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Gesellschaftsformen in Litauen

Einzelunternehmen (individuali imone)

Ein Einzelunternehmen gehört einer natürlichen Person. Diese haftet bis zur vollen Höhe ihres persönlichen Vermögens für die Verbindlichkeiten des Unternehmens. Der Name des Eigentümers muss im Firmennamen enthalten sein.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (uzdaroji akcine bendrove; UAB)

Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) darf höchstens 250 Anteilseigner haben. Das Mindestkapital einer GmbH beträgt 10.000 Litas (ca. EUR 2.896,-). Ihre Gesellschafter sind beschränkt haftbar. Die Gesellschaft haftet mit den gesamten Aktiva, die Gesellschafter bis zur Höhe der von ihnen geleisteten Einlage. Die Gesellschafter haften allerdings mit Ihrem Privatvermögen, wenn die Gesellschaft aufgrund betrügerischer Aktivitäten der Gesellschafter nicht in der Lage ist, seine Verpflichtungen zu befriedigen.


Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung muss in Litauen einen Firmensitz haben. Die Gesellschaft kann sowohl auf unbeschränkte Zeit, als auch für eine bestimmte Zeit gegründet werden.


Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung muss zumindest einen Geschäftsführer und eine Gesellschafterversammlung haben. Zusätzlich kann ein Aufsichtsrat bestellt werden und die Geschäftsführung aus mehreren Personen bestehen. Für keines dieser Organe gibt es eine Residenzpflicht. Daher können ausländische Staatsbürger mit gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb Litauens in alle Organe gewählt werden.

Ein Wirtschaftsprüfer muss bestellt werden, wenn zwei der folgenden drei Bedingungen erfüllt werden:

  1. Der jährliche Umsatz des Unternehmens übersteigt im vorangegangenen Finanzjahr LTL 10 Mio. (EUR 2,9 Mio.);
  2. der durchschnittliche Mitarbeiterstand im vorangegangenen Finanzjahr ist höher als 50 Mitarbeiter oder
  3. der Gesamtbestand der Aktiva in der Bilanz übersteigt LTL 5 Mio. (EUR 1,45 Mio.).

Aktiengesellschaft (akcine bendrove; AB)

Die Anzahl der Aktionäre der Aktiengesellschaft ist nicht begrenzt, es können sowohl In- wie auch Ausländer und auch natürliche und juristische Personen Aktionäre werden. Die Aktiengesellschaft haftet mit den gesamten Aktiva, die Aktionäre der Gesellschaft haften nur mit Ihrer Einlage bis zur Höhe des Aktienkapitals. Die Aktionäre haften allerdings mit Ihrem Privatvermögen, wenn die Aktiengesellschaft aufgrund betrügerischer Aktivitäten der Aktionäre nicht in der Lage ist, seine Verpflichtungen zu befriedigen. Die Aktien einer Aktiengesellschaft können öffentlich an einer Börse gehandelt werden. Das Mindestkapital einer Aktiengesellschaft (AG) beträgt 150.000 Litas (ca. EUR 43.443,-).

Eine Aktiengesellschaft muss in Litauen einen Firmensitz haben. Die Aktiengesellschaft kann sowohl auf unbeschränkte Zeit, als auch für eine bestimmte Zeit gegründet werden.

Eine Aktiengesellschaft muss zumindest einen Vorstand und eine Hauptversammlung haben. Zusätzlich kann ein Aufsichtsrat bestellt werden und der Vorstand aus mehreren Personen bestehen. Für keines dieser Organe gibt es eine Residenzpflicht.

Daher können ausländische Staatsbürger mit gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb Litauens in alle Organe gewählt werden.

Bei einer Aktiengesellschaft muss in jedem Fall ein Wirtschaftsprüfer bestellt werden, genauso ist die Registrierung der Aktien mit der Wertpapierkommission verpflichtend vorgeschrieben.

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