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Einkommenssteuer in Litauen

Laut dem litauischen Gesetz über die persönliche Einkommenssteuer sind in Litauen folgende Personen mit dem betreffenden Einkommen steuerpflichtig:

  1. Einwohner Litauens mit dem Welteinkommen
  2. Ausländer mit dem in Litauen erzielten Einkommen

Der Wohnsitz wird in Litauen über die Wohnung, den zentralen Ort des Lebens und der 183 Tage Regel bestimmt.

Derzeit liegt der Regelsteuersatz der persönlichen Einkommenssteuer bei 33 %. Ab 01.07.2006 wird dieser Steuersatz auf 27 % vermindert und ab 01.01.2008 auf die finale Zielgröße von 24 % gesenkt. Ein verminderter Steuersatz von 15 % bleibt von diesen Änderungen unberührt und kommt in folgenden Fällen zur Anwendung:

  1. Einkommen aus verteilten Gewinnen, inklusive Dividenden von litauischen Unternehmen und ausländischen Unternehmen mit Sitz in einem Land, das in der so genannten White List angeführt ist;
  2. Zinsen;
  3. Einkommen von Sportlern und Künstlern;
  4. Lizenzgebühren;
  5. Einkommen aus der Verleasung von Eigentum;
  6. Einkommen aus kommerzieller Tätigkeit, ausgenommen der Steuerpflichtige zieht Aufwände davon ab;
  7. Einkommen aus dem Verkauf oder anderem Transfer von Eigentum, welches nicht kommerziell genutzt wird;
  8. Bestimmte Pensionszahlungen und refundierbare Zahlungen von Pensionsfonds;
  9. Bestimmte Schadenszahlungen und refundierbare Prämien, die innerhalb eines Lebensversicherungsvertrages bezahlt werden;
  10. Arbeitsentgelte von Seeleuten (mit einigen Ausnahmen).

Der Regelsteuersatz von 33 % kommt auch für Arbeitnehmer ausländischer Unternehmen für die in Litauen erzielten Einkommen zur Anwendung.

Natürliche Personen können Einkommen aus bestimmten Tätigkeiten, wie z. B. Übersetzung, Weiterbildung und ähnlichen steuerfrei lukrieren, da für diese Tätigkeiten Lizenzen und Lizenzzahlungen vorgeschrieben sind und diese Zahlungen als Einkommenssteuer gelten.

Weitere Ausnahmen aus der Einkommenssteuer gibt es z. B. für Zinsen, die für einen Kredit empfangen werden, der eine längere Laufzeit als ein Jahr hat, für Lotteriegewinne, wenn dass Lotterieunternehmen die Lotteriesteuer bezahlt und für Spekulationsgewinne aus Wertpapiertransaktionen, wenn die Wertpapiere über ein Jahr gehalten wurden und der Steuerpflichtige weniger als 10 % Anteil am Unternehmen hält.


Teile des Einkommens müssen von der auszahlenden Stelle (z. B. Unternehmen) einbehalten und besteuert werden, weitere Teile müssen vom Begünstigten selbst auf jährlicher Basis mittels Einkommenssteuererklärung bezahlt werden.

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