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Bulgarien

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Allgemeine Situation in Bulgarien

Bulgarien ist eine Republik in Südosteuropa mit etwa 7,6 Millionen Einwohnern. Dieses Land ist ein wichtiges Transitland zwischen Mitteleuropa und dem Nahen Osten. Es verfügt über ein relativ gut ausgebautes Verkehrsnetz: Eisenbahnnetz, Straßennetz (bis jetzt nur wenige Autobahnen), vier internationale Flughäfen (Sofia, Varna, Burgas und Plovdiv), zwei Seehäfen (Burgas, Varna) sowie Binnenhäfen (an der Donau). Durch Bulgarien führen auch die paneuropäischen Verkehrskorridore.
Aufgrund von gut ausgebildeten und auch fremdsprachigen Arbeitskräften hat sich Bulgarien als das Idealland für Klein- und Mittelständische Industrie entwickelt.
Bulgarien ist seit dem 1. Januar 2007 Mitglied der Europäischen Union und seit 2004 Mitglied der NATO. Weiter ist Bulgarien unter anderem Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO), des Kooperationsrates für Südosteuropa (SEECP) und der Schwarzmeer-Wirtschaftskooperation (BSEC).

Politische Situation in Bulgarien

Die Bulgarische Republik ist eine parlamentarische Demokratie mit einer Verfassung, die im Juli 1991 verabschiedet wurde.

In Bulgarien regiert seit Mitte 2005 eine Drei-Parteien-Koalition. Sie setzt sich aus der „Bulgarischen Sozialistischen Partei“ (BSP), der „Nationalen Bewegung Simeon II“ (NDSW) und der Partei der türkischen Minderheit „Bewegung für Rechte und Freiheiten“ (DPS) zusammen. Bei dieser Koalition handelt es sich angesichts der drei sehr unterschiedlichen Koalitionspartner um ein labiles Zweckbündnis. Sie wurde nach langen Ringen aufgrund von einem gemeinsamen Ziel, dem EU-Beitritt, zusammengestellt. Sergej Stanischev, der Vorsitzende von der BSP, ist der heutige bulgarische Premierminister.

In Bulgarien wird der Staatspräsident vom Volk max. für zwei 5-jährige Amtszeiten gewählt. Das heutige Oberhaupt von Bulgarien ist Georgi Parvanov (BSP), der im Oktober 2006 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde.

Bulgarien hat ein Einkammerparlament mit 240 Abgeordneten, dessen Legislaturperiode 4 Jahre dauert. Die letzten Parlamentswahlen fanden am 17. Juni 2006 statt.

Wirtschaftliche Situation Bulgarien

Die bulgarische Wirtschaftspolitik hat zwei wichtige Bestandteile, und zwar das Currency-Board (feste Anbindung des Lew an den Euro) und das im März 2007 ausgelaufene Stand-by-Abkommen mit dem IWF. Bulgarien hat das Jahr 2007 für den Beitritt zum Europäischen Wechselkursmechanismus (WKM II) und das Jahr 2010 für den Beitritt zur Euro-Zone angepeilt. Diesen Beitritt komplizieren schon 2 Jahre die hohe Inflation und das Kontokorrentdefizit in dem Land. Bulgarien könnte aber bis Ende des Jahres 2009 alle Maastrichtkriterien erfüllen und so zum WKM II beitreten.
Seit der Wirtschaftskrise von 1997 zeichnet sich die bulgarische Wirtschaft durch eine hohe Wachstumsdynamik aus. Im 2004 wurde der Höhepunkt im Konjunkturzyklus mit einem realen Bruttoinlandsprodukt 6,6% erreicht. Seitdem legt das reale BIP um gut 6% jährlich zu. In 2008 hat das Wachstum 6,5% erreicht.
Der bulgarische Arbeitsmarkt wird durch das nachhaltige Wirtschaftswachstum sehr positiv beeinflusst. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sinkt seit 2002. In dem Jahr hatte sie noch bei über 16% gelegen. Im Jahr 2008 betrug die Arbeitslosenquote 8%. Die heutige Finanz- und Wirtschaftskrise hat schon die Veränderung in der Entwicklung der Arbeitslosigkeit verursacht. Prognosen für die nächsten Jahren sagen, dass die Arbeitslosenquote steigen wird. Bulgarien verfügt über gut ausgebildete Arbeitskräfte. Das Lohnniveau ist das niedrigste im EU-Vergleich, aber sie steigt seit einigen Jahren kontinuierlich an. Der durchschnittliche Monatslohn in 2008 lag bei 265 Lew (178 Euro). Der gesetzliche Mindestlohn in 2008 lag bei 180 Lew (92 Euro).

Nach der Wirtschaftskrise von 1997 musste Bulgarien eine längere Phase der Hyperinflation überwinden. Schon seit 7 Jahren bewegen sich die Inflationsraten im einstelligen Bereich. Im 2005 wurde eine durchschnittliche Teuerungsrate von 5% verzeichnet. In dem nächsten Jahr kam es zu einem Inflationsschub mit einem Anstieg der Jahresinflationsrate auf 7,3%. Im 2007 hat sie wieder etwa gesunken, aber im 2008 lag sie bei 7,8%.

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