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BULGARIEN: Neues System soll Bildung besser an die Bedürfnisse der Wirtschaft anpassen

03.06.2006

Wir fragten nach der Meinung von Swetlosar Petrow, Vorsitzender der Unternehmensstiftung für Bildung und Leiter der Firma Jobtiger, die die berufliche Verwirklichung von Studenten und jungen Menschen mit Hochschuldiplom und Unternehmen bei der Personaleinstellung unterstützt.
"Seit zwei Jahren bereits werden mehr Diplom-Ingenieure gesucht. Das steht im Zusammenhang mit dem Aufschwung in unserer Wirtschaft", meint Swetlosar Petrow. "Auf unserem diesjährigen Karriere-Forum überwog zum ersten Mal die Nachfrage nach Diplom-Ingenieuren die nach Wirtschafts- und anderen Fachleuten. 38 Prozent der Stellen waren für Diplom-Ingenieure und nur 30 Prozent – für Wirtschaftsfachleute. Aber auch die Betriebswirtschaft ist wichtig, besonders die moderne Firmenführung. Überhaupt werden auf dem heutigen Arbeitsmarkt alle Arten von Fachleuten gesucht, da qualifizierte Kader fehlen und es den Unternehmen immer schwieriger fällt, die freien Arbeitsplätze zu besetzen."
Es ist viel von einem flexibleren System der Nachfrage-Erforschung die Rede, das das Bildungssystem an die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes anpassen würde. Was wird in diesem Sinne gemacht?
"Wir haben nach einem Projekt der Amerikanischen Agentur für internationale Entwicklung die Schaffung der Karriere-Zentren bei den Hochschulen unterstützt", sagt Swetlosar Petrow weiter. "Sie sollten eine lebendige Verbindung der Hochschulleitungen mit den Unternehmen schaffen. In den Zentren sind Fachleute beschäftigt, an die sich die Unternehmen mit ihren Wünschen und Absichten wenden und ihnen Informationen zur Verfügung stellen können. Über sie werden junge Fachleute angeworben. Die Karriere-Zentren dienen auch dem Informationsaustausch zu den Studienprogrammen. Wir haben auch die ersten positiven Ergebnisse – die Studienprogramme der Hochschulen wurden so geändert, dass sie den Interessen der Unternehmen entsprechen. Ich muss sagen, dass viele Hochschulleitungen zu vernünftigen Änderungen in den Programmen bereit sind, die von den Unternehmen gefordert werden. Ein weiterer Schritt zu mehr Flexibilität ist der Aufbau von etwas, was wir zur Zeit nicht haben. Aber wir haben das gute Beispiel Irlands, wo es die so genannte Zukunfts-Planungs-Gruppe gibt. Bei uns sollte es vielleicht eine Gruppe sein, an der die Unternehmen, die Hochschulen und die staatliche Verwaltung beteiligt sind. Diese Gruppe sollte vielleicht versuchen zu planen, was für Fachleute die bulgarische Wirtschaft in fünf Jahren brauchen wird und dass sollte sich auf die Zahl der Studienplätze auswirken. Und ein weiteres positives Beispiel – nicht nur an den Hochschulen, sondern auch an den Gymnasien gibt es ein Programm zur Ausbildung von Karriere-Beratern. Durch ihre Hilfe werden die jungen Leute viel informierter entscheiden können – was sie genau studieren, welche Fachleute sie werden wollen, damit sie in Zukunft den Beruf ergreifen können, der ihnen gefällt."
Viele junge Menschen, die ihr Abitur machen, verlassen die Schule mit einer Erleichterung. Andererseits wollen sie im Leben voran kommen und schnell viel Geld verdienen. Wie sollten sie vorgehen?
"Im Jahre 2006 geht die Richtung zur Fortsetzung der Bildung", erklärt Swetlosar Petrow. "In diesem Sinne gibt es viele Möglichkeiten. Es sei darauf hingewiesen, dass es für die Hälfte der Abiturienten in diesem Jahr Studienplätze gibt. Deswegen sollte jeder einfach nachdenken, was für ihn das beste ist, sich beraten lassen, auch von Karriereberatern bei den Hochschulen und ihnen die Fragen stellen, die ihn interessieren. Mit der Entwicklung der Wirtschaft wird es kaum noch traditionell schlecht bezahlte Berufen geben. Deswegen ist es am besten, dass jeder seinen Beruf wählt und sich auch mal für den Weg des Unternehmers entscheidet. Aber mein Rat lautet – unbedingt zu studieren. Nicht von ungefähr studieren so viele Menschen, denn allein schon die Ausbildung gibt zusätzliches Wissen und Können, die sich später als unbezahlbar erweisen."

Autor: Krassimir Martinow
Übersetzt von Wladimir Daskalow
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