Star Light Consulting
SLC
SLC> Firmengründung Europa> Firmengründung Slowakei

Workshop

Besuchen Sie einen unserer Businessworkshops auf Mallorca oder Zypern. Namhafte Experten refererieren über Steuerrecht, Unternehmensverlagerung usw.

DruckansichtEmpfehlung versenden

Slowakei: Firmen können künftig nur 0,5 Prozent ihrer Steuern schenken

03.09.2006

Nichtregierungsorganisationen können noch immer frei atmen. Die Regierung der SR beschloß nämlich, daß die Organisationen des sog. dritten Sektors auch künftig von den Firmen Geld bekommen können. Geschenkt werden jedoch nicht 2 Prozent sondern nur ein halbes Prozent der abgegebenen Steuern.

Die Regierung kam nur teilweise dem dritten Sektor entgegen, als sie den ursprünglichen Vorschlag des Finanzmnisteriums korrigierte, der diese Möglichkeit für Firmen gänzlich abschaffen wollte. Die vorige Regierung billigte den Entwurf des Finanzministers, laut dem der Mindestbetrag von physischen Personen 250 SK war. Derzeit muß die Summe mindestens 20 SK betragen.

Premier Robert Fico sagte, daß diese Möglichkeit bisher nur 20 Prozent der physischen Personen nutzten. Der Beschluß der Regierung über die pflichtige Minimalhöhe des Beitrags sollte die Bürger zu einer größeren Initiative motivieren. Laut Schätzungen des Premiers werden die Firmen im kommenden Jahr insgesamt 250 bis 260 Millionen SK schenken können.

Der Vertreter der Nichtregierungsorganisationen Peter Handiak hält für wichtig, daß die Regierung vorschlug, eine solche Möglichkeit für Firmen zu erhalten. Er meint, daß man auch trotzdem über die Gründe der Regierung diskutieren sollte, die zur Senkung des Prozent-Anteils führten.

Über die Existenz einiger Organisationen des dritten Sektors wird letztendlich das Parlament entscheiden. Die Regierungskoalition verfügt im Parlament zwar über die Mehrheit der Stimmen, in dieser Sache müsse sie jedoch nicht einig sein.

Laut dem Schulministerium seien die ursprünglichen Vorschläge des Finanzministeriums im Widerspruch zu Plänen des Regierungsprogramms betreffs der Unterstützung dieser Organisationen. Auch die Sektion für Menschenrechte im Regierungsamt, die von Vizepremier Dušan Čaplovič geleitet wird, ist mit diesem Beschluß nicht einverstanden. Ähnliche Meinung teilt auch das Verteidigungsministerium der SR.

Eine ablehnende Meinung äußerten dagegen die Union der Arbeitgeber und die Konföderation der Gewerkschaftsbünde, die als ziemlich starke Lobby-Organisationen zu bezeichnen sind.

Der Vorschlag des ehemaligen Finanzministers Ivan Mikloš, daß physische Personen mindestens 250 Kronen schenken dürften, wurde abgelehnt, weil die Erhöhung von 20 auf 250 Kronen vielen Bürgern verhindert hätte, ihr Geld zu schenken. Laut Schätzungen würde sich um etwa 340 Tausend Menschen handeln.

Die oppositionellen Parteien sind mit dem Vorschlag der Regierung nicht einverstanden. Slowakische demokratische und christliche Union des ehemaligen Premiers Mikuláš Dzurinda meint, daß die vorgesehenen Änderungen zur Beschränkung der Tätigkeit des Nichtregierungssektors führen könnten. Die Partei der ungarischen Koalition befürchtet sogar seine Liquidierung.
DruckansichtEmpfehlung versenden

Hotlinezeiten:
Montag - Freitag
8:00 Uhr - 14:00 Uhr

Aufgrund des großen Telefonaufkommens kann es zu Wartezeiten während der Supportzeiten kommen.

Bequemer für Sie ist es, ihre Anfrage über unser Online-Support-Center zu stellen.
www.slc-europe.at

www.slc-europe.bg

www.slc-europe.sk