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Tschechien: schlechte Wirtschaftslage aber immer noch ein attraktiver Standort

17.06.2009

Nach einer diesjährigen Konjunkturumfrage der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer hat sich die Wirtschaftslage in Tschechien sehr verschlechtert im Gegensatz zu den Jahren davor. Von den befragten Unternehmen äußerten sich 52 Prozent negativ über die aktuelle Wirtschaftslage. Im Jahr davor waren es nur zwei Prozent. Vorheriges Jahr äußerten sich 40 Prozent der Unternehmen, dass sie sich auf Entlassungen der Arbeitskräfte vorbereiten und einige Unternehmen beklagten sich wiederum keine gut ausgebildeten Arbeitskräfte zu finden. Dieses Jahr rechneten 54 Prozent der Unternehmen mit Umsatzrückgängen.
Aber in einem Punkt waren sich die 120 befragten Unternehmen einig: Die einheitliche Währungsunion soll so schnell wie möglich eingeführt werden. Es gibt viele Probleme mit den großen Kursschwankungen zwischen der tschechischen Krone und dem Euro. Der Euro würde die Finanzplanung deutlich vereinfachen. Ab dem Sommer letzten Jahres bis Februar 2009 gab es einen Kursverlust von 20 Prozent. Aber warum wurden noch keine Schritte für eine Euroführung unternommen? Bis jetzt gibt es noch keine genauen Angaben. Aber die Slowakei geht mit einem guten Beispiel voran. Trotz aller Befürchtungen wegen einer Preissteigerung sind die Preise gleich geblieben. Man hofft nun, dass Tschechien anhand dieses guten Beispieles die Euroeinführung in einem früheren Zeitraum überdenkt.
In der diesjährigen Konjunkturumfrage äußerten sich mehr als die Hälfte der Unternehmen, dass die Wirtschaftslage wegen der weltweiten Krise nicht mehr gut ist. Aber die Tschechei bleibt weiterhin ein attraktiver Standort, da sich die Lage nicht groß verändert hat. 80 Prozent der Unternehmen würden weiterhin in den Standort Tschechien investieren, da das Land immer noch große Vorteile für sie anbietet. Da wären zum Beispiel: die Nähe zu Deutschland und Österreich, das ein großer Vorteil für kleine und mittelständische Investoren ist und die Investoren haben in den vergangenen Jahren gute Geschäfte gemacht, gute langjährige Kontakte und eine gute infrastrukturelle Anbindung an die Nachbarstaaten. Auch wenn jetzt die Tschechei von der Finanz – und Wirtschaftskrise betroffen ist, können die Unternehmen diese Situation für eine gute Positionierung nach der Krise nutzen.
Tschechien ist geografisch gut gelegen und die Unternehmen haben von hier aus gute Möglichkeiten in weitere Länder zu expandieren. Im Attraktivitätsranking der mittel- und osteuropäischen Staaten gehörte Tschechien in den letzten drei Jahren auf Platz eins. Bis jetzt hat Tschechien auch gute Voraussetzungen dass sie diesen Vorteil behalten wird.
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