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Schweizer AG (Aktiengesellschaft)

Informationen über eine Aktiengesellschaft in der Schweiz

Aktiengesellschaft

Die AG verfügt über eine eigene Rechtspersönlichkeit mit eigenem Namen (Firma). Sie ist eine Kapitalgesellschaft, deren Kapital (Aktienkapital) in Aktien zerlegt ist. Die Aktieninha-ber (Aktionäre) über ihre Rechte als Gesellschafter im Rahmen der Generalversammlung aus. Die eigentliche Geschäftsführung der AG ist dem Verwaltungsrat und den vom Verwaltungs-rat eingesetzten Geschäftsführern (Direktoren) vorbehalten.


Aktienkapital, Inhaber- oder Namensaktien

Eine AG muss ein Aktienkapital von mindestens CHF 100.000,-- aufweisen. Das Aktienkapi-tal kann in Inhaber- und / oder Namensaktien aufgeteilt werden. Der Nominalwert dieser Aktien muss mindestens CHF 10,-- betragen. Bei der Gründung ist auf jede Aktie mindestens 20 Prozent des Nennwertes zu leisten, insgesamt aber mindestens CHF 50.000,--.

Bei nicht voll liberiertem Aktienkapital ist eine Ausgabe der Aktien nicht möglich, sie verbleiben als halbliberierte Aktien beim Treuhänder.

Der Verwaltungsrat der AG hält immer eine Aktie als Aktionärsnachweis!

Es besteht auch die Möglichkeit, einen Teil des Aktienkapitals in so genannte Partizipations-Scheine auszugeben. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um stimmrechtlose Aktien.

Für die Gründung einer AG sind mindestens drei Aktionäre (natürliche oder juristische Personen) erforderlich, wobei zwei davon Aktien auch treuhändlerisch halten dürfen. Sofern die Aktionäre natürliche Personen sind, spielt es aus gesellschaftlicher Sicht keine Rolle, ob sie Ausländer oder Schweizer sind. Hingegen kann die Gründung kompliziert werden, wenn einer oder mehrere Gründungsaktionäre ausländische Gesellschaften sind. Es empfiehlt sich deshalb, zur Gründung natürliche Personen zu bevollmächtigen und die Aktien nach der Gründung allenfalls auf ausländische juristische Personen zu übertragen.


Die Organe der Gesellschaft

Die AG besteht aus drei Organen: aus der Generalversammlung, dem Verwaltungsrat und der Revisionsstelle.

Die Generalversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft, welches insbesondere über die Festsetzung und Änderungen der Statuen, Genehmigung der Jahresrechnung, die Verwendung des Gewinnes sowie über die Entlassung der Geschäftsführung befindet.

Die Generalversammlung muss mindestens einmal jährlich einberufen werden (innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres).Außerordentliche Generalversammlungen könnten jederzeit vom Verwaltungsrat, von Aktionären, die mindestens 10 Prozent des Aktienkapitals besitzen, oder der Revisionsstelle einberufen werden.

Die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungsrats muss in der Schweiz wohnhaft sein und das Schweizer Bürgerrecht besitzen. Eine Ausnahme von dieser Regelung kann für die Holdinggesell-schaft gewährt werden. In diesen fall muss wenigstens ein zur Vertretung befugtes Verwaltungsratsmitglied seinen Wohnsitz in der Schweiz haben. Nur Aktionäre können Verwaltungssräte sein. Diese können die Aktien aber auch treuhändlerisch halten.

Der Verwaltungsrat ist das Geschäftsführungsorgan der AG. Ihm stehen von Gesetzes wegen unübertragbare und unentziehbare Aufgaben zu (z. B. die Oberleitung der Gesellschaft, die Festlegung der Organisation, die Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, die Erstellung des Geschäftsberichtes, usw.).
Es steht dem Verwaltungsrat frei, in einem Orgnisationsreglement den delegierbaren Teil der Geschäftsführung einzelnen Mitgliedern (Deligierten) oder Dritten (Direktoren, Prokuristen) zu übertragen

Die Revisionsstelle hat zu überprüfen, ob die Buchführung und die Jahresrechnung sowie der Antrag an die Generalversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinnes dem Gesetz und den Statuen entsprechen.

An die Revisionsstelle werden Anforderungen betreffend Fachkunde und Unabhängigkeit von der Verwaltung und von den Mehrheitsaktionären gestellt. Mindestens ein Revisor muss in der Schweiz sein Domizil haben.
Grundsätzlich kann eine Firma, d.h. der Name der Gesellschaft, frei gewählt werden.
Es kann sich um eine Phantasie- oder Sachbearbeitung handeln. Die Firma darf jedoch keine Täuschung verursachen und keinem öffentlichen Interesse zuwiderlaufen.

Bei einer Kombination der Firma mit einer Sachbezeichnung muss überdies ein Zusammenhang zum Gesellschaftszweck bestehen. Es empfiehlt sich, die Firma vor der Gründung beim kantonalen Handelsregisteramt vorprüfen zu lassen

Die Firma muss sich von der bereits eingetragenen Firma unterscheiden.

Der Sitz der Gesellschaft ist innerhalb der Schweiz frei wählbar. Stimmt der statutarische Sitz nicht mit dem Ort der eigentlichen Verwaltung der Gesellschaft überein, so kann dies aus steuerlicher Sicht von Bedeutung sein. In der Regel ist für die Steuerpflicht nicht der formell eingetragene Sitz, sondern der tatsächliche Ort der Verwaltung der Gesellschaft (Betriebsstätte) maßgebend.

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