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Bulgarien:Das Rosenöl – das flüssige Gold Bulgariens

19.06.2007

Man nimmt an, dass die Damaszenerrose bereits im 14. Jahrhundert aus Südpersien nach Bulgarien eingeführt wurde. Dank der sehr guten klimatischen Bedingungen im bulgarischen Rosental und der jahrhundertealten Traditionen im Rosenanbau gedeiht heute in unserem Land die beste Sorte der Damaszenerrose, die für die Parfümerie unentbehrlich ist. Aus der Damaszenerrose gewinnt man heute verschiedene Produkte, wobei die auf dem internationalen Markt am meisten gefragten das Rosenwasser und das Rosenöl sind. Das bulgarische Rosenöl dient inzwischen als Beispiel für höchste Qualität. Marokko, Frankreich, Indien und Moldawien züchten ebenfalls die Damaszenerrose und stellen Rosenöl her, man ist sich aber weltweit einig, dass das bulgarische Produkt das Beste ist. Deshalb ist die bulgarische Rosenölproduktion sehr wichtig und unser Land hat eine marktführende Position. Sprecher: "Zur Zeit werden etwa 3500 Hektar angebaut", sagt der Direktor des Roseninstituts in Kazanlak, der Rosenhauptstadt Bulgariens, Prof. Nedko Nedkow. Das Roseninstitut, wo die Rosensorten erforscht und gezüchtet werden, feiert in diesem Jahr sein 100. Jubiläum. Prof. Nedkow zufolge wird Bulgarien in diesem Jahr etwa 2,5 Tonnen Rosenöl herstellen und damit die Nachfrage auf dem Weltmarkt decken können.
"Etwa 60 bis 70 Prozent der Gesamtmenge Rosenöl exportieren wir nach Frankreich", sagt der Rosenexperte. "Das Rosenwasser ist in den arabischen Ländern besonders gefragt, aber auch in Indien und Pakistan. Das Rosenöl ist das flüssige Gold Bulgariens, pflegen die Bewohner des Rosentals zu sagen. Der Preis auf dem internationalen Markt ist sehr hoch. Zur Zeit verkauft man ein Kilogramm, das aus etwa 0,3 Hektar gewonnen wird, für ca. 4000 Dollar", sagt Prof. Nedkow.
Die Fachleute erwarten in den kommenden Jahren einen richtigen Boom der heimischen Rosenölproduktion, weil die Nachfrage enorm gestiegen ist. Die Anbauflächen sind in den letzten 2-3 Jahren deutlich anwachsen, so dass Bulgarien heute die gesamte Nachfrage der weltweiten Parfümeriebranche decken kann. Darauf stellen sich auch immer mehr private Landwirte ein und steigen in diese Branche ein. Viele von ihnen haben bereits die finanzielle Unterstützung des EU-Landwirtschaftprogramms SAPARD erhalten. Mit der wissenschaftlichen Unterstützung des Roseninstituts in Kazanlak kamen im vergangenen Jahr 70 Hektar neue Anbauflächen dazu. Das Interesse an die Rosenprodukte ist vielleicht auch deshalb gestiegen, weil in letzter Zeit daraus auch Medikamente hergestellt werden. Einen vergleichbaren Boom verzeichnet man auch im Anbau von ätherischen Kulturen. Das Forschungsinstitut in Kazanlak hat zahlreiche Anfragen von privaten Landwirten erhalten, wo und wie in Bulgarien diese zierlichen Pflanzen am besten gedeihen.
"Den Landwirten aus Nordbulgarien raten wir dazu, insbesondere Lavendel, aber auch andere ätherische Kulturen anzubauen", sagt der Direktor des Roseninstituts Nedko Nedkow. "In letzter Zeit wird das Lavendelöl aus Bulgarien stark nachgefragt. Zur Zeit findet es einen sehr guten Absatz und der Preis liegt bei etwa 25 Euro pro Kilogramm. In Nordbulgarien gedeiht die Damaszenerrose nicht so gut, deshalb kann man dort aber Lavendel züchten. Das betrifft auch Südbulgarien, wo aber auch die Melisse sehr gut gedeiht. Melissenblätter sind sehr gefragt und ist neben der Minze eine Kultur mit Zukunft. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt derzeit der Hagebutte. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden, ist süßsauer und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C, aber auch Vitamin A, B1 und B2. Eine unbestrittene Tatsache ist, dass ohne die Hilfe der Forschung und der neuen Sorten von einem guten Ertrag der ätherischen Kulturen nicht die Rede sein kann ", ist Prof. Nedkow überzeugt.

Autorinnen: Milka Dimitrowa und Vessela Vladkova
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