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Firmengründung in Peru

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Peru hat eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde. Dies hat dazu geführt, dass vor allem nordamerikanische Konzerne und europäische Firmen den Markt beherrschen. Teilweise ist der Zustand monopolartig. Erwähnt sei zum Beispiel die beherrschende Stellung spanischer Firmen im Telekommunikationsbereich.

Am 12. April 2006 hat Peru ein bilaterales Freihandelsabkommen mit den USA unterzeichnet.

Das Land ist reich an Bodenschätzen, vor allem Gold und Kupfer, die durch internationale Konsortien ausgebeutet und exportiert werden. Zusätzlich spielen die Fischerei und Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Neben Zuckerrohr wird viel Kaffee ausgeführt. Diese Produkte werden vor allem in den bewohnten Gebieten im Westen angebaut, in denen nur durch künstliche Bewässerung Landwirtschaft betrieben werden kann. Die großen Gebiete der Selva werden hingegen kaum landwirtschaftlich genutzt. Dort wird größtenteils Subsistenzwirtschaft betrieben.

Die Industrie konzentriert sich auf die Küste und dort vor allem auf Lima. Die restlichen Gebiete sind, außer bei Bodenschätzen, untergeordnet.

Ökotourismus bietet sich an, da es viel unberührte Natur gibt, vor allem im Regenwald im Osten des Landes. Die Anden bieten Wanderungen bei Huaraz und Cuzco sowie Machu Picchu, eine der beliebtesten archäologischen Stätten Südamerikas. Auch der Titicacasee ist ein touristisches Highlight.

Das Land ist in einem dichten Straßennetz gut erschlossen, doch abseits der wichtigsten Verkehrsrouten sind die meisten Straßen nicht asphaltiert, rumplig und in der Regenzeit häufig unpassierbar. Auch die Gebirgslage und die großen Entfernungen können das Reisen auf dem Land beschwerlicher als in Europa machen.

Schattenwirtschaft

Perus informeller Sektor ist ausgeprägt, und ein wichtiger Bestandteil der Schattenwirtschaft ist der Kokastrauch. Seine Blätter dienen vor allem der indigenen Bevölkerung als Genuss- und Nahrungsergänzungsmittel, weil das Kauen der Kokablätter Hunger, Müdigkeit, Kälte und Höhenkrankheit verdrängt.

Die Anbaufläche dieser Pflanze beträgt ca. 121.000 ha. Nach den Angaben der nationalen Behörde zum Kampf gegen Drogen DEVIDA (Comisión Nacional para el Desarrollo y Vida sin Drogas) wurden im Jahr 2004 110.000 Tonnen Kokablätter in Peru geerntet. Damit liegt Peru mit einem Anteil von 30 % an der weltweiten Koka-Ernte (Stand 2005) auf dem zweiten Platz hinter Kolumbien mit 54 % und vor Bolivien mit 16 %. Ungefähr 85 % des Kokaanbaus sind für die illegale Produktion bestimmt. Die Erlöse aus dem illegalen Export übertreffen die des legalen bei weitem.

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