Star Light Consulting
SLC
SLC> Firmengründung Europa> Firmengründung Bulgarien> Bulgarien in Zahlen> Wirtschaftliche Situation

Bulgarien

Hier erfahren Sie alles über Bulgarien.

Workshop

Besuchen Sie einen unserer Businessworkshops auf Mallorca oder Zypern. Namhafte Experten refererieren über Steuerrecht, Unternehmensverlagerung usw.

Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtEmpfehlung versenden

Wirtschaftliche Situation in Bulgarien

Die bulgarische Wirtschaftspolitik hat zwei wichtige Bestandteile, und zwar das Currency-Board (feste Anbindung des Lew an den Euro) und das im März 2007 ausgelaufene Stand-by-Abkommen mit dem IWF. Bulgarien hat das Jahr 2007 für den Beitritt zum Europäischen Wechselkursmechanismus (WKM II) und das Jahr 2010 für den Beitritt zur Euro-Zone angepeilt. Diesen Beitritt komplizieren schon 2 Jahre die hohe Inflation und das Kontokorrentdefizit in dem Land. Bulgarien könnte aber bis Ende des Jahres 2009 alle Maastrichtkriterien erfüllen und so zum WKM II beitreten.
Seit der Wirtschaftskrise von 1997 zeichnet sich die bulgarische Wirtschaft durch eine hohe Wachstumsdynamik aus. Im 2004 wurde der Höhepunkt im Konjunkturzyklus mit einem realen Bruttoinlandsprodukt 6,6% erreicht. Seitdem legt das reale BIP um gut 6% jährlich zu. In 2008 hat das Wachstum 6,5% erreicht.
Der bulgarische Arbeitsmarkt wird durch das nachhaltige Wirtschaftswachstum sehr positiv beeinflusst. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote sinkt seit 2002. In dem Jahr hatte sie noch bei über 16% gelegen. Im Jahr 2008 betrug die Arbeitslosenquote 8%. Die heutige Finanz- und Wirtschaftskrise hat schon die Veränderung in der Entwicklung der Arbeitslosigkeit verursacht. Prognosen für die nächsten Jahren sagen, dass die Arbeitslosenquote steigen wird. Bulgarien verfügt über gut ausgebildete Arbeitskräfte. Das Lohnniveau ist das niedrigste im EU-Vergleich, aber sie steigt seit einigen Jahren kontinuierlich an. Der durchschnittliche Monatslohn in 2008 lag bei 265 Lew (178 Euro). Der gesetzliche Mindestlohn in 2008 lag bei 180 Lew (92 Euro).

Nach der Wirtschaftskrise von 1997 musste Bulgarien eine längere Phase der Hyperinflation überwinden. Schon seit 7 Jahren bewegen sich die Inflationsraten im einstelligen Bereich. Im 2005 wurde eine durchschnittliche Teuerungsrate von 5% verzeichnet. In dem nächsten Jahr kam es zu einem Inflationsschub mit einem Anstieg der Jahresinflationsrate auf 7,3%. Im 2007 hat sie wieder etwa gesunken, aber im 2008 lag sie bei 7,8%.

Rund ein Jahrzehnt hatte Bulgarien dennoch eine Phase der wirtschaftlichen Expansion. Diese droht allerdings 2009 abrupt abzubrechen.

Zwischen 1997 und 2007 wuchs das reale BIP im durchschnitt um nicht weniger als 5,1 Prozent im Jahr. Seit 2004 lag die bulgarische Wachstumsrate sogar bei sechs Prozent und noch mehr.

Auch 2008 wurde noch einmal ein realer BIP-Zuwachs von 6 Prozent erreicht, wobei der Wachtumsmotor die Binnennachfrage erneut war.

In dem schwierigen internationalen Umfeld droht das Wirtschaftswachstum Bulgariens 2009 komplett zum Erliegen zu kommen. Die wichtigsten Handelspartner Bulgariens (Deutschland, Italien, Österreich) befinden sich zurzeit in einer Rezession umd dämpfen das bulgarische Exportwachstum.

Aufgrund der internationale Kreditkrise ebbt der Kapitalstrom aus dem Ausland ab. Des weiteren leiden nationale Investitionen als auch der Binnenkonsum an der eingeschränkten Kreditvergabe.
Die Investitionen in Anlagevermögen erleben einen Einbruch. Seitens der Verbraucher gibt es auch nichts erfreuliches zu vermerken: Lohnkürzungen bzw. Arbeitslosigkeit sind in Bulgarien an der Tagesordnung.

Wir von SLC-Europe gehen von einer Schrumpfung im Bereich des BIP von 3 % aus.

Barrierefreie Version ladenAlle Links unterstreichenDruckansichtEmpfehlung versenden

Hotlinezeiten:
Montag - Freitag
8:00 Uhr - 14:00 Uhr

Aufgrund des großen Telefonaufkommens kann es zu Wartezeiten während der Supportzeiten kommen.

Bequemer für Sie ist es, ihre Anfrage über unser Online-Support-Center zu stellen.
www.slc-europe.at
www.slc-europe.bg

 

19 % legal endbesteuert!

Für Steuerpflichtige aus Österreich und Deutschland.