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Slowakische Krone schwächer, Nationalbank hilft

14.07.2006

Gegensätzliche Äußerungen der Regierungsmitglieder und die politische Unsicherheit haben die Abschwächung der slowakischen Währung zur Folge. Gestern nachmittag sank der Wert der Slowakischen Krone um 30 Heller auf 38,72 Kronen pro Euro. Ähnlich niedrigen Wert wies die Krone zum letzten Mal im November des Vorjahrs auf.

Nach dem Eingreifen der Nationalbank der Slowakei stieg die Krone wieder auf die Ebene von 38,40 für 1 Euro. Laut Schätzungen der Bankexperten habe dafür die Nationalbak etwa 1 Milliarde Eur verwenden müssen.

Die Nationalbank mußte im Laufe von einigen Wochen bereits zum dritten Mal eingreifen, was insgesamt über 2 Milliarden Eur kostete. Die Finanzreserven der Nationalbank der Slowakei stellten noch vorige Woche 12 Milliarden Eur dar.

„Ich befürchte, daß die Slowakei über keine ausreichenden Devisenreserven verfügt, um zugunsten der Krone langfristig intervenieren zu können“, sagte der tschechische Ökonome Vladimir Pikora von Next Finance.

Laut Robert Kičina von der Unternehmer-Allianz der Slowakei zahlen auf die schwache Krone vor allem slowakische Importeure auf, weil dies ihre Profite verringert. Die Ware im Ausland wird für sie nämlich infolge der geschwächten Krone immer teurer.

Die slowakische Währung wird jedoch nicht nur von der Bewegung der Währungen in unserer Region beeinflußt, wie Premier Rober Fico behauptet. Während die Währungen der Nachbarstaaten gestern nur mäßig geschwächt und vorgestern sogar gestärkt wurden, wurde die Slowakische Krone eindeutig markant schwächer.

Pavol Kárász von der Slowakischen Akademie der Wissenschaften meint, daß die Senkung des Wertes der Krone die politische Unsicherheit verursachte. Im Falle der Erfüllung der Wahlprogramme der Koalitionsparteien befürchten die Investoren sowohl die Erhöhung des Budgetdefizits, als auch die Verschiebung der Euro-Einführung und die Beschränkung der Auslandsinvestitionen.

Zur Abschwächung der Krone kommt auch infolge der Widersprüche in Äußerungen des Premiers Fico und des Finanzministers Počiatek. Der Finanzminister wollte die Abschwächung der Krone nicht kommentieren.
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