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Slowakische Kronen im Allzeithoch

Ist der Weg in die Eurozone frei?

Die Slowakei will 2009 Mitglied der Eurozone werden und dabei zeigt das relativ kleine Land, dass es durchaus fähig ist, in der Liga der Europäischen Union mitzuspielen.

Sieht man sich die Zahlen der slowakischen Wirtschaft an, so muss man feststellen, das die Entwicklung ständig nach oben geht.

Das Maastricht-Kriterium, das Haushaltsdefizit unter der 3%-Grenze des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu halten, dürfte im kommenden Jahr erreicht werden.,

Nach dem Wahlsieg der linkspopulistischen SMER-Partei unter Führung des Wahlsieger Robert Fico hat es nicht gerade danach ausgesehen, Ökonomen und Minderheitenvertreter sprachen sogar von der "schlimmsten möglichen Variante". Der Sieg kam nicht wirklich überraschend, weil Meinungsumfragen schon lange signalisierten, das die breite Masse der Bevölkerung von dem enormen Tempo der von der bisherigen Regierung unter Mikulas Dzurinda verwirklichten Reformen überfordert war.

Ein wesentlich Wackelstein auch für ausländische Investoren war der in der Wahlkampf-Rethorik entstandene Dämon der Abschaffung der 10 Prozent auf alle Einkommen von Firmen und Privatpersonen. Man muss jedoch dazu sagen, dass damit die Slowakei lange Zeit den niedrigsten Spitzensteuersatz der Europäischen Union hatte, jedoch der Wettbewerb innerhalb der Europäischen Union, gerade im Bereich der neuen Beitrittskandidaten noch lange nicht vorbei ist.

Nun aber hat das slowakische Kabinett das Haushaltsbudget für 2007 verabschiedet, welches trotz deutlich gestiegener Sozialausgaben mit einem Defizit von 2,9% des BIPs noch haarscharf innerhalb der akzeptierten Grenzen liegt. Für die kommenden zwei Jahre wird von offizieller Seite ein Rückgang beim Haushaltsdefizit auf 2,4% bzw. 1,9% des BIPs vorhergesagt.

Die Situation bei der Inflationsrate ist hingegen wesentlich schwieriger für die Slowakei zu meistern: Hier muss die Slowakei die maximale Teuerung im Auge behalten und es vor allem erst lernen. Durch die Starke Nachfrage am Binnenmarkt stiegen die Verbraucherpreise genauso nach oben wie die in dem prosperierenden wirtschaftlichen Umfeld steigenden Löhne.

Im September haben die slowakischen Verbraucherpreise um 4,6% im Jahresvergleich zugelegt, nachdem sie im August noch ein Plus von 5,1% zu verzeichnen hatten. Trotz des aktuell gesunkenen Inflationstempos ist zu erwarten, dass die slowakische Nationalbank (NBS) den einheimischen Leitzins weiter anhebt, um die Kriterien für einen Euro-Beitritt zu erfüllen. Auf dem geldpolitischen Treffen im September hatte die NBS eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte auf 4,75% beschlossen.

Angesichts der starken ökonomischen Fundamentaldaten sowie der im Plan liegenden Vorbereitungen für die Euro-Einführung im Jahr 2009 hat die slowakische Krone zuletzt starkes Kaufinteresse ausländischer Investoren auf sich gezogen. Euro/SKK rutschte unter die 37er-Marke ab und erreichte am 11. Oktober ein neues Allzeittief bei 36,747. Charttechnisch betrachtet ist nun der Weg zu neuen Rekordständen frei. Auch das zinspolitische Umfeld spricht dafür, dass die Krone weiter aufwertet. Gibt es keine negativen Überraschungen im Hinblick auf den Beitritt zur europäischen Währungsunion, dürfte EUR/SKK mittelfristig die 35er-Kursmarke anvisieren.

(c) 2007 Eder Herbert, SLC-Europe s.r.o.

Slowakische Kronen im 1 Jahreschart

Slowakische Kronen im 5 Jahreschart

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