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Bulgarien: IWF: Bulgarien muss auch weiterhin Reformtempo beibehalten, um den größten Nutzen aus der EU-Mitgliedschaft zu ziehen

21.12.2006

Die Befürchtungen des Fonds sind in erster Linie auf das Budget für das kommende Jahr gerichtet, da aufgrund der Senkung der Gewinnsteuer auf zehn Prozent sowie der zehnprozentigen Anhebung der Gehälter im öffentlichen Sektor die Einnahmen um etliches geringer ausfallen werden. Laut Finanzminister Plamen Orescharski seien diese Risiken einkalkuliert. Laut Robert Hagemann sei die makrowirtschaftliche Lage aufgrund der strengen Fiskalpolitik der letzten Jahre stabil.

Der Fonds empfahl der bulgarischen Regierung, auch im kommenden Jahr eine durchdachte Finanzpolitik zu verfolgen. Die Reformen im Energiesektor müssten weitergeführt werden, da Bulgarien allein auf diesem Weg den größten Nutzen aus der EU-Mitgliedschaft ziehen könne, sagte Robert Hagemann und fügte hinzu:
"Das Land kann auf ein hohes Wirtschaftswachstum verweisen. Das, was uns beunruhigt, ist das hohe Leistungsbilanzdefizit. Hier sollte man Wachsamkeit walten lassen. Diesen unseren Standpunkt haben wir auch der bulgarischen Regierung mitgeteilt. Wir erwarten für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 6,2 Prozent. Im kommenden Jahr wird sich diese Kennziffer in etwa im gleichen Rahmen bewegen, was jedoch den zunehmenden Bankkrediten und dem Finanzfluss infolge des EU-Beitritts des Landes zuzuschreiben sein wird. Wir sehen keine Anzeichen für eine Überhitzung der Wirtschaft. Die Inflation geht schneller zurück, als wir erwartet haben. Wir erwarten jedoch einen Anstieg des Leistungsbilanzdefizits auf bis zu 15 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Die Gründe dafür sind sehr viele. Einer dieser ist jedoch die Verzögerung der Umstrukturierung des Wirtschaftssektors", so Robert Hagemann.

Minister Plamen Orescharski zog eine Parallele zwischen dem bis heute Erreichten und der Finanzkrise und Hyperinflation im Dezember 1996.
"Damals waren wir uns nicht bewusst, was für eine tiefe Währungs- und Finanzkrise buchstäblich in den folgenden Wochen ansteht", vermerkt Orescharski. "Damals haben wir uns ebenfalls mit dem Fonds konsultiert, und uns im Ergebnis dessen seinen Programmen angeschlossen. In den letzten zehn Jahren haben drei bulgarische Regierungen erfolgreich die Programme des IWF umgesetzt. Ich möchte an dieser Stelle im Namen der bulgarischen Regierung dem Internationalen Währungsfonds unseren Dank für den geleisteten Beistand während der gesamten Zeit aussprechen, für die aktive Unterstützung der Reformprozesse, in vielen Fällen den Ansporn zu marktorientierten Reformen, und besonders zu Beginn, als unser Land nur über eine sehr geringe Fiskalreserve verfügte, für die rein finanzielle Unterstützung", so Orescharski.

Autorin: Maria Dimitrowa
Übersetzung: Christine Christov
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