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Firmengründung in Litauen

Litauen ist wertvoller Handelspartner für deutschsprachige Investoren und Exporteure

Die drei baltischen Staaten sind durch ihre geographische Lage wirtschaftlich und politisch interessante Partner, wobei ihre Attraktivität für Investoren durch den EU-Beitritt noch gesteigert wurde. Seit Aufnahme der Wirtschaftsbeziehungen nach der Unabhängigkeit hat sich das Außenhandelsvolumen verzehnfacht. Seit 1.5.2004 genießen alle drei Staaten den Status eines EU Mitgliedslandes.

Detailinformationen zur Firmengründung in Litauen

Gesellschaftsformen in Litauen
Unterscheidung zwischen Einzelunternehmen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Aktiengesellschaft
Gewerberecht und lizenzpflichtige Tätigkeitsarten in Litauen
Das litauische Handels- und Firmenrecht orientiert sich grundsätzlich am deutschen Vorbild und ist daher für österreichische Wirtschaftstreibende in den Grundzügen vertraut, allerdings stellt sich Litauen als ein wirtschaftsliberales Land dar.

Steuerrecht in Litauen

Steuerrecht in Litauen
Das litauische Steuerrecht hat in den letzten Jahren sehr viele Änderungen erfahren. So wurde Ende 2001 das Körperschaftssteuergesetz überarbeitet, Mitte 2002 trat das neue Mehrwertsteuergesetz in Kraft, welches Anfang 2004 aufgrund des EU-Beitrittes eine bedeutende Novellierung erfuhr.
Körperschaftssteuer in Litauen
Das Gesetz zur Körperschaftssteuer trat mit 1. Jänner 2002 in Kraft. Entsprechend diesem Gesetz unterliegen litauische Unternehmen der Körperschaftssteuer mit Ihrem Welteinkommen und ausländische Unternehmen für den Teil des Einkommens, den Sie mittels einer permanenten Betriebsstätte in Litauen verdient haben und das Einkommen, welches durch Einkunftsquellen in Litauen verdient wurde.
Einkommenssteuer in Litauen
Derzeit liegt der Regelsteuersatz der persönlichen Einkommenssteuer bei 33 %. Ab 01.07.2006 wird dieser Steuersatz auf 27 % vermindert und ab 01.01.2008 auf die finale Zielgröße von 24 % gesenkt.
Mehrwertsteuer in Litauen
Das MWSt-Gesetz Litauens trat per 1. Juli 2002 in Kraft und wurde per 1. Mai 2004 an die EU-Normen, inklusive der 6. MWSt-Richtlinie, angepasst. Es kommen somit auch alle Regelungen zur MWSt. auf innergemeinschaftliche Lieferungen zur Anwendung.
Mehrwertsteuerrückerstattung in Litauen
Im Kapitel XIII des litauischen MWSt-Gesetzes von 2002 (per 15. Jänner 2004 mit der Verordnung IX-1960 novelliert), wurde die Möglichkeit der Mehrwertsteuer-Rückvergütung für ausländische Unternehmen geschaffen.
Doppelbesteuerungsabkommen Österreich - Litauen
Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Österreich und Litauen (BGBl. III 209/2005) wurde seit 2002 ausverhandelt, am 6. April 2005 unterschrieben und ist seit 17. November 2005 in Kraft getreten.

Wirtschaftsstruktur in Litauen

Nach Umstellung auf ein marktwirtschaftliches System im Zuge der Unabhängigkeit wurde sehr schnell ein überdurchschnittliches Wachstum erreicht. 1998 jedoch hat die Wirtschaftskrise in Russland der litauischen Wirtschaft zugesetzt, die aber noch immer um 7,3 % wuchs. 1999 kam es dann zu einer Rezession mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,8 %. Im Jahr 2000 konnte schon wieder eine Erhöhung des BIP um 4,0 % verzeichnet werden. Seit 2001 werden kontinuierlich Wachstumsraten von über 6 % erzielt (2001 = 6,5 %, 2002 = 6,7 %), die im Jahr 2003 bei einem Wirtschaftswachstum von 9 % ihren vorläufigen Höhepunkt erreichten, 2004 bei 7 % und 2005 bei 7,3 % lag. Für die kommenden Jahre wird mit einem Wirtschaftswachstum in der Höhe von 6 - 7 % gerechnet.

Der von der Wirtschaftsreform – zu deren Hauptaufgaben eine Preisreform, eine Bank- und Währungsreform, die Privatisierung der Staatsbetriebe, die Schaffung neuer gesetzlicher Grundlagen, eine Sozialreform sowie die Stabilisierung der gesamten ökonomischen Situation gehören – erhoffte Umschwung ist erreicht.

Nach dem erfolgten Nato- und EU-Beitritt in 2004 ist der erfolgreiche Abschluss der zweijährigen Testphase im ERM II (Europäischer Wechselkursmechanismus) das größte wirtschaftliche Ziel, welches 2007 oder 2008 mit der Einführung des Euro als nationale Währung als erstes Land des im Baltikum erreicht werden sollte. Dem steht allerdings entgegen, dass Litauen 2005 nicht alle Maastricht-Kriterien einhalten konnte, in der Inflation lag Litauen mit 2,7 % über dem geforderten Wert.

Landwirtschaft in Litauen

Die Landwirtschaft Litauens war relativ gut entwickelt und konnte nach der Unabhängigkeit trotz der dringend notwendigen wirtschaftlichen Umstrukturierungen die Grundbedürfnisse der Bevölkerung befriedigen. Bis zum Jahr 2004 verringerte sich ihr Anteil am BIP gegenüber 1989 von 27 % auf 6,2 %. Im Vergleich zu den anderen baltischen Republiken verfügt Litauen über die leistungsfähigste Landwirtschaft, ihre Erzeugnisse gehen zu etwa 40 % in den Export.

Die Produktions- und Einkaufsvolumina der bedeutendsten landwirtschaftlichen Produkte wachsen, ebenso wie die Preise von Rind, Schwein, Geflügel und Milchprodukten. Ebenso steigen nun auch die Transferzahlungen an die Landwirtschaft, wie auch die Umsätze und Einkommen der Landwirte allgemein.

Es bilden sich immer mehr spezialisierte und größere Landwirtschaftsbetriebe heraus, die Anzahl der gehaltenen Tiere in der Viehzucht steigt, die Milchwirtschaft wird immer wettbewerbsfähiger. Die Haupterzeugnisse der litauischen Agrarbetriebe sind Rind- und Schweinefleisch, Milch, Geflügel, Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben und Gemüse.

Industrie in Litauen

Die Umstrukturierung der Wirtschaft bewirkte eine Schrumpfung des Industrieanteils am BIP von 35 % im Jahr 1989 auf 21 % im Jahr 2004. Der Anteil der Bauwirtschaft ist seit einigen Jahren stabil und beträgt etwas über 6 %. In der Industrie sind die schnellstwachsenden Sektoren die Bereiche Chemie, Möbel, Raffinerieprodukte, medizinische Geräte und Instrumente, Maschinen und Ausrüstung und Textilien. Gemessen am Anteil des BIP sind die bedeutendsten Sektoren die Petrochemie, die Nahrungsmittelindustrie, die Textilindustrie, die Holz verarbeitende Industrie, die Chemieindustrie und die Kunststoffindustrie.

Handel, Dienstleistungen und Transport in Litauen

Seit Beginn des Reformprozesses hat sich die Wirtschaftsstruktur gravierend geändert. Der Handels- und Dienstleistungssektor ist die stärkste Wachstumsbranche und erwirtschaftete 2004 bereits über 60 % des BIP.

Eine besondere Rolle spielt hier die Transportbranche, die u. a. eine sehr hohe Anzahl an Autotransportern aktiv benutzt (über 1.200 Stück). Auf Grund der zentralen Lage Litauens im Ostseebereich wird das Transitgeschäft auch in Zukunft eine immer stärkere Rolle spielen. Hier sei vor allem das Öltransitgeschäft genannt, wie auch der Ausbau diverser Ost-West Verkehrskorridore, der auch aus Mitteln der EU gefördert wird.

Ein Service der AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO)
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