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Tschechien: Das Warten auf den Euro verlängert sich noch

26.06.2009

Viele Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben den Euro schon eingeführt und die Staaten die die Einführung ebenfalls in den nächsten Jahren geplant haben wird sich scheinbar noch mehr verzögern.
So wie es zurzeit aussieht, könnte die Tschechische Republik frühestens im Jahr 2013 den Euro einführen. Polen und Lettland haben den Eintritt in die einheitliche Währungsunion wegen einer Rezession verschoben und in den anderen Mitgliedstaaten wird bis jetzt darüber nur spekuliert.
Die derzeitige wirtschaftliche Rezession verschiebt eine weitere Erweiterung der Eurozone mindestens im Durchschnitt um zwei Jahre. Ein Hauptgrund dafür ist das hohe Haushaltsdefizit.
Grossen Vorteil hatte zum Beispiel die Slowakische Republik, die den Beitritt zur Eurozone noch rechtzeitig vor der Finanz – Wirtschaftskrise schaffte.
Die Europäische Kommission veröffentlichte Angaben über das Haushaltsdefizit des BIP. Jedem ist auch klar, dass den Euro ein hohes Defizit bedroht.

Tschechien: Jahr 2009: - 4,3%, Jahr 2010: - 4,9%
Ungarn: Jahr 2009: - 3,4%, Jahr 2010: - 3,9%
Polen: Jahr 2009: - 6,6%, Jahr 2010: - 7,3%
Rumänien: Jahr 2009: - 5,1%, Jahr 2010: - 5,6%
Bulgarien: Jahr 2009: - 0,5%, Jahr 2010: - 0,3%
Estland: Jahr 2009: - 3,0%, Jahr 2010: - 3,9%
Lettland: Jahr 2009: - 11,1%, Jahr 2010: - 13,6%
Litauen: Jahr 2009: - 5,4%, Jahr 2010: - 8,0%

Nach diesen Angaben hat nur Bulgarien eine reale Chance nächstes Jahr die Kriterien der EU für eine Euroeinführung zu erfüllen. In Tschechien wird der Euro bis zum Jahr 2013 nicht eingeführt und das ist nur die kürzeste Zeit und es wird sich wahrscheinlich noch verlängern. In Rumänien könnte das Jahr 2014 in Frage kommen und in Estland das Jahr 2011.
Bis jetzt haben nur zwei der Mitgliedstaaten offiziell angekündet, dass sich die Euroeinführung verzögern wird. Die anderen Staaten schweigen bis jetzt dazu.
Damit die Mitgliedstaaten der EU der Eurozone beitreten können, müssen sie die Maastricht Kriterien erfüllen. Ein Kriterium ist, dass das BIP drei Prozent nicht übersteigen darf. Und dieses Kriterium erfüllt bis jetzt nur Bulgarien.
Eine Ursache für das hohe Defizit ist die Senkung der Steuereinnahmen. Die Tschechische Republik hatte von Januar bis April um 16, 2 Milliarden Steuereinnahmen weniger als letztes Jahr. Die Tschechen kaufen nun weniger ein als ein Jahr zuvor und sind lieben zum Sparen übergegangen.
Es wird auch noch befürchtet, dass wegen der Finanz - und Wirtschaftkrise der Euro schlechter gesehen wird als vorher.
Die Euroeinführung in Tschechien wurde auf eine unbestimmte Zeit verlegt. Es wird frühestens das Jahr 2013 vorgesehen.
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