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Firmengründung in Kuba

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Kuba zählte vor der Revolution, gemäß Pro-Kopf-BIP, zu den reichsten Ländern Lateinamerikas. Es war der weltweit größte Exporteur von Zucker. Die Vereinigten Staaten kauften jährlich eine fixe Menge Zucker über den Weltmarktpreisen auf. Dadurch konnte der Zuckerpreis auf hohem Niveau gehalten und die marktbeherrschende Stellung des kubanischen Zuckers gesichert werden.

Die Gewinne wurden jedoch überwiegend von US-Unternehmen, wie z. B. der Hershey Company erzielt, welche eigene Zuckermühlen und Transportinfrastruktur auf Kuba besaßen. Nur ein Teil der Erlöse wurde durch die zahlenmäßig kleine kubanische Oberschicht realisiert, deren Vertreter nach der Revolution meist enteignet wurden und fast alle in die USA auswanderten. Wie die bekannte Bacardifamilie drängten sie darum die US-Regierung zur wirtschaftlichen Blockade Kubas, um ihren Besitz auf Kuba zurück zu erlangen.

Die einfache Bevölkerung auf dem Land konnte vom Zuckerhandel kaum profitieren. Es bestand ein krasser Gegensatz zwischen amerikanisch geprägtem Lebensstil in Luxusvierteln der Großstädte und dem Leben unter einfachsten Bedingungen auf dem Land.

Heute ist Kuba eine der letzten bestehenden sozialistischen Volkswirtschaften. Nach dem Ende der Sowjetunion kam es mit dem Wegfall des wichtigsten Handelspartners Kubas 1991 zu einer ökonomischen Krise (genannt período especial en época de paz = besondere Periode in Friedenszeiten; kurz: período especial/Sonderperiode), die bis heute andauert. Die RGW-Staaten hatten Kubas landwirtschaftliche Produkte über dem Marktpreis gekauft und Finanzhilfen geleistet, allein die Sowjetunion zahlte zuletzt 5 Milliarden Dollar jährlich (zum Vergleich: das heutige Bruttosozialprodukt Kubas liegt in einer Größenordnung von etwa 18.5 Milliarden US-Dollar jährlich).
Wegen der großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde der US-Dollar ab 1993 offizielles Zahlungsmittel neben dem Peso. Seit dem 8. November 2004 ist der US-Dollar durch den Peso Convertible ersetzt.

Die desolate Wirtschaftslage zwang die Regierung zu marktwirtschaftlichen Reformen, um die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Es entstand neben der Planwirtschaft ein zweiter produktiverer Wirtschaftsbereich mit marktwirtschaftlichen Elementen. Erstmals wurden Familien- und Einpersonenbetriebe zugelassen, einige Staatsbetriebe wurden nach betriebswirtschaftlichen Erkenntnissen geführt und Bauern durften einen Teil ihrer produzierten Waren selbst verkaufen.
Zur Nutzung ausländischen Investionskapitals wurden Joint-Ventures mit kubanischen Staatsunternehmen gegründet. Die Joint-Ventures mit ausländischen Firmen unterliegen jedoch Beschränkungen. Sie dürfen ihre Mitarbeiter nicht selbst aussuchen und müssen den Lohn ihrer kubanischen Mitarbeiter in Dollar an die Regierung zahlen. Diese erhalten nur den nach dem amtlichen Kurs umgerechneten Lohn in Pesos ausbezahlt. Ein Großteil des Lohnes wird so an den Staat abgeführt.

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