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Firmengründung in China

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Nachdem im Jahr 1949 die Volksrepublik China ausgerufen wurde, interessierte im Ausland vor allem die Frage, wie das Land jemals seine riesige Bevölkerung ernähren wolle. Mehr als 50 Jahre später sieht sich die Welt einem Land gegenüber, das nicht nur seine Bevölkerung ernährt, die sich seither mehr als verdoppelt hat und zu den größten Exportnationen der Welt gehört. Die Wirtschaftspolitik unter Mao Zedong war von der Einführung einer Planwirtschaft nach sowjetischem Vorbild geprägt. Ein Plan sollte den Markt bei der Verteilung von Ressourcen und Investitionen ersetzen. Das Ziel war, eine schnellstmögliche Industrialisierung und höchstmögliches Wirtschaftswachstum zu erreichen. Dabei wurde die Planwirtschaft in einigen Bereichen entscheidend an die chinesischen Verhältnisse adaptiert. Zum einen sah sich China nicht in der Lage, genug planerische und administrative Kräfte aufzubringen, um eine Planwirtschaft nach streng sowjetischem Vorbild einzuführen. Anstelle dessen wurden bereits in den 1950er Jahren Maßnahmen zur Dezentralisierung getroffen und den Verantwortlichen auf Provinz- und Betriebsebene mehr Freiraum zur Umsetzung der Vorgaben gegeben. Zum anderen legte Mao großen Wert auf autarke Entwicklung. Nicht nur China, sondern auch einzelne Provinzen oder Regionen sollten sich selbst versorgen können. Dadurch isolierte sich das Land vom Rest der Welt gerade in einer Zeit, als andere Entwicklungsländer durch aktive Förderung der Integration in den Weltmarkt einen wirtschaftlichen Aufholprozess erfuhren.

Der dritte Unterschied zum sowjetischen Wirtschaftsmodell lag darin, dass Mao in der Wirtschaftsentwicklung auf Massenkampagnen setzte, etwa den Großen Sprung nach vorn oder die Kulturrevolution. Diese beiden vor allem politisch motivierten Bewegungen warfen das Land jedoch um viele Jahre zurück, Historiker schätzen heute, dass der Große Sprung nach vorn (1959-61) bis zu 30 Millionen Menschen das Leben gekostet hat: die meisten verhungerten, weil Maos Politik zu gewaltigen Missernten führte. Die Kulturrevolution (1966-1976) legte China für ein ganzes Jahrzehnt praktisch lahm: Schulen und Universitäten waren geschlossen, man hatte im maoistischen Slang „rot“ zu sein (also politisch korrekt) und kein „Experte“ (also technisch oder ökonomisch fähig).

Aktuelle News über China

31.12.2007

Japan sucht Entspannung mit China

Japans neuer Ministerpräsident Fukuda fordert bei seinem ersten China-Besuch mehr Transparenz bei den Militärausgaben der Volksrepublik. Im Territorialstreit im Ostchinesischen Meer bleibt eine Annäherung schwierig.
30.12.2007

Japan und China wollen künftig eng kooperieren

Peking - Japans Premier Yasuo Fukuda hat China neue Formen der Zusammenarbeit angeboten, die weit über den bloßen Wirtschaftsaustausch hinaus reichen.
29.12.2007

China überrundet Deutschland als Exportweltmeister

BERLIN. 2008 wird China dem Exportweltmeister Deutschland wahrscheinlich den Rang ablaufen. Erst in diesem Jahr hatten die mit Macht auf den Weltmarkt drängenden Chinesen die USA vom zweiten Platz verdrängt.
29.12.2007

China will inoffizielle bilaterale Kooperation mit ASEAN-Ländern fördern

Der stellvertretende chinesische Präsident des Industrie- und Handelsverbands, Song Beishan, hat am Freitag in der westchinesischen Stadt Nanning gesagt, China wolle die inoffizielle bilaterale Kooperation mit den ASEAN-Ländern fördern
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