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Bulgarien

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Bulgarien-Info Newsletter 17

17.09.2006

Aktuell / Актуално

• Biodieselraffinerien in Bulgarien stark im Vormarsch - Nachfrage nach Anlagen steigt / Aber der Rohstoff bleibt vorerst knapp

In Bulgarien arbeiten bereits einige kleinere Biodieselanlagen. Doch seit rd. einem Jahr ist das Segment auffallend in Bewegung geraten. Seit Januar 2006 verging kaum ein Monat ohne dass nicht ein neues Projekt gemeldet wurde. Interessant ist die Nische auch für deutsche Anlagenbauer.
Mitte 2006 gab es in Bulgarien drei kleinere Raffinerien für Biodieselherstellung. Die größte davon ist in Dobritsch (Klas Olio) und hat Jahreskapazität von 30.000 t. Die Raffinerie der Firma Nora in Lovetsch ist für 20.000 jato ausgelegt, die Anlage von Galax Oil in Silistra für 15.000 jato. Mit den Anlagen, die derzeit im Bau / im Projektstadium befinden, wird Bulgarien schon 2008 rd. 350.000 t Biokraftstoffe produzieren. Das ist viel mehr, als das Land selbst benötigen wird. Bislang ist die Nachfrage nach Biokraftstoffen gering. Die Überschüsse wollen die Bulgaren denn auch nicht im Inland anbieten, sondern zum größten Teil exportieren.
Das Unternehmen Slantschevi Latschi baut derzeit eine Biodieselanlage mit einer Kapazität von 100.000 t im ostbulgarischen Provadija (Produktionaufnahme - für Januar 2007 geplant). Einen Monat später soll die neue Biodieselraffinerie der Firma Bulmarket in Ruse fertig sein. Sie wird auf 60.000 t ausgelegt. Im Herbst 2007 schließlich will das Unternehmen Galaxy Oil seine zweite Biodieselanlage in Pleven in Betrieb nehmen (geplante Kapazität: 30.000 t). Ende 2007 wird sich die Gesamtkapazität der bulgarischen Biodieselraffinerien damit auf 250.000 bis 260.000 jato belaufen.
Noch bis Ende 2006 soll in Alfatar bei Ruse die erste Bio-Äthanolanlage Bulgariens die Produktion aufnehmen. Zunächst werden rd. 8.000 t pro Jahr produziert. In der zweiten Ausbaustufe ist bereits eine Erhöhung auf 32.000 jato geplant. Know How und Anlagen stammen von der österreichischen Firma Vogelbusch sowie der italienischen Mussi Destillation Technologies. Eine weitere Biodieselraffinerie will nach letzten Meldungen das Unternehmen Biodreams in Lovetsch bauen.
Doch die wirklich großen Projekte stehen in Bulgarien noch bevor. Wenn alles nach Plan läuft, wird die bulgarische Eko Petrolium Industries noch in diesem Herbst mit dem Bau der bislang größten bulgarischen Biodieselraffinerie im nordbulgarischen Vidin beginnen. Die Investitionskosten belaufen sich auf ca. 60 Mio. Euro. Zunächst soll die Anlage 100.000 jato pro Jahr produzieren. Je nach Marktentwicklung ist schon jetzt eine Aufstockung der Kapazitäten auf 300.000 jato in Aussicht genommen. Auch wenn der Auftrag formell noch nicht erteilt ist, kündigte Eko Petrolium-Direktor Petar Tsonev Ende Juli in einem Interview mit der Tageszeitung "Denvnik" bereits an, dass die deutsche Lurgi die Projektierung und den Bau der Raffinerie übernehmen werde.
Noch größer ist das Vorhaben des Investitionsfonds ICS International Consulting SP. Partner im ICS sind General Electric, General Motors und die Weltbank. Der Fonds will in den nächsten Jahren rd. 350 Mio. Euro in den Bau von sechs Bio-Raffinerien in Schumen, Silistra, Pernik, Jambol, Mezdra und Tschirpan investieren. Der Dieseltreibstoff wird hier allerdings nicht aus Raps, Sonnenblumen oder Soja gewonnen, sondern aus Biomasse, bzw. aus festen Abfallstoffen und Pflanzenabfällen. Insgesamt werden die sechs Raffinerien nach ihrer Fertigstellung 600.000 bis 700.000 t Alternativdiesel pro Jahr herstellen können. Der Bau der ersten Anlage soll im September 2006 in Schumen anlaufen. Ihre Kosten werden auf knapp 50 Mio. Euro veranschlagt. Die Gemeinde Schumen hat dafür ein Gelände von 20 ha zur Verfügung gestellt. Spätestens bis 2011 sollen alle sechs Raffinerien produzieren.

• KMU-Förderung

Die deutsche Regierung gewährt unentgeltlich 10 Mio. EUR als Unterstützung für die kleinen und mittleren Unternehmen in Bulgarien. Das sieht die Vereinbarung für finanzielle Zusamenarbeit zwischen Bulgarien und Deutschland voraus, die das Ministerrat der Volksversammlung zur Retifikation vorschlägt. Die Geldmittel gebraucht man für Finanzierung des Projekts “Förderung der KMU durch den Fonds für Kreditgewährung“.

• Kostinbrod bereitet ein Abfallprojekt vor

Die Gemeinde Kostinbrod hat eine öffentliche Ausschreibung für Erstellung eines komplexen Projekts für Aufbau einer regionalen Deponie für feste Abfälle gekündigt. Die Deponie wird fünf Gemeinden bedienen, die zu dem Giebiet Sofia gehören – Kostinbrod, Bozhuriste, Svoge, Slivnitsa, Godetch und Dragoman.
Das Projekt wird durch das Unternehmen für Management der Umweltschutztätigkeiten finanziert. Für die Erstellung des komplexen Projektes werden 70 000 BGN gewährt.
Die Ausschreibung für Projektantenauswahl ist offen. Für Teilnahme sollen alle Teilnehmer eine volle Planungsberechtigung haben – laut Gesetz für Ordnung des Territoriums. Sie sollen auch eine Auskunft über ihre Ausbildung und profesionelle Qualifikation vorstellen, sowie auch eine Liste mit den in den letzten fünf Jahren geleisteten Projektantdienstleistungen.
Für Teilnahme an der Ausschreibung sollen die Teilnehmer eine Kaution von 5 000 BGN stellen. Die Endfrist für die Angebotseinreichung ist 11.09.2006.

• Sofia auf Platz 61 der teuersten Städte in der Welt

Laut Studie der schweizer Bank UBS ist die norwegische Hauptstadt Oslo die teuerste Stadt in der Welt. Sofia belegt in der Tabelle Platz 61. Etwas teurer ist es in Bukarest. Die rumänische Hauptstadt liegt auf Rang 58.
Die Liste wurde anhand der Preise für 122 Waren und Dienstleistungen erstellt, ohne jedoch die Mieten zu berücksichtigen. Als Basisindex 100 gilt New York.
Laut dieser Studie müssen die Sofioter knapp 70 Minuten arbeiten, um sich einen Big Mac zu kaufen. In Tokio, der Stadt, die auf Platz 5 liegt, muss man dafür gerade mal 10 Minuten arbeiten.

• Französische Handelskette Carrefour kommt nach Bulgarien

Die französische Handelskette Carrefour will sich in Bulgarien niederlassen. Diese älteste europäische Super- und Hypermarktkette hat nun auch den bulgarischen Markt für sich entdeckt, wenn auch etwas spät, da ihre Mitbewerber wie Metro, Billa, Kaufland und Hit bereits in mehreren bulgarischen Städten Geschäfte eröffnet haben.
Carrefour trumpft nun mit dem ehrgeizigen Vorhaben auf, ein ganzes Kaufhaus auf einer Fläche von insgesamt 90.000 Quadratmetern in Sofia zu errichten. Dafür erhielt die französische Handelskette auch ein Zertifikat als Investor erster Klasse, wofür ihr besondere staatliche Präferenzen zustehen. Carrefour will 81,6 Millionen Euro in das Projekt investieren und 2.300 neue Arbeitsplätze schaffen. Das Kaufhaus, das 2008 eröffnet werden soll, wird das größte Carrefour-Geschäft auf dem Balkan sein.

• Zum zweiten Mal wurde eine Ausschreibung für Ausführenden der Kläranlage in Meden Rudnik Burgas

Die Ausschreibungsgarantie beträgt 200 000 Eur, und die Teilnahmegarantie – ist 10% vom Autragswert und soll bis 28 Tage, nachdem der den Auftrag Gewonnene seinen vom Auftraggeber unterschrieben Vertrag erhalten hat, zu geben. Die Frist für Objektausführung beträgt 24 Monate, Garantieperiode - 12 Monate.
Der Bewerber, der den Auftrag bekommt, wird nach dem „Gelben Buch“ von FIDIC arbeiten.
Hauptziel des Projektes ist Schutz der Schwarzmeerküste vor Verschmutzung infolge von Mündung der nicht geklärten Hausabwasser und deren Aufbereitung in Kläranlage, die den heutigen europäischen Anforderungen entspricht.
Die Kläranlage wird ca. 56 850 Einwohner im Prognosejahr 2022 bedienen und die komplette biologische Klärung des Abfallwassers von Meden Rudnik, sowie auch die Stickstoff- und Phosphorbeseitigung sichern.
An der ersten Ausschreibung (die eingestellt wurde) haben sich 9 Firmen beteiligt. Das Kosortium Hochtief (Deutschland) und „Balkanstroy“ AG (Bulgarien) hat den Preis 6 485 423.87 angeboten, Sistem Yapi (Türkei) - 7 054 304.94 Eur, ein grieshisches Konsortium -4 930 000 Eur.

• Sanierung bulgarischer Wasserwirtschaft bringt Aufträge - Über 300 Kläranlegen werden gebaut

Wer Pumpen, Armaturen, Trinkwasseranlagen und Klärwerke herstellt, für den wird Bulgarien zu einem immer interessanteren Absatzmarkt. Sowohl in der Wasserversorgung, als auch in der Abwasserentsorgung weist das Land im europäischen Vergleich gewaltige Rückstände auf. Um die einschlägigen EU-Direktiven zu erfüllen, muss Bulgarien bis 2015 mindestens 3 Mrd. Euro in den Bau von Versorgungs- und Entsorgungstechnik investieren. Gerade für deutsche Firmen ergeben sich dadurch hervorragende Zuliefer- und Kooperationschancen.
Bis spätestens 2015 sind Aufträge über rd. 3 Mrd. Euro für die Sanierung und den Neubau von Trinkwassersystemen sowie die Errichtung hunderter städtischer Kläranlagen zu vergeben. Ein großer Teil der Projekte wird aus den EU-Fonds sowie aus den befristet fortgeführten Vorbeitrittsprogrammen - insbesondere ISPA - mitfinanziert.
Bis 2014 steht der Bau von insgesamt 363 Kläranlagen auf dem Programm. Zehn Anlagen werden erweitert, und 40 städtische Klärwerke werden in dieser Zeit repariert und modernisiert. Allein die Kosten für den Bau der neuen Kläranlagen werden von der bulgarischen Regierung auf knapp 2,1 Mrd. Euro beziffert. Davon entfallen gut 820 Mio. Euro auf das städtische Kläranlagenprogramm bis 2010 und annähernd 1,3 Mrd. Euro auf den Bau von Klärwerken in den Landgemeinden mit 2.000 bis 10.000 Einwohnern (einschließlich Kanalisationssysteme).

• Bulgariens Schwermaschinenbau kommt langsam wieder in Fahrt

Seit dem Jahre 2000 zeigt das Geschäft der meisten Unternehmen einen deutlichen Aufwärtstrend.
Nach letzten Daten des Nationalen Statistischen Instituts in Sofia (NSI) war die Produktion des heimischen Schwermaschinenbaus im Mai 2006 um 157% größer als im Vergleichsmonat des Jahres 2000. Dabei hat sich das Wachstumstempo von Aufträgen und Umsätzen seit 2004 enorm beschleunigt. Nach Einschätzung von Experten der Bulgarischen Branchenkammer für Maschinenbau kann davon ausgegangen werden, dass die Produktion des Schwermaschinenbaus langfristig um durchschnittlich 10% pro Jahr steigen wird.

Zwar wird zugegeben, dass das Outsourcing westeuropäischer, nordamerikanischer und auch asiatischer Unternehmen nach Bulgarien noch immer einen beträchtlichen Teil der Kapazitäten der durchweg exportintensiven bulgarischen Schwermaschinenbauer bindet. Doch gerade für die nächsten Jahre sehen viele von ihnen die Chance, auch im Inland wieder besser ins Geschäft zu kommen. Begründet wird dies vor allem mit den großen Infrastrukturvorhaben, die in Bulgarien nach dem EU-Beitritt anstehen, den geplanten riesigen Investitionen im Energiesektor sowie auch den zu erwartenden Modernisierungsinvestitionen in wichtigen Abnehmerbranchen.

Die Zahl der bulgarischen Schwermaschinenbauer beträgt inzwischen nur noch ein knappes Dutzend. Wichtigste Unternehmen sind Vaptsarov, Pleven, die Schmiedewerke in Ruse (Kovaschko-Presov Zavod), Chimmasch, Haskovo, Besttechnika TM und Radomir Metali (beide in Radomir) sowie ChEM, Pleven. ChEM produziert vor allem Wärmeaustauscher. Spezialität der Schmiedewerke in Ruse sind Schmiede- und Stanzteile für die verschiedensten Maschinen. Ähnlich strukturiert ist die Produktion bei Radomir Metali. Chimmasch bietet ein breites Sortiment an Geräten und Ausrüstungen vornehmlich für die Chemieindustrie, aber auch für die Pharma- und Nahrungsmittelbranche an. Besttechnika TM in Radomir ist ein großer Hersteller von Maschinen und Ausrüstungen für den Bergbau, den Energiesektor und die Bauwirtschaft. Die traditionsreichen Vaptsarov-Werke sind auf Exzenter- Abkant- und Hydraulikpressen sowie auf Turbinen und andere Ausrüstungen für Kraftwerke spezialisiert. Das Plevener Unternehmen stellt daneben auch komplette kleine Wasserkraftwerke her. Etwa 90% der Produktion liefert Vaptsarov ins Ausland.

Wie viele Betriebe des bulgarischen Maschinenbaus hat allerdings auch der Schwermaschinenbau ein erhebliches Problem: Es fehlt an Facharbeitern und technischem Personal. Das größte Defizit besteht - wie auch in der bulgarischen Schiffbauindustrie - bei Schweißern. Dies liegt nicht nur an den geringen Löhnen, welche die Unternehmen zahlen können. Es fehlt - so heißt es von Seiten der Wirtschaft - auch an einer ausreichenden quantitativen und qualitativen Ausbildung in den technischen Instituten des Landes. Der Mangel an Facharbeitern - so wird befürchtet - könnte sich schon bald als ernster Hemmschuh für die weitere Entwicklung der Branche erweisen.


Market / Пазар

• Ausländische Investitionen in Bulgarien

Die ausländischen Investitionen haben ihr Potenzial und ihre Vorteile auf vielen unterschiedlichen Bereichen bewiesen – Schaffen neuer Arbeitsplätze, Technologien- und Wissenstransfer. Die direkten ausländischen Investitionen (DAI) können ein großer Teil in dem Hauptkapital des Landes sein, indem sie das gesamte Volumen der Investitionen, den wirtschaftlichen Wachstum und den Lebensstandard erhöhen.

Die wirtschaftliche Entwicklung Bulgariens ist in den letzten 10 Jahren erfolgreich. Der Zuwachs des Bruttoinlandproduktes ist hoch, es gibt eine makrowirtschaftliche Stabilität, bald wird das Land ein EU-Mitglied sein. Im Ergebnis ist der Zulauf von DAI einer der stärksten in der Region.

Warum sollten Sie in Bulgarien investieren?
• Stabiles und vorhersehbares Geschäftsumfeld
• Erwarteter Beitritt Bulgariens zu der Europaeischen Union am 1 Jahr 2007
• Hochqualifizierte, sprachbegabte Arbeitskräfte, die bei konkurrenzlosen Niedrigstlöhnen beschäftigt werden
• Freier Handel mit mehr als 550 Mio. Verbrauchern – aus den EU-Ländern, der Europaeischen Assoziation für freien Handel, Mitteleuropäisches Abkommen über freien Handel, aus der Türkei, Mazedonien, Albanien, Serbien und Montenegro, Bosnien, Herzegowina, Moldawien und Israel
• Eigentumserwerb an Grund und Boden über Registrierung einer Firma in Bulgarien
• Jahresabschreibungsnorm bis zu 50% für neue Maschinen und Anlagen
• Körperschaftssteuer in Höhe von 15%; 0% für Produktionstaetigkeiten in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit
• Möglichkeit zur Befreiung von der Verpflichtung zur Zahlung von MwSt für einen Zeitraum von 2 Jahren bei Einfuhr von Maschinen und Anlagen im Rahmen der Investitionsprojekte im Wert von über 5 Mio. Euro, bei denen mehr als 50 neue Arbeitsplätze geschaffen worden sind
• 7 % Dividendensteuer und Steuer auf die Liquidationsquoten (0% für steuerpflichtige Personen in der EU, die mindestens 20% der bulgarischen Firma besitzen)
• 58 Doppelbesteuerungsabkommen
• 56 Vereinbarungen über Schutz und Förderung der Auslandsinvestitionen

• Rechtliche und internationale Garantien für die ausländischen Investitionen

a) Bulgarische Regelung
Die bulgarische Verfassung und das Gesetz zur Förderung der Investitionen regeln die ausländischen Investitionen in Bulgarien im Sinne, dass die ausländischen Investoren das Recht haben, wirtschaftliche Tätigkeit im Lande nach den für die bulgarischen Investoren geltenden Vorschriften abzuwickeln, wenn vom Gesetz nichts anderes vorgeschrieben ist. Dieser Ansatz gilt insbesondere für den ganzen Bereich wirtschaftlicher und rechtlicher Aktivitäten. Die bulgarischen Regelungen für ausländische Investoren umfassen die Beteiligung am Privatisierungsprozess und den Erwerb von Aktien, Schuldverschreibungen und Schuldscheinen u.a. Wertpapieren.

b) Status meist begünstigter Nation
Bulgarien ist Vertragsseite nach zahlreichen bilateralen Abkommen zur Förderung und gegenseitigem Schutz der Investitionen, die neben den nationalen Regelungen, Investitionen natürlicher und juristischer Personen aus den Vertragsstaaten auch den Status meist begünstigter Nation auf dem Gebiet des jeweilig anderen Vertragsstaates einräumen.

c) Vorrang der internationalen Abkommen
Wenn die internationalen Abkommen, in denen Bulgarien Vertragsseite ist, günstigere Bedingungen für ausländische Investitionen einräumen, haben diese Vertragsregelungen Vorrang vor den nationalen Vorschriften. Dieser Leitsatz kommt zum Tragen in den Investitionsschutzabkommen und insbesondere in den Doppelbesteuerungsabkommen.

d) Rechtsgarantien gegen ungünstige Gesetzesänderungen
Das Gesetz zur Förderung der Investitionen baut auf dem Prinzip, dass ausländische Investitionen, vorgenommen vor Gesetzesänderungen, die Beschränkungen nur für ausländische Investitionen vorschreiben, davon unberührt bleiben. Die Idee ist, ausländische Investitionen vor späteren Gesetzesänderungen zu schützen.

Treibkräfte der DAI:

Hauptarten von Investoren:

Detailierte Information über die Infrstruktur in Bulgarien steht EXKLUSIV unseren Firmenpoolmitgliedern zur Verfügung.

In der nächsten Ausgabe informieren wir Sie über Maschinen- und Anlagenbau in Bulgarien.

Kultur / Култура

• Festival der Künste "Apollonia 2006"

In diesem Jahr findet das traditionelle Festival der Künste "Apollonia", das alljährlich in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Sosopol organisiert wird, im Zeitraum 1. - 10. September statt. In der 22. Ausgabe des mittlerweile internationalen Kunstforums sind mehr als 90 Veranstaltungen geplant, darunter Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen, Filmvorführungen und Literaturabende.

Erfreulich ist, dass das Gros der Künstler junge Menschen sind, die für den nötigen Schwung und modernen Geist der Initiativen sorgen werden. Den Auftakt wird die Nationale Musikschule "Ljubomir Pipkow" mit einem Konzert anlässlich des 250. Geburtstages von Mozart setzen. Zum Abschluss soll wiederum das Ensemble "Filip Kutew" zu hören sein, das damit auch sein 55jähriges Bestehen begehen wird.

Unter den Filmen, die dem Publikum vorgestellt werden sollen, sind die neusten Produktionen unseres Landes.
Margarita Dimitrowa mit. Sie ist Präsidentin der Apollonia-Stiftung: "Ich bin immer stolz, wenn ich sage, dass "Apollonia" ein bulgarisches Festival ist. Die Grenzen bestehen aber in kultureller Hinsicht seit langem nicht mehr und so werden wir auch von dem beeinflusst, was im restlichen Europa geschieht", Auch in diesem Jahr werden die ausländischen Musiker den überwiegenden Teil der Gäste darstellen. Das ist auch verständlich, weil die Musik eine Universalsprache ist, die keiner Übersetzung bedarf. Gäste aus Polen, Mazedonien, Serbien, den USA, Deutschland, der Schweiz und einigen anderen Ländern haben ihre Teilnahme angekündigt.


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Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung! Sie können uns telefonisch, per E-Mail oder persönlich erreichen. Ihre Ansprechpartnerinnen sind Frau KOLEVA und Frau MESERDZHIEVA.
28, Vitosha Blvd., Et. 4 , App. 8 • BG -1000 Sofia • Tel.:+ 359 2 9889110 • Fax:+ 359 2 9889112
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