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Steuerrecht Schweiz

Überblick über das Steuerrecht in der Schweiz

Die föderalistische Struktur der Schweiz findet auch im Steuerrecht ihren Ausdruck. Die Steuerhoheit steht Bund, Kantonen und Gemeinden zu, wobei die kantonalen Unterschiede in den Steuersätzen teilweise markant sind. Steuerrechtlich relevant ist nicht die Einteilung der Unternehmung in Personen- und Kapitalgesellschaften, sondern ob es sich um eine Betriebs-, Holding- oder Verwaltungsgesellschaft handelt. Im Hinblick auf die unübersichtliche Steuerrechtslage empfiehlt sich jedenfalls die Beiziehung eines Steuerexperten.

Begriffsabgrenzung:

Eine Betriebsgesellschaft (Betriebskapitalgesellschaft) ist ein Unternehmen, das sich hauptsächlich Fabrikations-, Handels- oder Dienstleistungsaufgaben widmet.

Eine Holdinggesellschaft ist eine Kapitalgesellschaft mit dem hauptsächlichen Zweck der dauernden Verwaltung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften. Eine Holding liegt dann vor, wenn 2/3 der Aktiva Beteiligungen oder 2/3 der Erträge Beteiligungserträge sind. Ein weiteres Kriterium, vor allem für die Besteuerung, ist, dass die Beteiligung an anderen Gesellschaften 20% oder CHF 2 Mio. am Grundkapital anderer Gesellschaften betragen muss.

Eine Verwaltungsgesellschaft übt ihre Geschäftstätigkeit vorwiegend im Ausland aus. Sie entfaltet ihre Tätigkeit nur im Ausland oder Interessen aus dem Ausland werden organisatorisch in dieser Gesellschaft zusammengefasst.

BESTEUERUNG EINER BETRIEBSGESELLSCHAFT IN FORM EINER AG ODER GMBH

Gewinnsteuer
Bundesebene
(Gewinnsteuer ist proportional): bis zu 8,5% des steuerbaren Reingewinns
Kantonsebene:
Die Gewinnsteuer wird nach progressiven Tarifen berechnet. Maßgabe ist die Ertragsintensität (Verhältnis des steuerbaren Reingewinns zum Eigenkapital zuzüglich Reserven). Durchschnittlich liegt die gesamte Gewinnsteuerbelastung in der Schweiz bei 25% (Bund, Kanton, Gemeinde). Die Bandbreite der Besteuerung kann daher bei 14% - 30% liegen.

Kapitalsteuer
Bundesebene:
Keine Steuerbelastung
Kantonsebene:
3 %o - 9%o (Promille) nach proportionalen Tarifen; Besteuerungsgrundlage: einbezahltes Grund- oder Stammkapital, offene Reserven und stille Reserven.

BESTEUERUNG DER HOLDINGGESELLSCHAFT

Beteiligungsgesellschaften werden vom Bund wie auch von den Kantonen steuerlich entlastet. Eine derartige Gesellschaft liegt vor, wenn sie mit 20 Prozent oder CHF 2 Mio. (ca. EUR 1,27 Mio.) an anderen Gesellschaften oder Genossenschaften beteiligt ist. Es wird auf die Dividende ein Beteiligungsabzug gewährt. Dabei handelt es sich um eine Reduktion der geschuldeten Steuer im Verhältnis des Dividendenertrags zum Gewinn. Der Beteiligungsabzug wird auf Bundes- und Kantonsebene gewährt.


Bundesebene: Das oben beschriebene Prozedere führt dazu, dass bei einer reinen Holdinggesellschaft die Bundessteuer weitgehend entfällt.
Kantonsebene: Befreiung von sämtlichen Ertragssteuern (Holdingprivileg), dass heißt Dividenden, Gewinn aus einer Veräußerung und Zinserträge sind steuerfrei.


Wenn die oben beschriebenen Beteiligungserfordernisse nicht erfüllt werden, wird der Ertrag normal besteuert.

BESTEUERUNG DER VERWALTUNGSGESELLSCHAFT (KEINE DIREKTE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT IN DER SCHWEIZ)

Bundesebene: normale Besteuerung wie bei der Betriebsgesellschaft
Kantonsebene: Die Gewinnsteuer beträgt 0% - 15% der ordentlichen kantonalen Ertragssteuer

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