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Bulgarien: Probleme der Kleinunternehmen aus dem Gesichtspunkt der Gewerbetreibenden

15.06.2007

Im vergangenen Jahr wurde ein den Praktiken in den anderen europäischen Staaten entsprechendes Handwerksgesetz verabschiedet. Nach Aussagen des Vorsitzenden der Nationalen Handwerkskammer, Rangel Tscholakow, komme das Gesetz korrekten Firmen entgegen. Die Kleinunternehmen unterliegen der Eintragung bei den entsprechenden regionalen Handelskammern, deren Anzahl sich landesweit auf 25 beläuft. Auf diese Weise legalisieren die korrekten Wirtschaftssubjekte ihr Business und haben Anspruch auf Fördermaßnahmen dieser regionalen Zentren.

"Mit der Verabschiedung des Handwerksgesetzes hat Bulgarien den kleinen Unternehmen einen großen Dienst erwiesen, da jeder Handwerksmeister ab dem 1. Januar mit dem von der Nationalen Handwerkskammer ausgestellten und vom Außenministerium legalisierten bulgarischen Meisterbrief sowie dem erbrachten Nachweis über eine dreijährige Leitungstätigkeit in den EU-Staaten einen Handwerksbetrieb gründen kann. Der Meisterbrief räumt seinem Inhaber die gleichen Kompetenzen ein wie die seiner Kollegen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, Italien und Frankreich. Mit der Verabschiedung des Handwerksgesetzes wurden gleichfalls erste Schritte gegen illegale Firmen unternommen, die zukünftig eine Reihe von Sanktionen erwartet", so Rangel Tscholakow.

Ferner hat Bulgarien für den Zeitraum 2007-2013 eine Strategie zur Entwicklung des Handwerks erarbeitet. Rangel Tscholakow zufolge stünden die kleinen und mittleren Unternehmen vor einer Reihe ernsthafter Probleme - sowohl hinsichtlich der Besteuerung als auch hinsichtlich qualifizierter Arbeitskräfte. Nach Meinung der Handwerker sei die einheitliche Besteuerung ihrer Einkommen, unabhängig davon, in welcher Region sie ihrer privatwirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, nicht gerechtfertigt. So fällt beispielsweise für einen Friseursalon landesweit die gleiche Gewerbesteuer an, unabhängig davon, ob dieser in einer Großstadt mit mehr als 500.000 Einwohnern oder in einer Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern situiert ist.

"Das dringlichste Problem ist gegenwärtig das Fehlen einer klaren Vorstellung über die Besteuerung der Einkommen im Gewerbebereich", sagt Rangel Tscholakow. "Wir haben dieses Problem mit Finanzminister Owtscharow erörtert und sind seitens des Finanzministeriums auf Verständnis gestoßen. Wir hoffen, dass mit der Verabschiedung des Budgets für 2008 einige Unregelmäßigkeiten aus der Welt geschafft werden.

Die Handwerksfirmen hätten mit dem Problem eines akuten Mangels an qualifizierten Arbeitskräften zu kämpfen – etwa 14.000 Stellen seien unbesetzt, präzisiert Tscholakow. Nach Abschluss ihrer Berufsausbildung würden jedoch die meisten jungen Fachkräfte ihre Koffer packen und ins Ausland abwandern, was nicht nur ein gesamtstaatliche Problem darstelle, sondern auch den Firmen Kopfzerbrechen bereite, da diese in die Ausbildung ihres Personals investierten. Zum Thema Mittelabsorbierung aus den EU-Strukturfonds durch kleine Unternehmen erklärt Rangel Tscholakow:

"Ehrlich gesagt ist hier ein sehr hohes Interesse zu verzeichnen. Lassen Sie mich das am Beispiel eines Friseursalons erklären. In Bulgarien gibt es Tausende von Friseurstudios, die in keiner Weise den Anforderungen für ein derartiges Wirtschaftsobjekt entsprechen. Deshalb müssen Tausende von Projekten erarbeitet werden, die den Leuten eine Finanzierung im Rahmen der Operativprogramme "Wettbewerbsfähigkeit" und "Menschliche Ressourcen" ermöglichen. Die Mittel aus diesen Programmen sind für diese Kleinunternehmen bestimmt – ihnen soll mit diesen Mitteln geholfen werden. Positiv ist hierbei zu erwähnen, dass gegenwärtig Beratungsbüros eingerichtet werden, die Kleinunternehmer bei Bedarf bei der Erarbeitung von Projekten unterstützen.

Autorin: Milka Dimitrowa
Übersetzung: Christine Christov
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