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Kleine und mittlere französische Unternehmen erkunden Investitionsmöglichkeiten in Bulgarien

19.12.2006

Mitte November hat eine Delegation aus 20 Vertretern französischer regionaler Industrie- und Handelskammern Bulgarien besucht, was als ein Beweis für das erhöhte Investitionsinteresse zu werten ist. Der Bulgarienaufenthalt schließt sich einer Reihe von Erkundungsvisiten an, die in den letzten Jahren von den französischen Handelskammern unternommen wurden.
"In erster Linie wollen wir uns mit der makrowirtschaftlichen Situation in Bulgarien vertraut machen. Wir wollen wissen, welche Veränderungen nach dem EU-Beitritt des Landes zu erwarten sind und was für ein Handlungsspielraum sich für die kleinen und mittleren Unternehmen in Bulgarien eröffnen wird", erklärt für Radio Bulgarien Ilona Fialova-Lartigue von der Industrie- und Handelskammer der Region Aquitanien. "Wir erkunden Möglichkeiten zur Ein- und Ausfuhr von Waren, wir halten Ausschau nach Subunternehmern und suchen nach Möglichkeiten für die Errichtung von Filialen französischer Unternehmen. Im Rahmen unserer Besuche statten wir uns mit den erforderlichen Argumenten aus, die die Mitglieder der Industrie- und Handelskammern davon überzeugen sollen, dass sich ein Blick nach Bulgarien tatsächlich lohnt. Wir bekunden vor allem Interesse an bulgarischen Firmen, die für die Entwicklung eines gemeinsamen Business französischen Kapitals bedürfen", so Fialova-Lartigue. Ihrer Ansicht nach hätten vor allem die Textil-, Bekleidungs- und Kosmetikbranche sowie die Pharmazie gute Zukunftsaussichten.

Frankreich kann sich nicht in die Top10 der großen ausländischen Investoren in Bulgarien einreihen, verweist jedoch auf einen guten Handelsaustausch mit unserem Land, wobei es sich in den letzten Jahren konstant zwischen den Plätzen vier und sechs bewegte. Frankreich exportiert vor allem Kraftfahrzeuge sowie Pharma- und Kosmetikprodukte nach Bulgarien. Bekleidung und Schuhe, die im Auftrag französischer Firmen für den französischen und europäischen Markt hergestellt werden, machen die Hälfte der bulgarischen Exporte nach Frankreich aus. Frankreich will sich in den Bereichen Verkehr, Energiewirtschaft, Umwelt und kommunale Dienstleistungen zukünftig aktiver an den anstehenden Infrastrukturprojekten in unserem Land beteiligen.

Das gute Bildungsniveau sowie hoch qualifizierte Arbeitskräfte sind nach den Worten von Frau Fialova-Lartigue die entscheidenden Wettbewerbsvorteile Bulgariens. Frau Fialova-Lartigue kommt aus Aquitanien, einer sehr dynamischen französischen Region, in der eine Reihe von Industriezweigen ansässig sind, angefangen von den Airbus-Werken bis hin zu einem leistungsstarken Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor.
"Während ihrer Visiten in Osteuropa sind die französischen Unternehmer oft vom hohen Bildungsstand in diesen Ländern überrascht", sagt Frau Fialova-Lartigue. "Das betrifft vor allem die Fachkräfte. Hier gibt es ausgezeichnete Ingeneure, die mit den neuesten Errungenschaften im Bereich der Hochtechnologien vertraut sind. Wenn es irgendetwas gibt, was hinterherhinkt, so ist es das Management in den Betrieben, besonders was die ältere Generation anbetrifft. Vielerorts sind jedoch bereits junge Kader im Alter von 30-35 Jahren anzutreffen, die große Unternehmen mit viel Talent, Enthusiasmus und Kenntnis leiten", so Fialova-Lartigue.

Der Novembervisite der Vertreter der regionalen französischen Industrie- und Handelskammern soll in Kürze ein Erkundungsbesuch von Vertretern interessierter Firmen folgen. In der Region Aquitanien hat es beispielsweise bereits konkrete Anfragen über Geschäftsmöglichkeiten in Bulgarien gegeben, die Frau Fialova-Lartigue nach ihrem Bulgarienbesuch nun erschöpfend beantworten kann.

Autorin: Maria Dimitrowa
Übersetzung: Christine Christov
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