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Singapur - Firmengründung

Detailinformationen über Firmengründungen in Singapur

Nur wenig mehr als 40 Jahre nach Erlangen der Unabhängigkeit hat sich Singapur zu einer wesentlichen Drehscheibe und zum Wirtschaftsmotor der Region Südostasien entwickelt. Selbst die Asienkrise Ende der neunziger Jahre hat Singapur relativ unbeschadet überstanden und ging auch vergleichsweise glimpflich aus der weltweiten Konjunkturverlangsamung im Jahr 2001 und der SARS-Krise (2003) hervor. Aufgrund seines stetigen wirtschaftlichen Wachstums, der politischen Stabilität, der geopolitisch günstigen Lage, effizienter Rahmenbedingungen für Unternehmen, einer effizienten öffentlichen Verwaltung und vieler anderer positiver Faktoren hat sich Singapur zu einem wichtigen Standort für ausländische Unternehmen entwickelt, welche in der Region Südostasien Geschäfte tätigen.

Auch viele österreichische Unternehmen haben die Vorteile Singapurs erkannt und ihr regionales Zentrum für Märkte dieser Region hier errichtet. Mit nachfolgendem Merkblatt werden für jene Unternehmen, welche ebenfalls einen Schritt in die Region tun wollen, wichtige Informationen dargestellt, die sowohl für die Entscheidungsfindung und die tatsächliche Errichtung einer Niederlassung wichtig sein können. Besprochen werden dabei im ersten Teil wichtige Standortfaktoren, im zweiten Teil Rechtsformen, Unternehmensgründung, und im dritten Teil verwandte Themen, wie Fragen des Steuer- und Arbeitsrechts.

STANDORT SINGAPUR

Singapur befindet sich wirtschaftlich in einer optimalen Ausgangslage für die kommenden Jahre. Nachdem die zu Beginn des Jahrtausends anhaltende Asienkrise und die im Jahr 2003 folgende SARS-Epidemie die hiesige Wirtschaft schwer in Mitleidenschaft gezogen haben, präsentiert sich der Inselstadtstaat erneut als Wirtschaftsmotor. Bereits im Jahr nach SARS konnte ein unglaubliches Wachstum von 8,7% erzielt werden, gefolgt von ebenso beachtlichen +6,4% im Jahr 2005. Dieser positive Trend spiegelt sich in fast allen Branchen auch 2006 wider.


Der produzierende Sektor konnte bereits im Jahr 2004 um 13,9% zulegen, gefolgt von einem Plus von 9,3% im darauffolgenden Jahr 2005. Auch der Groß- und Einzelhandel (+ 10,5%), sowie der Restaurant und Hotelleriesektor konnten mit beachtlichen Zuwächsen aufwarten (+4,7%). Der Sektor Transport und Kommunikation erfuhr 2005 eine Steigerung von 4,5%. Die Devisenreserven wuchsen um weitere ca. 5%, während die Brutto-Investitionen um 1,9% leicht fielen. Der Bausektor (- 1,1%) ist nach wie vor hinter den Erwartungen geblieben, obwohl sich hier schon leichte Besserungen zeigten (2003 -9,0% / 2004 -6,1%). Für dieses starke Wirtschaftswachstum (real 6,4%) sind primär die anhaltende Auslandsnachfrage und die gesteigerten Exporte im Bereich Financial- und Business Services verantwortlich.


Auch die Beschäftigungslage kann mit positiven Zahlen aufwarten. Bereits seit 2004 konnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden, was synchron zu einer seit zwei Jahren rückläufigen Arbeitslosenrate führte (2003 4,0%/, 2004 3,4%/ und 2005 3,2%). Der Verbraucherpreisindex (Basis 2000) fällt im Jahr 2005 mit +0,5% sehr moderat aus.
Außerdem wuchsen die weltweiten Exporte Singapurs im Jahr 2005 abermals um 14,0%, nachdem sie im Jahr zuvor bereits um 20,5% gestiegen waren. Die tatsächlich in Singapur erzeugten und anschließend ausgeführten Waren (sog. Non-Oil-Domestic Exports - NODX) konnten das Vorjahresplus von 16% ungeachtet einer Zuwachsrate von +8,2% im Jahr 2005 nicht erreichen.

Den größten Beitrag zu den NODX lieferte die nach wie vor gesunde Elektronikbranche (PCs und Zubehör, Hard-Disc Drives, Telekommunikationszubehör) mit einem Plus von 8,7%. Daneben konnte in den Bereichen medizinischer Produkte, elektronischer und industrieller Maschinen, sowie bei Chemikalien der Export weiter expandiert werden. Aufgrund der besonderen Stellung Singapurs als das Handelszentrum im ASEAN-Raum, sind die Re-Exporte erwartungsgemäß hoch.


Der Singapur Dollar (SGD) konnte seinen Wert sowohl zum US Dollar (+1,5), als auch zum ersten Mal seit Jahren dem EURO gegenüber (2004 -6,2%/ 2005 +1,4%) halten. Darüber hinaus konnte er sich ebenfalls gegenüber den asiatischen Währungen behaupten. Die Zinssätze sind generell angestiegen. Die Handelsbilanz konnte 2005 erneut mit einem großen Zuwachs positiv bilanzieren.

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