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Zweigniederlassung in Hongkong

Detailinformationen über eine Zweigniederlassung in Hongkong

Eine Zweigniederlassung darf zwar unmittelbar Verträge abschließen, sonstige gewerbliche Aktivitäten durchführen und Gewinne erzielen, ist jedoch juristisch nicht selbstständig, sodass das ausländische Unternehmen für Verbindlichkeiten der Zweigniederlassung haftet. Bei Unregelmäßigkeiten kann das ausländische Unternehmen sowohl in Übersee als auch in Hongkong geklagt werden.


Die Zweigniederlassung kann auch nicht selbstständig Kredite aufnehmen. Eine Zweigniederlassung genießt außerdem im Geschäftsleben nicht das gleiche Ansehen wie eine selbstständig gegründete Gesellschaft. Nachteilig ist ferner, dass in Hongkong jährlich eine Bilanz des ausländischen Unternehmens vorgelegt werden muss.


Die Zweigniederlassung ist gemäß Company Ordinance beim Gesellschaftsregister (Companies Registry) anzumelden. Dazu sind grundsätzlich folgende Unterlagen einzureichen:

  1. Satzung der Gesellschaft (articles of association) und der Gesellschaftsvertrag (memorandum) in notariell beglaubigter Kopie und Übersetzung,
  2. Beglaubigte Kopie der Firmenbucheintragung,
  3. Anschrift der Niederlassung in Hongkong sowie Anschrift der Gesellschaft am Ort ihrer Gründung,
  4. Liste der Geschäftsführer der Gesellschaft mit weiteren Angaben über Beruf, Wohnadresse, Staatsangehörigkeit und Passnummer,
  5. Name und Adresse einer oder mehrerer in Hongkong wohnhafter Personen, die berechtigt sind, öffentliche Zustellungen im Auftrag der Gesellschaft entgegenzunehmen (authorized representative).

Darüber hinaus muss die Zweigniederlassung ebenso wie die Repräsentanz innerhalb eines Monats beim Finanzamt angemeldet werden. Nach der Registrierung hat die Niederlassung bestimmte Berichtspflichten zu erfüllen. Außerdem müssen regelmäßig Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen, Geschäftsberichte und eventuell Berichte der Wirtschaftsprüfer in englischer Sprache oder mit englischer Übersetzung beim Gesellschaftsregister eingereicht werden.


Österreichische Unternehmen, die in Hongkong über eine Zweigniederlassung geschäftlich tätig sind, müssen das Land angeben, in dem sie als juristische Personen eingetragen sind. Diese Angabe ist auch auf sämtlichen Briefköpfen, Rechnungen und sonstigen im Geschäftsverkehr verwendeten Schriftstücken deutlich anzuführen.
Wird die Niederlassung in Hongkong geschlossen, muss für weitere drei Jahre ein Zustellungsbevollmächtigter mit Wohnsitz in Hongkong bestellt bleiben.

Ein Service der AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO)
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