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Bulgarien im Blickfeld führender IT-Konzerne

20.06.2006

Ausschlaggebend sind die bulgarischen IT-Fachleute, aber auch die politische und wirtschaftliche Stabilität und die baldige EU-Mitgliedschaft des Landes. Hewlett Packard will in den kommenden zwei Jahren etwa 1000 neue Arbeitsplätze schaffen. Das Tochterunternehmen Packard Bell beabsichtige ebenfalls, bald in den bulgarischen Markt einzusteigen, schrieb unlängst die San Francisco Chronicle und bezeichnete Bulgarien als ein gutes Ziel für Outsourcing. Die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen, gegebenenfalls die Auslagerung ins Ausland, ist meistens ein lukratives Geschäft für beide Seiten. Zlatko Zlatew ist Vorstandsvorsitzender der Bulgarischen Assoziation für Informationstechnologien BAIT. Er deutet diese Tendenz als ein sehr gutes Zeichen für die bulgarische Wirtschaft.
"Hewlett Packard hat einen Teil seiner Tätigkeit nach Bulgarien ausgelagert. Die ebenfalls weltweit bekannte IT-Firma SAP ist in Sofia mit mehr als 300 Programmierern vertreten. Es tut sich einiges in unserer Branche", sagt Zlatko Zlatew. Ihm zufolge ist das Interesse an Bulgarien auch wegen der relativ niedrigen Personalkosten groß. "Im Vergleich zu manchen europäischen Ländern wird in Bulgarien die Hälfte der dort üblichen Gehälter gezahlt", argumentiert Zlatew.
Obwohl es in Bulgarien viele IT-Fachleute gibt, wird die Nachfrage deutlich steigen. An der Mathematikfakultät der Sofioter Uni werden jährlich rund 500 Computerfachleute ausgebildet. "Das reicht nicht aus", behauptet Zlatew, und weiter: "Weder die Branche, noch die Bildungseinrichtungen haben rechtzeitig erkannt, dass die Ausbildungsplätze für IT-Fachleute viel zu wenig sind und heute müssen wir diesen Rückstand überbrücken", sagt Zlatko Zlatew. "Dabei vergessen auch viele, dass die Computertechnik unseren Alltag bestimmt und dazu noch viel über die Wirtschaft eines Landes aussagt. Selbst kleine und mittlere Unternehmen klagen schon, dass sie Computerfachleute brauchen."
Es gibt aber noch einen Grund – viele junge IT-Fachkräfte ziehen es vor, ins Ausland zu gehen und für die großen Konzerne zu arbeiten. Laut Zlatko Zlatew vom Branchenverband BAIT investieren viele bulgarische IT-Firmen in die Ausbildung ihrer Fachkräfte, verlieren sie aber später wegen der besseren Vertragskonditionen der großen Konzerne.
"Sehr bald werden die heimischen IT-Firmen in eine Personalkrise verfallen", behauptet Zlatew. "In dieser Branche arbeiten höchstens 18.000 Menschen. Wenn ein Konzern 3000 neue Arbeitsplätze schafft, merken es alle Wettbewerber. Eigentlich schaffen die großen Konzerne keine neuen Arbeitsplätze für IT-Fachleute, wenn sie nach Bulgarien ziehen, weil es unter diesen Fachkräften keine Arbeitslose gibt. Im Gegensatz – es gibt viele unbesetzte Stellen", sagt Zlatko Zlatew.

Autorin: Milka Dimitrowa.
Übersetzt von Vessela Vladkova
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