deshalb kann das Kraftwerk nicht das nationale Energiesystem in den kritischen Jahren 2007 bis 2009 unterstützen. In diesem Zeitraum werden nämlich weitere zwei 440-MW-Reaktoren vom Netz genommen. Die erste der beiden Anlagen in "Mariza-Ost 1", mit einer Leistung von 335 Megawatt, wird erst Ende 2008 anlaufen. Die zweite sechs Monate später. In den Jahren bevor das Wärmekraftwerk eröffnet wird, ist nicht ausgeschlossen, dass Bulgarien ein Energiedefizit erleiden wird. Die Gefahr besteht für die gesamte Region, denn Bulgarien gehört heute zu den fünf Hauptexporteuren von Strom in Europa. Ob wir diese Spitzenposition auch weiter halten können, hängt davon ab, wie schnell das zukünftige zweite Kernkraftwerk in der Nähe der Stadt Belene fertiggestellt wird. Es wird derzeit immer noch nach einem ausführenden Unternehmen dieses Projektes gesucht. Das neue Kernkraftwerk soll eine Leistung von 2000 Megawatt haben. Bei dem jetzigen Tempo kann man aber nicht erwarten, dass seine Reaktoren vor 2010-2012 ans Netz gehen.
Die nationale Strategie zur Entwicklung der Energiewirtschaft in Bulgarien setzt auf die Nutzung von Kohle aus dem Komplex "Mariza-Ost". 12 Prozent der Investitionen von AES sollen zum Bau von Installationen benutzt werden, die Verschmutzungen mit Stickoxyden vorbeugen sollen. Man erwartet, dass beim Bau und den späteren Betrieb des Kraftwerks insgesamt 10.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Autorin: Maria Dimitrowa
Übersetzung: Jaqueline Milanowa
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