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BULGARIEN: Die bulgarische Wirtschaft bereitet sich auf die EU vor

23.06.2006

In zehn Jahren – von 1993 bis 2003 – hat sich Bulgarien, dessen Handel zu 60 Prozent auf die frühere UdSSR ausgerichtet war, der EU zugewandt und nun nimmt der Warenaustausch mit der EU 60 Prozent des gesamten Außenhandels ein. Das ist ein Beweis dafür, dass die bulgarischen Firmen wissen, wie sie zu arbeiten haben. Jene Firmen, die in stark regulierten Wirtschaftszweigen wie Fleisch-, Milch und Nahrungsmittelproduktion tätig sind, wissen genau, was sie zu tun haben, selbst wenn sie dazu noch nicht ganz fertig sind. Aus den Äußerungen von Firmenleitern und Vertretern der Branche geht hervor, dass sie drei Strategien haben. Laut der ersten werden sie sich an größere Firmen "verkaufen", falls sie nicht konkurrenzfähig sind. Die zweite Strategie ist die Unterzeichnung eines Vertrages für Zusammenarbeit und laut der dritten wird man versuchen, Drittmärkte zu erobern.
Wenn wir von der Bereitschaft der bulgarischen Wirtschaft sprechen, den Herausforderungen der EU zu begegnen, müssen wir unterstreichen, dass Bulgarien sich in den letzten Jahren zum dynamischsten Immobilienmarkt in der EU etabliert hat, mit einem durchschnittlichen Wachstum von rund 30 Prozent, führt Krassen Stantschew an: "Ich teile nicht die öffentlich lancierte Meinung, dass der EU-Beitritt Bulgariens einen massenhaften Bankrott von Firmen nach sich ziehen wird. Manche Firmen werden zwar Insolvenz erklären, doch ihre Zahl wird nicht so groß sein. Die bulgarische Wirtschaft ist imstande, die im EU-Finanzrahmen für Bulgarien geplanten Mittel erfolgreich zu verwerten. Selbst wenn es leichte Schwankungen geben sollte, werden sie binnen einem halben bis einem Jahr überwunden werden. Die heimischen Firmen werden nach dem EU-Beitritt Bulgariens das Recht haben, an EU-Projekten zu arbeiten und ich bin mit sicher, dass sie das wahrnehmen werden. Das Leistungsbilanzdefizit, das im Vorjahr bei 11,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts lag, wird allem Anschein nach 2006 wachsen. Das wird sich jedoch nicht auf die makroökonomische Stabilität des Landes auswirken.
Das Defizit belegt, dass die Einkommen in Bulgarien steigen und die bulgarischen Bürger und Firmen es sich leisten können, ausländische Waren zu kaufen, anstatt sie selbst herzustellen. Der EU-Beitritt wird die Dinge jedoch ändern, selbst was die Buchführung angeht. Der Handel zwischen Bulgarien und anderen EU-Ländern wird dann zum europäischen Binnenhandel und Begriffe wie Import und Export verlieren an Bedeutung. Außerdem hat die Wirtschaft ausreichend Reserven, um gewissen Schocks zu begegnen.
Der Haushaltsüberschuss, der in diesem Jahr über drei Prozent liegen wird, ist bei dem hohen Leistungsbilanzdefizit eine Gewähr für die makroökonomische Stabilität des Landes. Ein solcher Haushaltsüberschuss weckt in bestimmten politischen Kreisen den Wunsch, ihn auszugeben. Die Verlängerung des Abkommens zwischen Bulgarien und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) Ende September um weitere sechs Monate wird den Wunsch nach unüberlegten Ausgaben in Grenzen halten. Der IWF vertritt auch jetzt die These, dass Bulgarien einen soliden Teil des Haushaltsüberschusses beiseite legen sollte, um das hohe Leistungsbilanzdefizit ausgleichen zu können.

Autor: Krassen Stantschew
Übersetzung: Rossiza Radulowa
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