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Die bulgarische Kosmetik setzt auf Naturprodukte und sucht nach neuen Absatzmärkten in Europa

28.05.2006

"Die bulgarische Kosmetikbranche ist von Beginn an exportorientiert", leitet Ewgeni Iwanow das Gespräch ein. "Mehr als 70 Prozent der Produkte sind für den Export bestimmt. Die wichtigsten Abnehmer seit Jahren sind Russland, die Ukraine und die ehemaligen Ostblockstaaten. Nach der Wende haben wir uns umorientiert und führen auch in die Länder der EU aus. Der europäische Markt ist sehr interessant", sagt Iwanow weiter. "Nach 2007 wird er etwa 600 Millionen Menschen umfassen. D.h., dass dieser Markt große Umsatzzahlen und Gewinne ermöglicht. Er ermöglicht auch, dass die Kosmetikunternehmen innerhalb von zwei bis fünf Jahren Gewinne verbuchen können."

Eine Besonderheit des Kosmetikmarktes ist jedoch, dass bis zu 95 Prozent der Verkäufe über die großen Supermarktketten laufen, wie z.B. Metro, Billa, Kaufland usw. Um überhaupt in den Märkten der Großen verkaufen zu dürfen, muss man eine Art Eintritt zahlen. So zahlte z.B. das bulgarische Traditionsunternehmen "Aroma" 200.000 Euro. Das können aber bei weitem nicht alle heimischen Kosmetikunternehmen verkraften. "Aroma" ist eine der wenigen Ausnahmen aus dem einfachen Grund, dass es seit vielen Jahren auf dem Markt ist und nicht nur in Bulgarien, sondern auch im Ausland eine bekannte Marke ist. Die Renner unter den bulgarischen Kosmetikprodukten sind die Haarpflegeserien und die Mundpflegeprodukte, die Heilkräuterextrakte enthalten. Dazu wieder Ewgeni Iwanow vom Verband der bulgarischen Kosmetikunternehmen:

"Der große Vorteil der bulgarischen Kosmetik ist die geografische Lage unseres Landes, wo es eine große Vielfalt an verschiedenen Pflanzen und Kräuter gibt", sagt Ewgeni Iwanow. "Diese Naturprodukte sind ein wesentlicher Bestandteil der bulgarischen Kosmetika – angefangen bei der Zahlpasta bis hin zum Gesichtswasser oder der Bodylotion. Nicht zu vergessen, dass Bulgarien ein sehr wichtiger Rosenölproduzent ist und das Rosenöl ist ein wesentlicher Bestandteil vieler Kosmetikprodukte", sagt Ewgeni Iwanow vom Kosmetikerverband.

Die Kosmetik hat natürlich auch Probleme und das größte bleibt nach wie vor die Produktionstechnologie. Darin wird in den letzten Jahren auch verstärkt investiert. Darin werden auch die höchsten Summen investiert, um die Produktqualität zu garantieren. Eine Vorrangstellung hat auch die Einhaltung der Umweltschutznormen. All das kostet natürlich Geld und die Frage, ob Kosmetikunternehmen in die Zahlungsunfähigkeit verfallen werden, ist durchaus berechtigt.

"Es gehört zum normalen Lauf der Dinge in der Wirtschaft, wenn es Pleiten und Fusionen gibt", sagt Ewgeni Iwanow. "Es ist durchaus zu erwarten, dass Kosmetikunternehmen, die auf die neuen Marktbedingungen nicht rechtzeitig reagieren, den Konkurs anmelden werden. Da jedoch die bulgarische Wirtschaft insgesamt noch zu schwach ist, müssen die Unternehmen die Unterstützung des Staates bekommen. Das würde ihnen helfen, auf dem EU-Markt Fuß zu fassen. Was die Entwicklung auf dem Binnenmarkt anbelangt, so haben wir das Gefühl, dass die bulgarischen Verbraucher die Modeerscheinung, importierte Kosmetikprodukte zu kaufen, überwunden haben", sagte abschließend Ewgeni Iwanow vom Verband der Kosmetikunternehmen.



Autorin: Milka Dimitrowa

Redaktion: Vessela Vladkova
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