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Slowakei: Handwerker wollen ihre Steuerermäßigungen verteidigen

03.10.2006

Premier Robert Fico hat nach Verhandlungen mit den Handwerkern versprochen, die Pauschalausgaben der Unternehmer in Höhe von 60 Prozent zu erhalten. Das Finanzministerium legte aber dem Parlament einen Gesetzentwurf vor, laut dem alle Gewerbetreibenden, inkl. Handwerker den gleichen Satz der Pauschalausgaben von 40 Prozent haben sollten. Den Bäckern, Automechanikern oder Maurern droht, daß sie im kommenden Jahr höhere Steuern zu bezahlen haben werden. Die Regierung erwartet von dieser Vereinheitlichung der Pauschalausgaben einen zusätzlichen Gewinn von etwa 13 Millionen Slowakische Kronen jährlich.

Bevor die Vertreter der Partei Smer sich einigen werden, sind die unzufriedenen Gewerbetreibenden bereit, ihre Interessen zu verteidigen.

Ein Vergleich: Ein Gewerbetreibender, der 36,5 Tausend Kronen für eine Bestellung bekommt, muß beim 60-prozentigen Pauschalausgabensatz Steuer in Höhe von 695 Kronen bezahlen. Beim 40-prozentigen Satz wären es aber 1762 Kronen. Die im Gesetz verankerte Höhe der Pauschalausgaben werden von denjenigen Gewerbetreibenden geltend gemacht, die keine Buchhaltung führen.

Der Beschluß der Regierung über die Höhe der Pauschalausgaben ist noch nicht endgültig. Über die Gesetzesnovelle wird der Parlamentsausschuß für Finanzen, Staatsbudget und Währung am 11. Oktober verhandeln. Laut seinem Vorsitzenden Jozef Burian wäre jedoch gerechter, wenn alle Gewerbetreibenden die gleichen Pauschalausgaben hätten.

Die Experten meinen dagegen, daß Pauschalausgaben von 40 Prozent für Handwerker zu niedrig seien.

„Es ist eine sehr niedrige Grenze z. B. für einen Maurer, der für eine große Baufirma arbeitet, wobei das ganze Material die Firma besorgt. Er muß also so gut wie nichts kaufen und infolge dessen hat er fast keine Ausgaben, was bedeutet, daß er seine Steuerbasis nicht senken kann“, meint Lucia Gašpieriková von der Bratislavaer Firma Economic Consulting.

„Wir werden so rasch wie möglich ein Treffen sowohl mit der Partei Smer als auch mit den Vertretern der Opposition initiieren, die die derzeit gültigen Sätze der Pauschalausgaben eingeführt haben. Wir wollen den Abgeordneten die Notwendigkeit des 60-prozentigen Satzes erklären, weil der 40-prozentige Satz der Pauschalausgaben das Handwerk in der Slowakei liquidieren könnte“, sagte Viola Kromerová vom Slowakischen Handwerkerverband. Laut ihr beherrschen viele Handwerker die Buchführung nicht und sie werden deshalb künftig einen Buchhalter beschäftigen müssen, was ihre Ausgaben erhöhen würde.

Chef der Assoziation kleiner Unternehmen Vladimír Sirotka führte an, daß es in der Slowakei etwa 30 Tausend Handwerker gebe, die die Pauschalausgaben geltend machen. Sirotka meint, daß der Staat infolge der geplanten Änderungen nicht so viel Geld - wie vorgesehen -gewinnen würde. Dies werde nur den Handwerkern das Leben komplizierter machen.
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