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Die slowakische s.r.o. als strategische Risikobegrenzung

18.11.2006

Dieser Fachartikel soll veranschaulichen, wie man risikobehaftete strategische Geschäftsfelder aus der GmbH ausglieder und somit die GmbH vor Zugriffen dritter Personen bzw. Gläubiger schützt. Da dieser Artikel im wesentliche für Unternehmer geschrieben wurde wird die Abhandlung aufgrund eines fiktiven Beispieles erfolgen. Dieses Beispiel ist ein Praxisbeispiel einer aktiven Beratung der SLC-Europe.



Ausgangssituation:


Eine bestehende GmbH will sich operative in einem neuen strategischen Geschäftsfeld positionieren, möchte jedoch gleichzeitig die Haftung einzig und alleine in diesem Geschäftsfeld positionieren, damit im Falle von Haftungsfragen die Kernkompetenzen der GmbH und vor allem das Vermögen nicht betroffen sind.



Folgende Varianten sind möglich:



  1. Neues strategisches Geschäftsfeld in der Mutter GmbH aufnehmen

  2. Eigene GmbH für das neue strategische Geschäftsfeld gründen

  3. Eine eigene KG gründen deren Komplementär die Mutter GmbH ist

  4. Eine slowakische s.r.o. gründen, die dann als Komplementär der KG die Haftung übernimmt





Variante 1: Neues strategisches Geschäftsfeld in der Mutt GmbH aufnehmen


Vorteile daraus:



  • Kostengünstigste Variante


Nachteile daraus:



  • Im Falle von Haftungen ist das gesamte Vermögen der GmbH betroffen und somit vernichtet





Variante 2: Eigene GmbH für das neue strategische Geschäftsfeld gründen


Vorteile daraus:



  • Absicherung der Mutter-GmbH durch die Risken des neuen strategischen Geschäftsfeldes


Nachteile daraus:



  • Hohe Stammkapitaleinlage

  • Nachforderung im Falle einer Insolvenz wenn das Eigenkapital nicht zur Gänze einbezahlt wurde

  • Hohe Gründungskosten (Rechtsanwaltskosten / Notarskosten)




Variante 3: Eine eigene KG gründen deren Komplementär die Mutter GmbH ist


Vorteile daraus:



  • Kostengünstige Gründung

  • Strategische Trennung zwischen Mutter GmbH & neuem strategischen Geschäftsfeld



Nachteile daraus:



  • Im Falle einer Haftung wird zuerst die KG geklagt, die Haftung geht dadurch auf dem Komplementär über, daher ist auch die Mutter GmbH und deren Vermögen betroffen

  • Unnötiger Verwaltungsaufwand (zusätzliche Buchhaltung usw.), da durch dieses Konstrukt keinerlei Haftungsschutz für die Mutter GmbH besteht





Variante 4: Eine slowakische s.r.o. gründen, die dann als Komplementär der KG die Haftung übernimmt



Vorteile daraus:



  • Kostengünstige Gründung der s.r.o. (1.980 Euro)

  • Niedriges Eigenkapital (5.000 Euro) jedoch volle Haftungsanerkenntnis des Komplementärs (slowakische s.r.o.) im Falle einer Insolvenz! (im Gegensatz zu einer englischen Limited, die aufgrund des nicht vorhandenen Eigenkapitals im Insolvenzfall wie eine Personengesellschaft behandelt wird)

  • Durch die GmbH & CoKEG in Österreich erhält der Kunde ein Österreichisches Unternehmen mit österreichischer Firmenbuchnummer und Steuernummer! (lediglich der Komplementär ist die slowakische s.r.o.)

  • Volle steuerliche Anerkenntnis beim Finanzamt, da alle Steuern in Österreich abgeführt werden und die s.r.o. nur die Haftungshülle darstellt.

  • Einfach Handhabung für den Steuerberater, der letzendlich nur eine KG-Buchhaltung zu führen hat. In der Regel wird die Gewinnaufteilung aufgrund der Einlagen der Komanditisten geregelt.

  • Flexible Handhabung des Komplementärs (Sollte aus irgend einem Grund die Slowakei nicht mehr interessant sein, kann man relativ einfach in ein anderes Land wechseln und tauscht in Österreich lediglich den Komplementär aus, so dass Firmenbuchnummer und Steuernummer bestehen bleiben.



Nachteile daraus:



  • Viele Steuerberater raten davor ab, weil sich diese mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt haben (Wir beraten auch gerne Steuerberater in diesen Belangen persönlich)


Für Steuerberater, die gerne nähere Informationen darüber erhalten wollen, bieten wir Ihnen eine persönliche Beratung in Ihrer Kanzlei an, oder auch telefonisch. Für telefonische Auskünfte nehmen Sie bitte direkt mit Hrn. Eder Kontakt auf: 0699-17551065 (Österreich)




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