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BULGARIEN: Europäische Unterstützung für die Entwicklung der ländlichen Regionen in Bulgarien

03.06.2006

"Die erwarteten EU-Fördermittel für die ländlichen Regionen liegen bei etwa 2,3 Milliarden Euro für den Zeitraum 2007-2013", sagt Minister Kabil. "Dieses Geld wird in verschiedene Richtungen gehen. Einerseits wollen wir den Wettbewerb fördern und die Qualität der Landwirtschaftsprodukte verbessern. Etwa 40 Prozent der Subsidien werden dafür verwendet. Außerdem wollen wir den Umweltschutz unterstützen und eine naturschonende Landwirtschaft entwickeln. Knapp ein Drittel der EU-Gelder wird in Umweltschutzprojekte investiert. Ein großes Problem in Bulgarien ist die Entvölkerung weiter Gebiete in unserem Land", sagt Landwirtschaftsminister Kabil.
Ein nicht minder wichtiges Ziel sei, die Lebensqualität in den ländlichen Regionen zu verbessern und ebenfalls etwa 30 Prozent der EU-Finanzierung werde dafür verwendet. Darunter ist die Verbesserung der Infrastruktur in den kleinen Ortschaften, die Erneuerung der Dörfer und die Ausdehnung der in den entlegenen Regionen angebotenen Dienstleistungen. All das werde die Migration insbesondere der jungen Menschen aufhalten und die massive Entvölkerung in ganzen Gebieten Bulgariens unterbinden, hofft das Landwirtschaftsministerium.
Die Gemeinden in den ländlichen Regionen Bulgariens bereiten sich inzwischen auf solche Projekte vor, die von der EU finanziert werden können. Das Landwirtschaftsministerium überlege derzeit, ob es einen Fonds für die Mitfinanzierung solcher Infrastrukturprojekte in den kleinen Ortschaften einrichtet. Dabei handelt es sich in erster Linie um die Verbesserung des Straßennetzes, der Kanalisation, der Trinkwasserversorgung, der Kommunikationen, der Dienstleistungen usw. Die Natur im Großteil der ländlichen Regionen ist immer noch unberührt, weil die Industrie in diese Gebiete nicht vorgedrungen ist. Deshalb wollen viele Kommunalverwaltungen den Naturschutz fördern. Eine Möglichkeit für wirtschaftliche Belebung, ohne die Natur zu belasten, ist der Ökotourismus. Es haben sich inzwischen jene Gebiete im Süden Bulgarien umorientiert, wo bisher verstärkt Tabak angebaut wurde. Die Tabakproduktion wird weltweit zurückgehen und deshalb suchen die Menschen in den Rhodopen nach anderen Möglichkeiten für den Broterwerb. Hinzu kommt, dass die alternativen Formen des Tourismus immer noch eine Nische in der Wirtschaft darstellen. Dazu wieder Landwirtschaftsminister Kabil:
"Der Landtourismus, der Ökotourismus und die Entwicklung des landesspezifischen Handwerks sind Alternativen für die Menschen in den entlegenen Regionen Bulgariens", sagt Nihat Kabil. "Dadurch können auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Menschen werden dann lieber in ihrem Heimatdorf bleiben, statt alles aufzugeben und in die Ballungsgebiete umzuziehen. Die Landwirtschaft ist für sie nicht mehr die einzige Einnahmequelle", ist Minister Kabil überzeugt.

Autorin: Milka Dimitrowa
Übersetzt von Vessela Vladkova
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